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Stadtvermessung Dannenberg - Ein Kunstprojekt von KX07 (09.08.2018)
Stadt Dannenberg (Elbe)

Im Zeitraum 18. August bis 8.September 2018 findet in Dannenberg das Kunstfestival STADTVERMESSUNG DANNENBERG statt, initiiert und durchgeführt von der Gruppe KX07.

Im Focus steht die Stadt Dannenberg. Sie ist Veranstaltungsort und Thema zugleich – ihre Geschichte, ihre Gegenwart, bearbeitet mit den Mitteln der Kunst.  

Folgende Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen bildende und darstellende Kunst, Film, Musik und Theater nehmen im Stadtraum zeitlich begrenzte Interventionen vor: Astrid Clasen, Uta Helene Götz, Babett Schwaderer, Irmhild Schwarz, Hanínga Thiel, Anna Wiesinger, US Kiefen, Gilta Jansen, Bettina Schilling, Christian Hapke, Roswitha Ziegler/Angelika Blank, Rachel Syring, Katrin Magens, Ursula Blancke-Dau, Julia da Franca, Peter Bauhaus/Helmut Reiber,
Rainer Süßmilch/Alice Humbert, Kerstin Wittstamm, und Ursula Pehlke/Johannes Ammon.

Orte  und  Un-Orte  werden  von  den  Künstler*innen  bestimmt  und  bearbeitet: persönliche, historische  oder aktuelle Bezüge werden durch Installationen, Performances, musikalische und akustische Inszenierungen und temporäre interaktive Projekte thematisiert. Diese ganz konkrete materielle Auseinandersetzung mit der Stadt geschieht auf unterschiedliche Weise: poetisch, drastisch, humorvoll, ironisch, laut und leise, spröde und unterhaltsam.
Die Aktionen mischen sich ins Alltagsgeschehen ein, verwirren, verändern, verzaubern. So verwandeln z.B. Tanzperformances auf der Alten Jeetzel den Fluss in einen mythischen Raum.
Seltsame Personen führen ihre eigene Art der Stadtvermessung durch und irritieren damit die unvorbereiteten Passanten.  Musiker  produzieren Rhythmen  und  Klänge  und  spielen  akustisch mit den Eigenschaften, der Geschichte und Architektur eines speziellen Ortes. Das Schauspiel „Jedermann“ wird vom Theater „Terra est Vita“, einer Gruppe von mehrfach behinderten Menschen, im Außenraum aufgeführt (Leitung Kerstin Wittstamm).
Weitere Sinne werden durch Aktionen geschärft, die anregen, die Stadt mit verbundenen Augen zu erforschen, oder an Hörstationen die Geräusche der Stadt schriftlich festzuhalten.
Informationen zu den Teilnehmenden und den gezeigten Werken werden im Projektbüro ausgestellt. Hier kann man auch die Termine der Führungen zu den einzelnen künstlerisch bearbeiteten Orten erfahren.
Das Festival steht unter der Schirmherrschaft der Stadt Dannenberg.
Eröffnung ist am 18. August um 15 Uhr auf dem Kuhmarkt in Dannenberg.

Legende

Ursula Blancke-Dau, Künstlerin aus Neu Darchau, zu ihrem Beitrag

LOST HOUSES, WIEDERBELEBUNGSVERSUCHE IN DANNENBERG

Aufgegebenen Häusern und Orten wird neues Leben eingehaucht, indem Mobiliar, Figuren oder andere Dinge, die dort vorhanden gewesen sein könnten, als einfache Strichzeichnung an die Wand gesprüht werden. Zwischen Wandmalerei und Graffiti rufen die davon gemachten Schwarzweiß-Fotografien ein eigenartiges Déjà-vu hervor, eine Art kollektiver Erinnerung. Durch lange Belichtungszeiten und manuelle Bearbeitung in der Dunkelkammer entstehen Bilder, die wiederum
Spuren hinterlassen. Verweise auf alte Fotografien und daraus entstehende Irritationen sind erwünscht.
Anschließend werden die so entstandenen Bilder auf LKW-Plane ausgedruckt und außen sichtbar an die Fassade angebracht.


Begleitprogramm (Auswahl)

Freitag, 24. August bei Sonnenuntergang und
Sonntag, 26. August bei Sonnenaufgang

Butoh Tanzperformance auf der Alten Jeetzel
Ursula Pehlke (Tanz) und Johannes Ammon (Musik)

Butoh ist ein Tanztheater ohne feste Form, das seinen Ursprung in Japan hat. Die Tänzerin bewegt sich im Wasser, aus dem sie emporsteigt in ein Boot, das als Tanzboden dient. Begleitet wird sie dabei von Musik


Freitag, 31.August, 21 Uhr in der St.Johannis-Kirche

KLANG.RAUM.KIRCHE
Eine musikalische Erkundung

Im Rahmen der Stadtvermessung Dannenberg widmen sich Alice Humbert und Rainer Süßmilch der St-Johannis-Kirche.
Mit verschiedensten Instrumenten und Instrumentenkonstellationen und mit Kompositionen aus 600 Jahren Musikgeschichte ebenso wie mit Improvisationen gehen sie räumlich-akustischen Phänomenen nach und schaffen fragile Klangskulpturen, die den unbeleuchteten, langsam in nächtliches Dunkel versinkenden Kirchenraum ganz neu erleben lassen.

Alice Humbert (Orgel, Cembalo, Klavier u.a.) und Rainer Süßmilch (Trompete, Gesang, Concertina u.a.).

 

 

SONDEREDITION DANNENBERGER WUNDERTÜTE

Zur Mit-Finanzierung des KunstEreignisses STADTVERMESSUNG DANNENBERG haben die teilnehmenden Künstler*innen ein multiples Kunstobjekt in beschränkter Auflage geschaffen: die

»DANNENBERGER WUNDERTÜTE«

Wesentlicher Bestandteil der Tüte ist die Kopie der Dannenberger Stadtansicht von Matthäus Merian, die von den Künstler*innen auf unterschiedlichste Art bearbeitet wurde – übermalt/ überdruckt/ überklebt/koloriert/kommentiert, etc.  In jeder Tüte steckt ein signiertes Unikat im
Format 32 x 14 cm, dazu weitere kleine Überraschungen.

Die Wundertüte erhalten Sie ab dem 18.08. bei der Eröffnung und dann im Projektbüro, der Gästeinformation und an anderen ausgewählten Stellen.

 

 

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