Tourismus

Unterkünfte finden Sie unter Wendland.Elbe.de

Wissenswertes über die Region finden Sie ebenfalls unter Region-Wendland.de

Viel Natur und Platz zum Erholen

Ein Findling am Straßenrand zwischen Liepe und Trebel macht darauf aufmerksam, dass mitten durch die Gemeinde Trebel der 53. Breitengrad verläuft. Wasserdurchlässige und somit trockene Böden sind hier typisch. Daher haben sich hier Pflanzen angesiedelt, die gut mit Trockenheit zurecht kommen. Geringe Niederschläge und viele Sonnentage sind aber auch für Aktivitäten im Freien von Vorteil. Radfahren, Wandern, Kutschfahrten, Paddeltouren, Inline-Skaten, Wanderreiten und Handbiken sind nur einige Angebote, die einen Urlaub in dieser Region zum Erlebnis machen. Auch für Menschen, die durch Behinderung auf den Rollstuhl angewiesen sind, ist das Wendland ideal. Keine Berge, kaum Hügel und ein gut ausgebautes System von befestigten Ortsverbindungs-, Rad- und Feldwegen machen Touren möglich, die individuellen Anforderungen gerecht werden.

Besonders beliebt ist dabei die abwechslungsreiche Landschaft der Nemitzer Heide, die im Südosten der Gemeinde Trebel auf einer sandigen, leichten Hühellandschaft anzutreffen ist. Auf gekennzeichneten Wegen kann zwischen ausladenden Kiefern, Wacholder und Birken gewandert und eine Vielzahl seltener Vögel beobachtet werden. Schwarzkehlchen, Brachpieper, Heidelerchen und der Ziegenmelker brüten hier. Auch Zaun- und Waldeidechsen, Schlingnatter und das Kleine Nachtpfauenauge sind in der offenen Landschaft zu Hause. Auch Insekten, die laut roter Liste gefährdet sind, findet man hier. Den Wanderer laden Holzbänke zum Picknick ein und eine Schutzhütte bietet bei Regen Unterschlupf.

Die Nemitzer Heide ist ein ganzjähriges Ausflugsziel. Im Spätsommer zeigt sich die Heide als lila Blütenmeer. Eine Heidschnucken-Herde sorgt für die ständige Beweidung und verhindert so die Verbreitung von Kiefern- und Birkenbäumchen, die ansonsten die Heidelandschaft verdrängen würden. Die Heide wird duch das Beweiden stetig verjüngt und trägt so in jedem Jahr wieder viele Blüten. Alljährlich am letzten Wochenende im August findet das Heideblütenfest statt. Dessen Höhepunkt ist die Wahl der Heidekönigin.

Entstanden ist die Nemitzer Heide übrigens durch einen Großbrand im Jahre 1975, bei dem grosse Teile des Gartower Forstes in Flammen aufgingen. Die Feuerwalze fraß sich dabei auch von Gedelitz aus in südlicher Richtung bis Nemitz und Prezelle und vernichtete hier etwa 2000 Hektar Wald. Auf dieser Fläche ist die 400 Hektar große Nemitzer Heide entstanden, die durch Ausgleichsmaßnahmen in den letzten Jahren bis auf etwa 550 Hektar gewachsen ist. Wer mehr über diese besondere Landschaft erfahren möchte, dem sei eine Kutschfahrt ans Herz gelegt.

Planwagenfahrten in der Nemitzer Heide

Albert Wolter
Klein Trebeler Str. 11
29494 Trebel
Tel. 0 58 48 / 12 77
Termine auf Anfrage

Gästehaus Nemitzer Heide
Nemitzer Str. 3
29494 Trebel
Tel. 0 58 48 / 98 81-0
Handy 01 75 / 8 08 95 94
Kutsche mit ebenem Eingang (Rollstuhlgerecht)
Termine auf Anfrage

 

In der Gemeinde Trebel gibt es eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, eine ausführliche Auskunft über Ferienwohnungen und Schlafplätze finden Sie hier: Unterkunftsverzeichnis

 

Essen und Trinken

​Eier von freilaufenden Hühnern oder selbst angebaute Kartoffeln und Gemüse werden auf vielen Höfen in der Gemeinde Trebel angeboten. Wem der Sinn nach einer ganzen Mahlzeit steht, der kann am Wochenende im Nemitzer Heidehaus frühstücken oder Kaffee und Kuchen in der Nemitzer Café-Diele genießen. Lecker essen kann man in den Trebler Bauernstuben, im Gasthaus Sültemeier und im Gasthaus Wiese in Gedelitz. Die aktuellen Angebote und Öffnungszeiten findet man auf deren Webseiten.

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