Ansprechpartner & mehr

Familien stehen in Corona-Zeiten Kopf – Familienservice-Büro berät telefonisch
Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 176/2020)

„Es ist okay, sich Hilfe zu suchen“, betont Susan Fuhrmann vom Familienservice-Büro der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg. Die ganze Welt befinde sich durch Corona in einem Ausnahmezustand. „Und dies betrifft natürlich auch die Familien.“

Kitas sind geschlossen, der Unterricht in den Schulen startet erst nach und nach. Weiterhin bestehen Kontaktverbote und die Freizeitmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. „Kindern wie Eltern fehlt derzeit der strukturierte Tagesablauf durch Kita und Schule und die damit verbundenen sozialen Kontakte.“ Dazu kommen möglicherweise existenzielle Sorgen, beengte Wohnverhältnisse und die Ungewissheit, wann wieder Normalität einkehren wird. Dies alles kann Eltern wie Kinder gleichermaßen schwer belasten, sagt Fuhrmann.

Das familiäre Zusammenleben müsse neu strukturiert, erlebt und gestaltet werden. „Dabei helfen Strukturen und Rituale“, rät Fuhrmann. Viele Kinder mit oder ohne Diagnosen ließen sich durch Rituale und immer wiederkehrende Abläufe im Alltag beruhigen. „Ihre Ängste werden minimiert. Das tut auch den Eltern gut.“

Wie dies gelingen kann, dazu berät das Familien-Servicebüro des Landkreises Lüchow-Dannenberg telefonisch unter 05841 / 120-350 (Mo., Di., Do., Fr. 9-12.30 Uhr, Do. zusätzlich 14-16 Uhr).

Weitere Telefonnummern, die in schwierigen Lebenslagen hilfreich sein können, gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/krisentelefon.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 25. Mai 2020, 12.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 175/2020)

Unter Leitung der Ersten Kreisrätin Nadine Löser hat am Montag (25. Mai 2020) die wöchentliche „Große Lagebesprechung“ mit VertreterInnen des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinden, der Polizei, des Rettungswesens und der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik stattgefunden.

Aktueller Krankenstand

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gab es in den letzten sieben Tagen keine Neuinfektion. Nur eine Person ist akut erkrankt, sie konnte Ende vergangener Woche aus dem Krankenhaus in die häusliche Quarantäne entlassen werden. Die Zahl der Infizierten liegt unverändert bei 19, davon sind 15 Personen bereits wieder gesund, drei verstorben. Zudem listet das Gesundheitsamt sechs Kontaktpersonen, die vorsorglich unter Beobachtung stehen.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Bis Samstag (23. Mai 2020) sind in Rosche insgesamt 1363 Tests vorgenommen worden, darunter 477 an Lüchow-Dannenbergern. Zuletzt hatten am 20. Mai drei Lüchow-Dannenberger einen Termin zum Rachenabstrich.

Rückblick auf das Wochenende: einige Verstöße, aber meist Einsicht

„Einiges zu tun“ hatte die Polizei am Himmelfahrtstag und am Wochenende, berichtete der Leiter des Lüchower Polizeikommissariats Ulrich Constabel. Neben einem Demogeschehen in der Lüchower Innenstadt am Samstag hatten die Beamten beispielsweise mit einer Trauerfeier mit mehr als 50 Personen zu tun – erlaubt sind vor dem Hintergrund des Infektionsschutzes aktuell maximal 20 TeilnehmerInnen – und mit zwei Familien, die wild im Naturschutzgebiet campierten. Immer wieder waren die Beamten gefordert, aufzuklären: über die derzeitigen Kontaktbeschränkungen und die geforderten Mindestabstände. „Die meisten Menschen haben auf gutes Zureden reagiert“, zeigt Constabel sich erleichtert, „einige waren regelrecht bestürzt, nachdem man sie auf ihre Verstöße und das Risiko, das sie damit für sich und andere eingehen, hingewiesen hatte“. Nur in einem Fall gab es Ärger: ein Wohnmobilist, der den Wohnmobilstellplatz in Hitzacker nach den vorgegebenen 24 Stunden maximalem Aufenthalt partout nicht verlassen wollte – und sich lautstark wehrte.

Wie erwartet hatte der Stellplatz in Hitzacker am Wochenende großen Zulauf, berichtete Jürgen Meyer, Samtgemeindebürgermeister der Elbtalaue. Mit der genannten einen Ausnahme hätten sich alle Wohnmobilisten nach entsprechender Belehrung durch die Mitarbeiter der Samtgemeinde einsichtig gezeigt. Klar geworden sei aber auch: „Wir müssen kontrollieren, sonst ist der Platz in kürzester Zeit bis oben hin voll.“ Eher verkehrsrechtlich von Belang: Auch die Elbuferstraße hatte am Wochenende wieder erheblichen Zulauf von Motorradfahrern – dabei ist die Strecke für Biker eigentlich gesperrt.

Auch der Stellplatz am Nordufer des Gartower Sees war mehr als gut belegt: „Eigentlich haben wir 20 Stellplätze, belegt werden dürfen aktuell nur zehn“, informierte Gartows Samtgemeindebürgermeister Christian Järnecke, „an Himmelfahrt standen dort aber plötzlich 28 Fahrzeuge – trotz entsprechender Hinweisschilder.“ Es werde nun überlegt, den Platz über Pfingsten komplett zu sperren.

Drei Amtstierärzte und ein Lebensmittelkontrolleur der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg haben am Himmelfahrtstag und am vergangenen Wochenende insgesamt 47 Restaurants und kurzzeitgastronomische Angebote in Augenschein genommen. Fast durchweg waren die Anbieter „vorbildlich und perfekt vorbereitet“, berichtete Erste Kreisrätin Nadine Löser. Weitere Kontrolle sollen folgen – auch über Pfingsten.

Recht auf Versammlung – auch in Coronazeiten

Ein wichtiges Grundrecht – das Versammlungsrecht – unterliegt vor dem Hintergrund des Infektionsschutzes aktuell heftigen Einschränkungen. Aber: „Wir finden in der Regel gemeinsam eine Lösung“, verspricht Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker. Auch wenn Zusammenkünfte im öffentlichen Raum aktuell auf zwei Personen beschränkt seien, könne der Landkreis Lüchow-Dannenberg als zuständige Behörde ausnahmsweise Demonstrationen gestatten, wenn ein Veranstalter durch „geeignete Maßnahmen“ den Schutz vor Infektionen sicherstellen kann. Hierzu finde in der Regel ein sogenanntes Kooperationsgespräch zwischen Demo-Anmelder, Ordnungsamt und Gesundheitsamt statt. Dies habe in der Vergangenheit wiederholt „gut funktioniert“, sagt Schlenker. Das Ordnungsamt gebe gerne Hilfestellung. Ein Versammlungsverbot sei „nur die allerletzte und härteste Maßnahme“, wenn andernfalls die Sicherheit und Gesundheit von Teilnehmenden und Dritten nicht gewährleistet werden könne.

