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18.03.2018 - Handballcamp vom 16.03. - 18.03.2018

42 Mädchen und Jungen waren für das Camp der Jugenden C bis A angemeldet, darunter auch einige der männlichen D-Jugend. Leider hatten sich aus den umliegenden Vereinen keine Spieler angemeldet, so dass es sich um ein reines Trainingscamp des MTV Dannenberg handelte. Am Freitag um 17.00 Uhr begann die erste zweistündige Trainingseinheit, die von Jugendtrainern aus Kiel (Tim, Hendrik und Monty) durchgeführt wurde. Ausgestattet mit neuem Trikot und neuer Hose standen die Spielerinnen und Spieler bereit. Mit einer Aufmerksamkeit, die sich wohl alle MTV-Trainer wünschen, folgten die anwesenden Kinder und jungen Erwachsenen den Erläuterungen von Tim und Hendrik. Begonnen wurde mit einem anspruchsvollen Aufwärmprogramm. Die Anstrengungen wurden ohne zu murren hingenommen. Jeder Teilnehmer gab sein Bestes und ging bis an die Grenze der eigenen Leistungsfähgkeit. Im weiteren Verlauf wurde die Gruppe immer wieder neu aufgeteilt und übte spielerisch und temporeich erforderliche Techniken des Handballsports. Bereits am Ende des ersten Tages deutete sich bei vielen der kommende Muskelkater an.

Tag 2 startete um 10.00 Uhr. Motiviert standen alle pünktlich in der Halle. Ausgiebig wurde die Erwärmung durchgeführt. Die roten Köpfe vieler Spielerinnen und Spieler zeigten, dass diese erfolgreich war. Die große Gruppe wurde dann in zwei kleine Gruppen geteilt. Innerhalb eines begrenzten Raumes musste sich dann auf verschiedene Art und Weisen mit dem Ball forbewegt werden. Häufig musste bei Begegnung mit einem weiteren Teilnehmer eine Zusatzaufgabe erfüllt werden, so dass die Aufmerksamkeit nicht nur beim eigenen Ball, sondern auch beim Umfeld liegen musste. Anschließend ging es an Stationen. Dort waren neben Wurf, Angriff- und Abwehrübungen auch koordinative Fähigkeiten gefragt. Hungrig ging es in die Mittagspause.
Auch die Trainingseinheit am Nachmittag begann mit einer Erwärmung. In kleinen Spielen waren neben Wurf- und Fangtechnik, Übersicht, Schnelligkeit und Beweglichkeit gefragt. Danach wurde an verschiedenen Stationen geübt. An einer Stelle wurden Schrittabfolgen, Armhaltung und Wurfhaltung geschult. In einem anderen Hallenteil Angriffs- und Abwehrverhalten und die richtige Stellung dazu geübt. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit Übungen, die sowohl dem Muskelaufbau als auch der Koordination und der Beobachtung des zugeordneten Partners dienten. Um 18.00 Uhr endete dieser Tag mit sehr vielen erschöpften Teilnehmern, von denen sich viele aber noch das erfogreiche Spiel der 1. Herren im Anschluss anschauten.

Der Bewegungsablauf der am Sonntag Eintreffenden war bei vielen etwas verlangsamt. Dennoch zogen alle das anstrengende Aufwärmprogramm ohne Widerrede durch. Danach ging es wieder in Gruppen darum im Rahmen von Spielen den Ball temporeich zu bewegen. Dabei sollte der Ball möglichst ohne zu prellen schnellstmöglich an den nächsten Spieler weitergegeben werden. Weiter ging es mit Stationstraining. Dort ging es wieder um Koordination, Schnelligkeit, Wurfgenauigkeit, Fangen, usw. - also um alles was den Handball ausmacht. Es wurden vier Gruppen gebildet. Der Erfolg der einzelnen Stationen wurde für jede Gruppe festgehalten. Die Verlierer aus diesen Gruppenübungen mussten am Mittag, die Gewinnergruppe bedienen.
Nach dem Mittag waren zunächst Partnerübungen angesetzt. Werfen und Fangen musste in der Bewegung erfolgten, mal seitwärts, mal frontal. Dabei wurde mit zwei Bällen gearbeitet, die dem Partner gleichzeitig aber auf unterschiedliche Art zugepasst werden mussten. Es folgten dann Angriffe zu zweit. Allerdings musste auf dem Weg zum Tor auf jeder Hallenhälfte ein Abwehrspieler überwunden werden. Geprellt werden durfte jeder Spieler nur einmal. Es ging darum sich die Bälle zügig zuzuspielen, zu erkennen, wann der Lauf verzögert werden oder gekreuzt werden muss. In gemischten Gruppen musste dann entsprechend Handball gespielt werden. Bei dem einen oder anderen konnte man dort durchaus merken, dass die letzten Krafreserven aktiviert werden mussten. Erschöpft aber zufrieden endete das Trainingscamp um 15.30 Uhr.

Ein Dank gilt den Trainern, denen es gelungen ist, dass alle Teilnehmer diszipliniert mitgemacht haben, bis an den Rand ihrer Kräfte gegangen sind und dennoch Freude an der Veranstaltung hatten.
Darüber hinaus danken wir:
- der Fa. Muske in Splietau, EDEKA, REWE und FAMILA in Dannenberg dem Restaurant Einstein Junior und der Fleischerei Lankat. Ohne die Spenden von Getränken, Obst und Müsliriegeln und der Mittagessen wäre es nicht möglich gewesen, ein verhältnismäßig kostengünstiges Camp anzubieten.
- dem A-Team der Handballabteilung, das dafür gesorgt hat, dass die Mittagessen und die Zwischendurchversorgung problemlos ablief.
- den Trainern und Betreuern des MTV, die das Camp am Wochenende in der Halle begleitet haben.
- dem Förderverein der Handballabteilung, der an der einen oder anderen Stelle die Teilnahme mit ermöglicht hat. 

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