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Klimaschutz

Fernwärmenetz Gartow - Praktizierter Klimaschutz und Förderung regionaler Kreisläufe

Die Biogasanlage der Biogas Gartow GmbH & Co. KG wird von acht Landwirten aus der Region betrieben. Seit Ende 2005 ist die Biogasanlage in Betrieb. Auf ca. 280 ha rund um Gartow wird hauptsächlich Mais, aber auch Grünroggen angebaut, der neben Rinder- und Schweinegülle als Rohstoff in der Biogasanlage eingesetzt wird. In den Fermentern werden die Rohstoffe unter Luftabschluss von Bakterien zu Biogas verarbeitet.

Das Biogas wird in Blockheizkraftwerken (BHKW) zu Strom und Wärme umgewandelt. Die Blockheizkraftwerke liefern 750 kW elektrische Leistung und 810 kW thermische Leistung pro Stunde. Der Eigenbedarf der Biogasanlage liegt bei 75 kW elektrisch und 150 kW thermisch.

In der Biogasanlage stammt die Fütterungstechnik von der regionalen Maschinenbaufirma Zuther, die Fermentertechnik von der Firma Umwelt Technik Süd U.T.S. und die BHKW-Technik von der regionalen Firma Dreyer & Bosse. Die Steuerung hat die Elektrofirma Dreyer gebaut.

Das Fernwärmenetz, das ausgesuchte Liegenschaften mit hohem Wärmeverbrauch versorgt, wird von der Biogas Gartow GmbH & Co. KG seit Januar 2007 betrieben. Die Fernüberwachung, mit der über das Internet Daten abgerufen werden können und einzelne Pumpen geschaltet werden können, ist seit April 2007 in Betrieb.

Die Projektleitung lag beim Ingenieurbüro Wiese, die technische Planung beim Ingenieurbüro Falke in Arendsee.

Die an das 3,3 km lange Netz angeschlossenen Kunden sind das Schloss Gartow, das DRK-Senioren- und Pflegeheim Gartow, die Grundschule und die Elbtalschule sowie die Wendlandtherme. Die angeschlossenen Kunden versammeln eine Gesamtleistung von 1.500 kW thermisch.

Dieses Projekt wurde gefördert durch:

Mittel der Europäischen Gemeinschaft - Förderprogramm Leader

   

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