Zuletzt stand der Lüchower Marktplatz wiederholt im Mittelpunkt einiger nicht-angemeldeter Versammmlungen. „Das ist langsam nicht mehr witzig“, mahnte Lüchows Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland. Die Marktbeschicker, die es aktuell wirtschaftlich schon schwer genug haben, hätten nun durch die häufigen Demonstrationen auf und um den Marktplatz in Lüchow mit teils massiven Einnahmeeinbußen zu kämpfen. Er regt an, zukünftig auf andere Plätze wie beispielsweise den Lietzmann-Platz oder den Busbahnhof auszuweichen.

Dannenberger Klink: „Fahren langsam wieder hoch“

Pünktlich zum Himmelfahrtstag hat das Land Niedersachsen in der vergangenen Woche die Besuchsmöglichkeiten für Pflegeheime und Krankenhäuser ausgeweitet. Die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik hat darauf sofort reagiert, informierte der ärztliche Leiter Dr. Norbert Messerschmidt. Die neue Besuchszeit laufe täglich von 14 bis 17 Uhr. Pro Patient dürfe eine Person für eine Stunde zu Besuch kommen. Je Zimmer sei allerdings nur ein Besucher zugelassen. Die Besucher müssen sich melden, ihre Kontaktdaten und wen sie besuchen wollen, werde erfasst. Es gebe Hinweisschilder zum richtigen Verhalten. „Das läuft alles geregelt ab, wir sind gut vorbereitet“, versichert Dr. Messerschmidt. Der Haupteingang sei weiter geschlossen, man halte an der bewährten „Schleuse“ fest: In einem Container auf dem Außengelände der Klinik werde jeder Besucher nach grippeähnlichen Symptomen befragt. Liegen solche vor, werde um einen Test gebeten.

„Wir fahren den Normalbetrieb langsam wieder hoch“, informierte Dr. Messerschmidt. Die Pädiatrie sei bereits wieder geöffnet. Viele notwendige OPs, die vorübergehend ausgesetzt waren, könnten nun wieder stattfinden. Weiterhin würden allerdings in der Abteilung für innere Medizin 20 Prozent der Betten und auf der Intensivstation 25 Prozent der Betten für potentielle Covid-19-Patienten vorsorglich frei gehalten.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Das Gesundheitsamt informiert: aktueller Krankenstand (25. Mai 2020, 15.45 Uhr)

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit:

  • 19 Infizierte (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 1 akut Erkrankten (in häuslicher Quarantäne)
  • 15 Genesene
  • 3 Verstorbene
  • 7 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Das Gesundheitsamt informiert: aktueller Krankenstand (22. Mai 2020, 14.25 Uhr)

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit:

  • 19 Infizierte (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 1 akut Erkrankten (in häuslicher Quarantäne)
  • 15 Genesene
  • 3 Verstorbene
  • 6 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Ab Montag wieder Ticketkontrolle und -verkauf in den Bussen der LSE

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 174/2020)

Ohne Busfahrkarte unterwegs sein: Für mehrere Wochen war dies auf den Linien der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn (LSE), die unter anderem für die Schülerbeförderung in Lüchow-Dannenberg zuständig ist, problemlos möglich. Denn die Kontrolle und der Verkauf von Busfahrkarten war vorübergehend ausgesetzt – um den in der Corona-Pandemie geforderten Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen Fahrern und Fahrgästen sicherzustellen. „Ab Montag, den 25. Mai 2020 wird nun wieder kontrolliert“, teilt LSE-Geschäftsführerin Alexandra Schramm mit.

Dies gilt mindestens für die Busse, die schon jetzt mit entsprechenden Schutzvorrichtungen ausgestattet sind. In den nächsten Wochen sollen nach und nach alle 75 Fahrzeuge, die derzeit das Linien-Netz bedienen, zunächst mit Spuckschutzen aus Folie ausgestattet werden. „Bei knapp 30 Bussen, bei denen die Bauart es ermöglicht, soll diese Folie in Kürze dann durch solide Fahrerschutzscheiben ersetzt werden“, erklärt Schramm.

Wenn im Fahrzeug ein Fahrerschutz verbaut ist, darf wieder an der vorderen Tür (beim Fahrer) eingestiegen werden, sonst vorerst weiterhin nur an der hinteren. Beim Öffnen der Tür und beim Ticketverkauf müssen die Fahrer keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – sofern das Fahrzeug über einen Fahrerschutz verfügt. Anders sieht es aus, wenn die Fahrer Hilfeleistungen erbringen oder den Fahrgastinnenraum betreten. Dann heißt es auch für die Fahrer: Maske auf!

Grundsätzlich gilt in den Bussen in Lüchow-Dannenberg weiterhin: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für Fahrgäste (mit Ausnahmen) verpflichtend. Die erste Sitzreihe hinter dem Fahrer bleibt gesperrt.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Virtuelle-Landpartie.net startet Himmelfahrt im Netz – Onlineprojekt stellt Wunderpunktmenschen vor

Pressemitteilung der Virtuellen Landpartie

In diesem Jahr stehen die Zeichen wegen Covid 19 auf Quarantäne, die beliebte Kulturelle Landpartie wurde am 17. März wegen der Pandemie abgesagt. Das ist traurig für viele tausend potentielle Besucher der Kulturellen Landpartie. Aber wie ist es für die Menschen, die teilweise seit Jahrzehnten während der KLP als Gastgeber auftreten?

Die Idee einer “virtuellen Landpartie” entwickelte der Onlinemanager Olaf Schöllhorn aus Lüchow gemeinsam mit seiner Freundin Melinda Culver Anfang April. Auf www.virtuelle-landpartie.net stellt das Duo zwischen Himmelfahrt und Pfingsten täglich neue Macher der Wunderpunkte vor. Mit Kamera und Mikrofon haben Culver und Schöllhorn ausgewählte Wunderpunktbetreiber besucht und Stimmungen und die persönlichen Geschichten eingefangen, aufgezeichnet und aufbereitet. “Das ist ein Nobudget- und Nonprofit-Projekt, privat betrieben und ohne Auftrag der KLP - ein reines Fanprojekt, sozusagen”, stellt Schöllhorn klar.

Die Kunst, das Handwerk

In besonderem Maße leiden die KünstlerInnen und KunsthandwerkerInnen, die üblicherweise Stände auf den Wunderpunkten betreiben, unter der Absage. Die ausgestellten Werke sind ein wesentlicher Beitrag zur Attraktivität der Wunderpunkte. Das kulturelle Markttreiben ist für viele von ihnen ein wesentlicher Teil des wirtschaftlichen Überlebens. Darum sind auch die Aussteller Teil des täglichen virtuellen Wunderpunktes auf der Plattform. “Und auch hier gilt: eine Bildergalerie mit schönen Dingen ist niemals ein Ersatz für das reale Gespräch mit dem Macher”, stellt Schöllhorn fest. Aber: Wenn diese Plattform es schaffe, Künstler und Handwerker ins Gespräch mit Interessierten und Interessenten zu bringen, sei wenigstens etwas gewonnen”.

