Samtgemeinde Lüchow (Wendland)

Amtliche Bekanntmachungen

Festsetzung Grundsteuer 2017

Die Samtgemeinde Lüchow (Wendland) gibt bekannt, dass gegenüber dem Vorjahr 2016 keine Veränderungen der Hebesätze für die Grundstücksabgaben in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde (Flecken Bergen a.d.D., Flecken Clenze, Gemeinde Küsten, Gemeinde Lemgow, Gemeinde Luckau, Gemeinde Lübbow, Stadt Lüchow (Wendland), Gemeinde Schnega, Gemeinde Trebel, Gemeinde Waddeweitz, Gemeinde Woltersdorf, Stadt Wustrow (Wendland)) eingetreten sind.

Somit wird darauf verzichtet, für das Kalenderjahr 2017 Grundsteuerbescheide für die jeweiligen Gemeinden zu erteilen/versenden.

Für alle diejenigen Grundstücke, deren Bemessungsgrundlage (Messbeträge) sich seit der letzten Bescheiderteilung nicht geändert hat, wird deshalb die öffentliche Bekanntmachung gemäß § 27 Absatz 3 des Grundsteuergesetzes vom 07.08.1973 (BGBI. I. S. 965) zuletzt geändert durch Artikel 38 des Gesetzes vom 19. Dezember 2008 (BBGI.I.S.2794) die Grundsteuer für das Kalenderjahr 2017 in der zuletzt veranlagten Höhe festgesetzt.

Die Grundsteuer 2017 wird mit den in den zuletzt erteilten Grundstücksabgabenbescheiden festgesetzten Vierteljahresbeträgen jeweils am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November 2017 fällig.

Für Steuerpflichtige, die von der Möglichkeit des § 28 Absatz 3 des Grundsteuergesetzes Gebrauch gemacht haben, wird die Grundsteuer 2017 in einem Betrag am 01. Juli 2017 fällig.

Sollten die Grundsteuerhebesätze geändert werden oder ändern sich die Besteuerungsgrundlagen (Messbeträge), werden gem. § 27 Abs. 2 des Grundsteuergesetzes Änderungsbescheide erteilt.

Mit dem Tag der öffentlichen Bekanntmachung dieser Steuerfestsetzung treten für die Steuerpflichtigen die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tag ein schriftlicher Bescheid zugegangen wäre.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage beim Verwaltungsgericht Lüneburg, Adolph-Kolping-Straße 16, 21337 Lüneburg, schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form erhoben werden. Bei der Einreichung in elektronischer Form sind besondere Formvorschriften zu beachten: Das Dokument ist unter anderem mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz zu versehen und über das elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach EGVP einzureichen.

Erläuterung:

Durch das Niedersächsische Ausführungsgesetz zur Verwaltungsgerichtsordnung (Nds.AG zur VwGO) ist im Bereich des kommunalen Abgabewesens, das einer Klage bisher vorgeschaltete Widerspruchsverfahren abgeschafft worden.

Zur Vermeidung unnötiger Kosten empfehle ich Ihnen, sich vor der Erhebung der Klage mit mir in Verbindung zu setzen: