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Vorsichtsmaßnahmen mit Jodtabletten in Deutschland aufgrund der Ereignisse in Japan

Es wurden keine zuständigen Stellen gefunden.

Leistungsbeschreibung

Eine Gefahr durch die Ereignisse in Japan ist für Deutschland praktisch ausgeschlossen. Daher müssen auch keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen seitens der Bevölkerung getroffen werden. Insbesondere wird dringend von der vorsorglichen Einnahme von Jodtabletten abgeraten.

Jodtabletten können zwar die Folgen von ausgetretener Radioaktivität zumindest für die Schilddrüse als zentral betroffenes Speicherorgan von Jod mindern, aber nur wenn sie zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Dosierung eingenommen werden. Bei der Einnahme von Jodpräparaten ist Vorsicht geboten: Eine Überdosierung mit Jod kann die Schilddrüse, gerade auch in Abhängigkeit vom Alter der jeweiligen Person, schädigen. Bitte also auf keinen Fall eine Eigenmedikation vornehmen!

Bei einem tatsächlichen Katastrophenfall in Deutschland, der die Versorgung der Bevölkerung mit Jodtabletten erforderlich machen würde, stellen die unteren Katastrophenschutzbehörden die rechtzeitige Ausgabe von Jodtabletten sicher. Entsprechende verteilte Depots sind im Rahmen der Katastrophenschutzplanung vorhanden.

An wen muss ich mich wenden?

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat zu dieser Frage eigens eine Bandansage geschaltet:

Tel: +49 22899 305-3456

Was sollte ich noch wissen?

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, aktualisiert am 28.03.2011

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