Gorlebentag und Community-Wunderpunkt

Zwei Generationen: Mariam und Rosi Schoppe von der Mützingenta während eines Interviews im April 2020. Foto: Melinda CulverDer „Gorlebentag“ am 29. Mai 2020 ist - wie immer in der realen Welt - dem Ausstiegsgedanken gewidmet. Information zum Thema Gorleben und Atomstrom werden die Website bestimmen. Den Pfingstmontag, 1. Juni, reserviert die VLP für einen Community-Wunderpunkt: “Wir sind uns bewusst, dass es ganz viele Geschichten gibt, die wir nicht gefunden haben”, so Culver. Es gäbe ganz viele Wunderpunkte, die in dem Projekt erwähnt werden sollten. Darum gibt es den Community-Wunderpunkt, sozusagen eine OpenStage oder einen freIen Sendeplatz.

“Wir hoffen auf Videos, Texte, Bilder und Nachrichten von Besuchern, Betreibern und Freunden und werden sie am Pfingstmontag zum krönenden Abschluss der VLP machen”, sagt Schöllhorn. Zuschriften, Ideen und Nachfragen können per E-Mail an mitmachpunkt@virtuelle-landpartie.net oder über die auf der Website kommunizierten Kanäle geschickt werden.

Das Schadstoffmobil fährt wieder

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 172/2020)

Die April-Tour des Schadstoffmobils der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg musste coronabedingt ausfallen. In der kommenden Woche (25. bis 29. Mai 2020) wird die Tour nun nachgeholt. Angenommen werden ausschließlich Schadstoffe aus Privathaushalten.

Ob Farbreste, Lösemittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel: In der nächsten Woche ist das Schadstoffmobil der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg wieder kreisweit unterwegs und nimmt Schadstoffe aus Privathaushalten an. Foto: Landkreis Lüchow-DannenbergDie Haltepunkte im Einzelnen: Am Montag, den 25. Mai hält das Fahrzeug der Abfallwirtschaft in Metzingen (Feuerwehrgerätehaus, 10-10-45 Uhr), Neu Darchau (Am Hafen, 11.30-13 Uhr), Wietzetze (Feuerwehrgerätehaus, 14-15 Uhr) und Hitzacker (Parkplatz Bleichwiese, 15.30-17 Uhr).

Prezelle (Feuerwehrgerätehaus, 9.30-10 Uhr), Schnackenburg (Stadtscheune, 10-30-11 Uhr), Gorleben (Bushaltestelle Schmiedestraße, 12-12.45 Uhr), Quickborn (Glascontainer-Stellplatz, 13.15-14.15 Uhr) und Damnatz (Parkplatz an der Kirche, 14.45-15.30 Uhr) werden am Dienstag, den 26. Mai angefahren.

Am Mittwoch, den 27. Mai stehen Küsten (Dorfplatz, 9-9.30 Uhr), Waddeweitz (Glascontainer-Stellplatz, 10-10.30 Uhr), Clenze (Feuerwehrgerätehaus, Gistenbecker Straße, 11-12.30 Uhr), Bergen (Parkplatz an der B 71, 13.30-14.30 Uhr) und Schnega (Dorfgemeinschaftshaus, 15-16.30 Uhr) auf dem Fahrplan.

Nach Wustrow (Gemeinschaftshaus, 9-11 Uhr), Schweskau (Unter den Eichen, 11.30-12 Uhr), Trebel (Marktplatz, 12.30-13 Uhr), Gartow (Feuerwehrgerätehaus / Samtgemeinde-Verwaltung, 14-15.15 Uhr) und Prisser (Dömitzer Straße / Wendehammer, 16-17 Uhr) kommt das Schadstoffmobil am Donnerstag, den 28. Mai.

Am Freitag, den 29. Mai stoppt das Mobil in Jameln (Altes Feuerwehrgerätehaus im Rundling, 9-10 Uhr), Mützingen (Feuerwehrgerätehaus, 10.30-11 Uhr), Zernien (Containerstellplatz, Bahnhofstraße, 11.30-12.30 Uhr) und Dannenberg (Parkplatz am ehemaligen Schützenhaus, 13.30-16 Uhr).

Was Anlieferer beachten müssen

Die Behälter mit Schadstoffen dürfen maximal 20 Kilo wiegen und müssen fest verschlossen sein. Verschiedenartige Schadstoffe dürfen nicht miteinander vermischt werden. Pro Haushalt wird nicht mehr als eine Autobatterie angenommen. Für Altöl werden Gebühren von 0,86 Euro je Liter fällig. Das Altöl kann gegen Vorlage eines Kassenbons aber auch kostenlos dort abgegeben werden, wo das Frischöl gekauft wurde. Schadstoffe müssen persönlich abgegeben werden. Ein Abstellen der Schadstoffen an den Annahmeplätzen ist nicht gestattet, da andere Personen, insbesondere Kinder, gefährdet werden können. 

Angenommen werden beispielsweise Farb- und Lackreste, Pflanzen-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Altöl (wenn eine Rückgabe beim Handel nicht möglich ist), Ölfilter, Bremsflüssigkeit, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen, Quecksilberthermometer, Entwickler- und Fixierbäder, Batterien und Akkumulatoren, Säuren (z. B. Salzsäure, Schwefelsäure) und Laugen (z. B. Natronlauge), Lösemittel, lösemittelhaltige Klebstoffe und Dichtungsmassen, Verpackungen aus Metall oder Kunststoff mit schadstoffhaltigen Verunreinigungen, wie z. B. leere Holzschutzmittelbehälter oder Spraydosen (Entsorgungshinweise auf der Verpackung beachten), Frostschutzmittel, ölverschmutzte Abfälle (z. B. Putzlappen, Aufsaug- und Filtermaterial), Ammoniaklösung.

Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung (Tel.: 05841 / 95-123, E-Mail: abfallberatung@luechow-dannenberg.de) oder auf der Deponie des Landkreises (Tel.: 05841 / 70276, E-Mail: zentraldeponie@luechow-dannenberg.de).

Corona: aktuelle Lage vom 18. Mai 2020

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 171/2020)

Turnusgemäß hat heute die wöchentliche „Große Lagebesprechung“ unter Leitung von Landrat Jürgen Schulz stattgefunden. Erneut haben sich Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg, des Krisenstabs der Kreisverwaltung, der Samtgemeinden und der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik zur aktuellen Situation und zum weiteren Vorgehen abgestimmt.

Aktueller Krankenstand

Unverändert gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg derzeit nur einen bestätigten Covid-19-Kranken. Der vorerkrankte Mann befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung. Die Zahl der Infizierten liegt derzeit bei 19. Neben dem einen Erkrankten sind 15 Personen bereits gesund, drei verstorben. Zudem führt das Gesundheitsamt sechs Kontaktpersonen in seiner Statistik.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Bis Samstag (16. Mai 2020) sind in Rosche insgesamt 1303 Tests vorgenommen worden, darunter 455 an Lüchow-Dannenbergern.

Himmelfahrt: Treffen zum Picknick und Grillen müssen ausfallen

Auch wenn die derzeit geringen Fallzahlen und das zunehmend sonnige Frühlingswetter auf etwas anderes hoffen lassen: „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei“, macht Dr. Claudia Schulze vom Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg deutlich, „die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen, mit denen das Land Niedersachsen die Corona-Pandemie bekämpfen will, gelten weiterhin.“ Die Radtour mit dem kompletten Freundeskreis und auch die feucht-fröhliche Bollerwagen-Tour mit den Kumpels müssen darum in diesem Jahr leider ausfallen. Gruppenbildungen, Picknicks oder Grillen im Freien sind ausdrücklich untersagt. Physische Kontakte zu Menschen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, sind auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, heißt es in der aktuell gültigen Landes-Verordnung. „Möglich sind aber beispielsweise Wanderungen oder Radtouren von Personen, die bis zu zwei verschiedenen Hausständen angehören“, erklärt Dr. Schulze.

Appell an die touristischen Gäste: Bitte Abstände einhalten!

„Regen touristischen Zulauf“ beobachten Ulrich Constabel und seine Mitarbeiter vom Lüchower Polizeikommissariat schon seit mehreren Tagen. Fahrzeuge aus dem gesamten Bundesgebiet seien trotz der abgesagten Kulturellen Landpartie derzeit im Kreisgebiet unterwegs, schilderte Constabel im Rahmen der Lagebesprechung. Ein Eindruck, den Jürgen Meyer als Samtgemeinde-Bürgermeister der Elbtalaue bestätigt: Auf dem Wohnmobilstellplatz der Stadt Hitzacker seien vergangenen Samstag allein 60 Wohnmobile gezählt worden – deutlich mehr, als der Platz eigentlich vorsähe. Nur ein Teil des Parkplatzes sei für Wohnmobile vorgesehen, ein anderer Teil für Pkw und Motorräder. Der Platz sei auch nicht für dauerhaftes Campieren gedacht. Maximal sei ein Aufenthalt von bis zu 24 Stunden möglich, um die eigene Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen. Hieran müsse man festhalten – und werde in den kommenden Tagen verstärkt kontrollieren, so Meyer. Denn: „Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie dürfen Campingplätze derzeit nur die Hälfte ihrer Parzellen belegen“, erklärt Meyer, „da kann es nicht sein, dass ein normaler Parkplatz zum dauerhaften Campieren zweckentfremdet wird.“ Er appelliert im Interesse des Infektionsschutzes an die Gäste, die mit Wohnmobil anreisen, nur die eigens für Wohnmobile vorgesehenen Plätze zu benutzen und den Platz nach spätestens 24 Stunden wieder zu verlassen.

Landkreis, Samtgemeinden und Polizei werden kontrollieren

Am Himmelfahrtstag und am folgenden Wochenende sind Kontrollen vorgesehen, um die Einhaltung der Abstandsregelungen zu überwachen. Die Polizei hat insbesondere zum „Vatertag“ eine gesonderte Einheit vorgesehen, die im Kreis unterwegs sein wird. Auch auf wildes Camping und naturschutzrechtliche Verstöße, die in den letzten Jahren zwischen Himmelfahrt und Pfingsten wiederholt Thema waren, soll in diesem Jahr besonderes Augenmerk gelegt werden, so Ulrich Constabel. Die Samtgemeinde Elbtalaue wird in ihren Kontrollen einen Schwerpunkt auf Hitzacker und den Wohnmobilstellplatz legen. Die Kontrolleure des Landkreises Lüchow-Dannenberg werden sich insbesondere der Gastronomie annehmen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Deponie Woltersdorf öffnet wieder ohne Termin

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 169/2020)

Die Abfalldeponie in Woltersdorf nimmt ab Montag, den 18. Mai 2020 den regulären Betrieb wieder auf. Wer seinen Hausmüll, Elektroschrott oder Bauschutt abliefern möchte, kann dies tun, ohne vorher einen Termin vereinbaren zu müssen. Auch samstags ist die Deponie wieder regulär geöffnet: von 7.30 bis 11.30 Uhr.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sollten Kunden der Deponie einen Mund-Nasen-Schutz tragen, bittet der Leiter der Abfallwirtschaft Martin Unterste-Wilms. Und auch der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt weiterhin. „Bei starkem Andrang wird das Deponiepersonal den Zugang zur Deponie steuern“, erklärt Unterste-Wilms. Grüngut, Altpapier sowie Gelbe Säcke werden bis auf Weiteres nicht angenommen. Für Grüngut stehen mehrere Grüngut-Annahmeplätze zur Verfügung (siehe Seite 51 der aktuellen Abfallbroschüre), Altpapier und Gelbe Säcke können im Rahmen der regulären Abholtouren entsorgt werden.

Führerscheinstelle: online Termine sichern

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 168/2020)

Nach der Zulassungsstelle können nun auch für die Führerscheinstelle der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg online Termine vereinbart werden. Der Vorteil: unnötige Wartezeiten entfallen und die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie erforderlichen Mindestabstände können eingehalten werden. Die Terminvergabe steht unter www.luechow-dannenberg.de/terminvergabe zur Verfügung.

Die Termine für die folgende Woche werden in der Regel spätestens am Samstag veröffentlicht und können dann sofort gebucht werden. Sofern tagesaktuell weitere Termine verfügbar sind, schaltet das Straßenverkehrsamt diese jeweils am frühen Morgen bis 8 Uhr frei.

Ein wichtiger Hinweis: Zum Termin ist unbedingt die Terminbestätigung mitzubringen - als Ausdruck oder digital.

Das Gesundheitsamt informiert: aktueller Krankenstand (22. Mai 2020, 9.30 Uhr)

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit:

  • 19 Infizierte (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 1 akut Erkrankten (in häuslicher Quarantäne)
  • 15 Genesene
  • 3 Verstorbene
  • 6 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Landrat Jürgen Schulz äußert tiefe Sorgen zur Kulturellen Landpartie

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 166/2020)

Die Kulturelle Landpartie findet im Landkreis Lüchow-Dannenberg seit 30 Jahren statt. Was sich aus den Wurzeln des Gorleben-Widerstandes entwickelte, ist in den letzten Jahren zwischen Himmelfahrt und Pfingsten zu einem touristischen Großereignis geworden mit zehntausenden von Besuchern. Sofern genehmigungspflichtige Tatbestände mit den Angeboten, Veranstaltungen u. ä. verbunden waren, wurden diese beispielsweise hinsichtlich gastronomischer Angebote, erteilt, oder für den kurzen Zeitraum von ca. 12 Tagen geduldet.

Wegen der Corona-Pandemie wurde die offizielle Kulturelle Landpartie von den Sprechern frühzeitig und verantwortungsvoll abgesagt. Eine Reihe von Anfragen und erkennbaren Aktivitäten lassen aber vermuten, dass ein Teil von Einzelausrichtern nicht gewillt ist, sich an diese Absage zu halten. Hofveranstaltungen sind offenbar in Vorbereitung.

Dazu äußert sich Landrat Jürgen Schulz:

„Die Corona-Sperranordnungen gelten nach wie vor. Einzelne derzeitige Lockerungen sind lediglich Öffnungen als Ausnahme. Für angedachte Einzelausstellungen auf einem Hof bedeutet das, dass in den Räumen 10 Quadratmeter Verkehrsfläche pro Besucher bestehen müssen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen ist einzuhalten und analog zum Betreten von Handelsgeschäften besteht die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. Hinzu kommt ein zwingendes Hygiene-Konzept, insbesondere für Handwasch- und Desinfektionsmöglichkeiten. Gastronomische Angebote bei diesen Gelegenheiten sind vollkommen unzulässig. Die Öffnungen der aktuellen Verordnung gelten nur für die bestehende genehmigte Gastronomie.

Mehrere derartige Einzelangebote in einer Dorflage ergeben schnell den Charakter von Dorf- oder Straßenfesten, die nach dem bisherigen Stand der Corona-Regelungen unabhängig von der Teilnehmerzahl untersagt sind. Bleiben zu guter letzt die Campinglätze auf Wiesen und Freiflächen. Neben der schon bisherigen Fragwürdigkeit aus baurechtlichen oder naturschutzrechtlichen Gründen kommt in diesem Jahr hinzu, dass mangelnde Hygienemöglichkeiten und  - Konzepte das relativ ungeordnete Campen in der freien Landschaft verbieten.“

„Es tut mir schrecklich leid“, so Landrat Jürgen Schulz weiter, „von der bisher liebgewonnenen Kulturellen Landpartie werden in diesem Jahr bestenfalls Einzelfragmente möglich sein und auch die nur mit Rahmenbedingungen, die keine Freude aufkommen lassen. Mein Appell richtet sich deshalb an alle potentiellen Veranstalter und Besucher: Akzeptiert  diese Situation – so schwer es uns auch allen fällt. Lasst alle Scheunen und Wiesenpforten geschlossen und bleibt alle zu Hause. Veranstaltungen und auch nur Einzelangebote landpartieähnlicher Art können in diesem Jahr nicht stattfinden!“

Corona: aktuelle Lage vom 11. Mai 2020

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 165/2020

Aktueller Krankenstand

Unverändert gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg weiterhin keine akuten Covid-19-Krankheitsfälle. Von den bislang 18 bestätigten Infizierten sind 15 bereits wieder gesund, drei sind verstorben. In häuslicher Isolation befinden aktuell noch sechs Reiserückkehrer.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 10. Mai 2020, 9 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 164/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Lage in Lüchow-Dannenberg ist weiterhin stabil: Es gibt keine akut erkrankten Personen. Von den insgesamt 18 Infizierten im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind 15 Personen bereits wieder genesen und drei Personen verstorben.

Aktuell befinden sich 14 Kontaktpersonen und 6 Reiserückkehrer in häuslicher Quarantäne.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (9. Mai 2020) hatte ein Lüchow-Dannenberger einen Termin in Rosche. Insgesamt sind im Diagnosezentrum bis gestern 1220 Menschen getestet worden, davon 408 aus Lüchow-Dannenberg.

 

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

 

 

Corona: aktuelle Lage vom 9. Mai 2020, 8 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 162/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Lage in Lüchow-Dannenberg ist unverändert: Es gibt keine akut Erkrankten. Von den insgesamt 18 Infiziertenfällen sind 15 Personen bereits wieder gesund, drei sind verstorben. Aktuell sind noch 27 Personen in Quarantäne, davon hatten 20 Personen Kontakt mit einem Erkrankten, sieben sind Reiserückkehrer.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (8. Mai 2020) hatten neun Lüchow-Dannenberger einen Termin in Rosche. Insgesamt sind im Diagnosezentrum bis gestern 1213 Menschen getestet worden, davon 407 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Kfz-Zulassungsstelle: jetzt mit Online-Terminvereinbarung

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 161/2020)

Ab sofort bietet die Zulassungsstelle der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg die Möglichkeit, online einen Termin zu vereinbaren. Unter dem Link www.luechow-dannenberg.de/terminvergabe-zulassungsstelle sind immer ab Samstag die möglichen Termine für die folgende Woche zu sehen – und können sofort gebucht werden.

Von Montag bis Freitag veröffentlicht die Zulassungsstelle bis 8 Uhr je nach den tagesaktuellen Personalkapazitäten außerdem weitere buchbare Termine, so dass gelegentlich auch kurzfristig Termine für denselben Tag möglich sind.  

Wer online einen Termin gebucht hat, erhält sofort eine Bestätigung. Diese ist zum Termin mitzubringen: als Ausdruck oder auch in digitaler Form, beispielsweise über das Smartphone. Nur mit dieser Bestätigung kann der Termin wahrgenommen werden. Ebenfalls wichtig: Wer sich mehr als fünf Minuten verspätet, muss damit rechnen, dass der gebuchte Termin verfällt.

Das neue Terminvereinbarungs-Tool informiert über die Unterlagen, die mitzubringen sind. Soll ein neues Kennzeichen zugeteilt werden, sind die Kennzeichen-Schilder zur Abstempelung vorzulegen. Ein Tipp: Bitte rechtzeitig vor dem Termin sicherstellen, dass die Schilderdruckereien vor Ort geöffnet sind.

EIN WICHTIGER HINWEIS: Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind persönliche Kontakte weitestmöglich zu reduzieren. Die Zulassungsstelle bittet darum, aufschiebbare Anliegen, wie beispielsweise die Zulassung eines reinen „Freizeit-Fahrzeugs“, auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Grundsätzlich sind ab sofort wieder An- Ab- und Ummeldungen aller Fahrzeugarten möglich.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg kehrt schrittweise zum Normalbetrieb zurück

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 160/2020)

Vorläufig findet der Publikumsverkehr im Kreishaus Lüchow und den Nebenstellen weiterhin nur in eingeschränkter Form statt. In kleinen Schritten soll in den kommenden Wochen aber die Rückkehr zum Regelbetrieb erfolgen.

Um vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie auch auf den engen Fluren des Kreishauses die nötigen Sicherheitsabstände einhalten zu können, kommen Besucher weiterhin nur mit einem vorab vereinbarten Termin ins Haus. Alle Besucher werden dringend gebeten, vor dem Besuch des Kreishauses einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Alle Besucher müssen beim Betreten des Kreishauses zudem ihre Kontaktdaten hinterlassen – damit man sie im Fall einer neu entstehenden Infektionskette unkompliziert erreichen kann. „Diese Angaben werden selbstverständlich datenschutzkonform erfasst und gespeichert“, versichert Martin Riedel vom Fachdienst „Personal und zentrale Dienste“.

Gesonderte Regelungen gelten ab Montag, den 11. Mai 2020 für das Straßenverkehrsamt: Aufgrund der räumlichen Enge in dem Gebäude in der Lüchower Tannenbergstraße ist für die Kundschaft das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz verpflichtend. „Ein einfacher Schal oder ein Tuch reichen aus, wenn damit Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen weitestgehend aufgefangen werden“, stellt Riedel klar. Wegen der großen Nachfrage erweitert die Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamts vorübergehend seine Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7 bis 12 Uhr, Montag bis Mittwoch von 13.30 bis 15.30 Uhr und am Donnerstag von 13.30 bis 17 Uhr. Grundsätzlich sind ab sofort wieder An-, Ab- und Ummeldungen aller Fahrzeugarten möglich. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind persönliche Kontakte jedoch auch weiterhin weitestmöglich zu reduzieren. Die Zulassungsstelle bittet darum, aufschiebbare Anliegen, wie beispielsweise die Zulassung eines reinen „Freizeit-Fahrzeugs“, auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Eine Übersicht über die telefonischen Erreichbarkeiten der Kreisverwaltung gibt es im Internet unter www.luechow-dannenberg.de/telefonliste. Auch das Team der Telefonzentrale vermittelt gerne den passenden Ansprechpartner: 05841 / 120-0.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 8. Mai 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 159/2020)

Aktueller Krankenstand

In Lüchow-Dannenberg ist weiterhin niemand akut an Covid-19 erkrankt. Von den 18 Infiziertenfälle, die das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg in seiner Statistik führt, sind 15 Personen bereits wieder gesund, drei sind verstorben. Vorsorglich sind derzeit noch 23 Kontaktpersonen von Erkrankten und 6 Reiserückkehrer in Quarantäne.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Sieben Lüchow-Dannenberger hatten gestern (7. Mai 2020) einen Abstrichtermin in Rosche. Insgesamt sind im Diagnosezentrum bis gestern 1198 Menschen getestet worden, davon 398 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Kreiseigene Sportanlagen öffnen für kontaktlosen Sport unter freiem Himmel

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 158/2020)

Foto: Jenny RaederSeit dem 6. Mai 2020 dürfen in Niedersachsen Outdoor-Sportanlagen wieder öffnen – dies gilt auch für die Sportanlagen des Landkreises Lüchow-Dannenberg in Clenze, Dannenberg, Gartow, Hitzacker und Lüchow. Allerdings ist nur „kontaktloser Sport“ erlaubt. 

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat jeder, der die Anlagen nutzt, einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen einzuhalten. Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürfen nur unter Einhaltung dieser 2-Meter-Abstandes betreten und genutzt werden. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist nicht zulässig.

Weitere Hinweise, was der bei sportlichen Betätigung in Coronazeiten zu beachten ist, bietet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Die „zehn Leitplanken des DOSB“ stehen unter www.dosb.de zur Verfügung.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 7. Mai 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 157/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Situation im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist unverändert: Von insgesamt 18 Infizierten im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind 15 bereits wieder genesen und drei Personen sind verstorben. Außerdem zählt das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg 23 Kontaktpersonen und sechs Reiserückkehrer.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (6. Mai 2020) hatten zehn Lüchow-Dannenberger einen Abstrich-Termin in Rosche. Insgesamt sind dort bis gestern 1184 Personen auf den Covid-19 getestet worden, davon 391 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 6. Mai 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 156/2020)

Aktueller Krankenstand

Für den Landkreis Lüchow-Dannenberg ergibt sich aktuell die positive Meldung, dass es keine akut erkrankten Corona-Patienten gibt. Von insgesamt 18 Infizierten im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind 15 bereits wieder genesen und drei Personen sind verstorben. Außerdem zählt das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg 31 Kontaktpersonen und acht Reiserückkehrer.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (5. Mai 2020) hatten zwölf Lüchow-Dannenberger einen Abstrich-Termin in Rosche. Insgesamt sind dort bis gestern 1167 Personen auf den Covid-19 getestet worden, davon 381 Lüchow-Dannenberger.
 
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.
 
Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

 

Corona: Museen, Spielplätze und Kirchen dürfen öffnen – unter Auflagen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 155/2020)

In kleinen Schritten soll in Niedersachsen in den kommenden Wochen der „neue Alltag mit Corona“ anlaufen. Dies hat das Land Niedersachsen mitgeteilt.  Bereits ab Mittwoch, den 6. Mai 2020 treten erste Lockerungen in Kraft: Museen, Spielplätze, und Kirchen dürfen wieder öffnen und auch Zweitwohnsitzler sind in Niedersachsen wieder willkommen.

Die wichtigsten Neuerungen:

Private Betreuung von Kindern

Bis zu fünf Kinder dürfen ab 6. Mai gemeinsam privat betreut werden – sofern sie aus nicht mehr als drei unterschiedlichen Haushalten kommen. Diese Betreuung muss den Behörden nicht gemeldet werden. Die betreuende Person muss allerdings dokumentieren, wann welche Kinder gemeinsam betreut wurden, und diese Dokumentation dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorlegen.

Spielplätze

Zum Toben unter freiem Himmel dürfen die öffentlichen Spielplätze wieder genutzt werden – allerdings nur von Kindern unter 12 Jahren und es muss eine erwachsene Aufsichtsperson dabei sein. Und auch hier gilt: der Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, ist einzuhalten.

Zweitwohnungen

Gute Nachrichten für die Zweitwohnsitzler in Lüchow-Dannenberg: Einem langen Mai-Wochenende am Zweitwohnsitz steht nichts mehr im Wege. Das Verbot „kurzfristiger touristischer Aufenthalte“ in Zweitwohnungen wird aufgehoben.

Dauercamping

Seit Wochen gilt ein Beherbergungsverbot zu „touristischen Zwecken“. Hiervon ausgenommen sind ab 6. Mai die Dauercampingplätze.

Museen und Ausstellungen

Museen und Ausstellungen dürfen wieder öffnen. Die wichtigste Bedingung: der Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person muss eingehalten werden. Die Betreiber müssen den Zutritt steuern, also beispielsweise nur eine begrenzte Anzahl von Personen zeitgleich einlassen. Wie im Einzelhandel gilt auch für Museen die Regel, dass je anwesender Person 10 qm Fläche vorzusehen sind. Die Betreiber haben dafür zu sorgen, dass sich keine Warteschlangen bilden und müssen Hygienemaßnahmen ergreifen, die zur Eindämmung des Covid-19-Erregers beitragen können. Besucherinnen und Besucher haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Kinder unter sechs Jahren und Personen, denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz aus gesundheitlichen Gründen nicht zuzumuten ist, sind von dieser Verpflichtung ausgenommen.

(Welche der 13 Lüchow-Dannenberger Museen wieder öffnen werden und wann, steht noch nicht fest. Bitte achten Sie hierfür auf die Tagespresse.)

Kirchen, Moschen und andere

Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften sind wieder möglich – bei Einhaltung des Mindestabstands und angemessenen Hygienemaßnahmen. Auf die gemeinsame Nutzung von Gegenständen wie Gesangbüchern, Weihwasserbecken und Ähnlichem muss allerdings verzichtet werden.

Untersagt: Festivals, Dorf- und Straßenfeste unabhängig von der Teilnehmerzahl

Die Durchführung und der Besuch von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden ist bis zum 31. August 2020 untersagt – diese Regelung gibt bereits seit einigen Wochen. Neu ist, dass diese Regelung unabhängig von der Teilnehmerzahl auf andere Großveranstaltungen wie Volks- und Schützenfeste, Festivals, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste ausgeweitet wird.

Prüfungen an außerschulischen Bildungseinrichtungen

Unter strengen Auflagen steht außerschulischen Bildungseinrichtungen offen, wieder Prüfungen inklusive der hierfür nötigen Prüfungsvorbereitungen durchzuführen. Voraussetzung ist die Einhaltung der Abstandsregelungen – während des Aufenthalts in der Einrichtung, aber auch beim Betreten und Verlassen. Verpflichtend sind außerdem Hygienemaßnahmen, die zur Eindämmung des Coronavirus beitragen können, eine Erfassung der TeilnehmerInnen und Möglichkeiten zur Desinfektion.

„Diese und weitere geplante Lockerungen setzen voraus, dass strenge Hygienevorgaben und Mindestabstände eingehalten werden“, heißt es aus der Niedersächsischen Staatskanzlei. Insbesondere die Regel, dass im öffentlichen Raum maximal zwei Personen gemeinsam unterwegs sein dürfen, wird demnach noch bis mindestens Ende Mai bestehen bleiben. Das Gleiche wird voraussichtlich auch für das verpflichtende Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen beim Einkauf und in Bussen und Bahnen gelten. 

Die geänderte Landesverordnung zum 6. Mai 2020 steht auch auf der Website des Landkreises Lüchow-Dannenberg zur Verfügung unter www.luechow-dannenberg.de/bekanntmachungen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 5. Mai 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 154/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Situation ist unverändert: Von insgesamt 18 Infizierten im Landkreis Lüchow-Danneberg ist eine Person akut erkrankt, drei Personen sind verstorben, 14 sind bereits wieder gesund. Außerdem zählt das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg 31 Kontaktpersonen und acht Reiserückkehrer.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (4. Mai 2020) hatten acht Lüchow-Dannenberger einen Abstrich-Termin in Rosche. Insgesamt sind dort bis gestern 1148 Personen auf den Covid-19 getestet worden, davon 369 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 4. Mai 2020, 11 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 152/2020)

Aktueller Krankenstand

Unverändert führt das Gesundheitsamt Uelzen Lüchow-Dannenberg 18 infizierte Lüchow-Dannenberger in der Statistik. Akut erkrankt ist derzeit noch eine Person, sie befindet sich in häuslicher Quarantäne. Eine ältere Covid-19-Kranke mit Vorerkrankungen, die zuletzt in der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg behandelt wurde, ist zwischenzeitlich verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen auf drei. Wieder gesund sind 14 Personen. Außerdem listet das Gesundheitsamt 32 Kontaktpersonen und acht Reiserückkehrer.

Untersagt: „Homeoffice“ in Ferienwohnungen

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat das Land Niedersachsen „Beherbergungen zu touristischen Zwecken“ untersagt. Einige Vermieter von Ferienwohnungen in Lüchow-Dannenberg versuchen diese Regelung zu umgehen, indem sie ihre Unterkünfte zur Nutzung als „Homeoffice“ anbieten, teilte Gartows Samtgemeinde-Bürgermeister Christian Järnecke in der heutigen großen Lagebesprechung mit. Dies sei juristisch so nicht gewollt, stellte Landrat Jürgen Schulz im Konsens mit den drei Samtgemeindebürgermeistern klar. Das Arbeiten von zuhause aus sei an den Wohnort gebunden. Dass hierfür ein möglicherweise mehrere hundert Kilometer entferntes Feriendomizil genutzt werde, sei zu unterbinden. Ähnliches gelte für den Jagdtourismus: Auch hierfür dürfen keine Ferienunterkünfte vermietet werden.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 03. Mai 2020, 9 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 151/2020)

Aktueller Krankenstand

Der Krankenstand im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist weiterhin unverändert. Die Zahl der Infizierten liegt bei 18, darunter sind 13 Genesene und zwei Verstorbene. Drei Personen sind derzeit akut erkrankt, davon befindet sich eine Infizierte in stationärer Behandlung.

37 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne, davon stehen 27 Personen mit der infizierten Bewohnerin aus einer Pflegeeinrichtung im Zusammenhang.

Weiterhin führt das Gesundheitsamt neun Reiserückkehrer in ihrer Statistik.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.  

Das Gesundheitsamt informiert: der aktuelle Krankenstand am 02. Mai 2020, 14:15 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit (Stand: 02. Mai 2020, 14:15 Uhr):

  • 18 Infizierte* (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 4 Erkrankte (3 in häuslicher, 1 in stationärer Isolation)
  • 12 Genesene
  • 2 Verstorbene
  • 37 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne), davon 27 in Zusammenhang mit einem neuen Infiziertenfall
  • 9 Personen, die als Reiserückkehrer/innen abgesondert sind (gem. Landesverordnung vom 09.04.2020)

* Der Begriff der Infizierten beinhaltet die Erkrankten, die Verstorbenen und die Genesenen. Die Genesenen und die Verstorbenen werden daher gesondert ausgewiesen.

Corona: aktuelle Lage vom 02. Mai 2020, 9 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 150/2020)

Aktueller Krankenstand

Unverändert zählt die Statistik des Gesundheitsamtes Uelzen Lüchow-Dannenberg für den Landkreis Lüchow-Dannenberg 18 Infizierte, darunter 12 Genesene und zwei Verstorbene. Akut erkrankt sind derzeit 4 Personen, davon befindet sich eine Person in stationärer Behandlung.

Die Anzahl der Kontaktpersonen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, liegt bei 47, davon stehen 27 Personen mit der infizierten Bewohnerin aus einer Pflegeeinrichtung im Zusammenhang. Zu diesem Fall sind alle Kontaktpersonen auf das Coronavirus getestet worden. Die Testergebnisse liegen nunmehr vor und sind alle negativ.  

Weiterhin führt das Gesundheitsamt neun Reiserückkehrer in ihrer Statistik.

 

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

5 Lüchow-Dannenberger hatten gestern (01. Mai 2020) einen Termin zur Testung im Diagnosezentrum. Insgesamt liegt dort die Zahl der Testungen bei 1121, davon 359 aus Lüchow-Dannenberg.

 

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.  

 

 

 

Das Gesundheitsamt informiert: der aktuelle Krankenstand am 01. Mai 2020, 14:15 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit (Stand: 01. Mai 2020, 14:15  Uhr):

  • 18 Infizierte* (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 4 Erkrankte (3 in häuslicher, 1 in stationärer Isolation)
  • 12 Genesene
  • 2 Verstorbene
  • 48 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne), davon 27 in Zusammenhang mit einem neuen Infiziertenfall
  • 9 Personen, die als Reiserückkehrer/innen abgesondert sind (gem. Landesverordnung vom 09.04.2020)

* Der Begriff der Infizierten beinhaltet die Erkrankten, die Verstorbenen und die Genesenen. Die Genesenen und die Verstorbenen werden daher gesondert ausgewiesen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 01. Mai 2020, 9 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 149/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Zahl der Infizierten im Landkreis Lüchow-Dannenberg liegt bei 18, darunter sind 12 Genesene und zwei Verstorbene. 4 Personen sind derzeit akut erkrankt, davon befindet sich eine Person weiterhin in stationärer Behandlung.

Die Kontaktpersonen haben sich auf Grund der neuerkrankten Person auf 48 erhöht. 27 Personen davon stehen mit der Neuinfizierten im Zusammenhang. Das Gesundheitsamt Uelzen Lüchow-Dannenberg hat in diesem Fall alle Kontaktpersonen ermittelt und auf die Covid-19-Erkrankung testen lassen. Die ersten Testergebnisse liegen vor und sind negativ. Die weiteren Testergebnisse werden in Kürze vorliegen.

Weiterhin führt das Gesundheitsamt neun Reiserückkehrer in ihrer Statistik.

 

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (30. April 2020) wurden 40 Lüchow-Dannenberger im Diagnosezentrum getestet. Insgesamt liegt dort die Zahl der Testungen bei 1100, davon 347 aus Lüchow-Dannenberg.

 

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.  

 

Das Gesundheitsamt informiert: der aktuelle Krankenstand am 30. April 2020, 14.25 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit (Stand: 30. April 2020, 14.25 Uhr):

  • 18 Infizierte* (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 4 Erkrankte (3 in häuslicher, 1 in stationärer Isolation)
  • 12 Genesene
  • 2 Verstorbene
  • 48 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne), davon 27 in Zusammenhang mit einem neuen Infiziertenfall
  • 9 Personen, die als Reiserückkehrer/innen abgesondert sind (gem. Landesverordnung vom 09.04.2020)

* Der Begriff der Infizierten beinhaltet die Erkrankten, die Verstorbenen und die Genesenen. Die Genesenen und die Verstorbenen werden daher gesondert ausgewiesen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 30. April 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 148/2020)

Aktueller Krankenstand

Seit gestern (29. April 2020) gibt es in Lüchow-Dannenberg einen neuen bestätigten Krankheitsfall: eine ältere Frau mit Vorerkrankungen, die derzeit stationär behandelt wird. Die Zahl der Infizierten erhöht sich damit auf 18. Hierunter sind 12 Genesene und zwei Verstorbene sowie nunmehr vier akut erkrankte Personen erfasst.

Die Erkrankte lebte in einer Pflegeeinrichtung, wurde dort aber zuletzt im Wesentlichen in ihrem Zimmer versorgt. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Kontaktpersonen auf 42, davon stehen 21 in Zusammenhang mit dem neuen Fall. Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg hat die Ermittlungsarbeiten zu den Kontaktpersonen des neuen Erkrankungsfalls allerdings noch nicht abgeschlossen.

Ein Teil des Personals der Einrichtung ist bereits gestern getestet worden, die übrigen Tests werden heute vorgenommen. Bis auf zwei BewohnerInnen gab es keine engeren Kontakte der Bewohnerschaft zu der Erkrankten. Die Bewohner werden aber ebenfalls vorsorglich getestet und verbleiben zunächst in ihren Zimmern.

Weiterhin führt das Gesundheitsamts neun Reiserückkehrer in der Statistik.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Zwölf Lüchow-Dannenberger hatten gestern (29. April 2020) in Rosche einen Termin zur Testung. Insgesamt sind bis gestern 1055 Personen getestet worden, davon 307 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus

Das Gesundheitsamt informiert: der aktuelle Krankenstand am 29. April 2020, 14.20 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit (Stand: 29. April 2020, 14.20 Uhr):

  • 18 Infizierte* (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 4 Erkrankte (3 in häuslicher, 1 in stationärer Isolation)
  • 12 Genesene
  • 2 Verstorbene
  • 21 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne)
  • 14 Personen, die als Reiserückkehrer/innen abgesondert sind (gem. Landesverordnung vom 09.04.2020)

* Der Begriff der Infizierten beinhaltet die Erkrankten, die Verstorbenen und die Genesenen. Die Genesenen und die Verstorbenen werden daher gesondert ausgewiesen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 29. April 2020, 9.15 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 147/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Lage ist in Lüchow-Dannenberg weiterhin konstant: 17 Infizierte, darunter 12 Genesene und zwei Verstorbene sowie drei akut erkrankte Personen. Hinzu kommen 21 Kontaktpersonen und 14 Reiserückkehrer.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (28. April 2020) hatten acht Lüchow-Dannenberger einen Abstrich-Termin in Rosche. Insgesamt sind bis gestern 1026 Tests durchgeführt worden, davon 295 an Lüchow-Dannenbergern.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Alle Feuerwehrveranstaltungen in Lüchow-Dannenberg abgesagt

Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg e. V.

Auch die Feuerwehren kämpfen derzeit mit den Auswirkungen der Corona-Krise. Ausbildungs- und Übungsdienste wurden eingestellt, Behelfsmasken verteilt und Fahrzeugbesatzungen reduziert – wo dies möglich ist. Nun wurden auch alle Wettbewerbe im Landkreis abgesagt.

Die Feuerwehr Dannenberg waren im vergangenen Jahr die Sieger des Kreisfeuerwehrtags. 2020 wird es keinen Kreisfeuerwehrtag geben. Foto: Heiko BieniußaBereits in der vergangenen Woche wurden die Samtgemeinde-Feuerwehrtage abgesagt. Kleinere Veranstaltungen wurden in den letzten Tagen abgesagt, nun wurde auch eine Entscheidung auf Kreisebene getroffen. Der für das letzte August-Wochenende in Clenze geplante Kreisfeuerwehrtag findet in diesem Jahr nicht statt. Nach aktuellem Stand der Dinge sind Veranstaltungen, bei denen mit mehr als 1.000 Besuchern zu rechnen ist, bis zum 31. August untersagt. Dies betrifft leider auch den Kreisfeuerwehrtag und die Kreiswettbewerbe. Es wäre sowohl vor allen Dingen bei den teilnehmenden Gästen aber auch unter den Besuchern ein unmögliches Unterfangen, die aktuell geforderten Mindestabstände einzuhalten.

„Die Kreisfeuerwehr hat die Kreisausbildung derzeit auf Null gefahren, auf Ortsebene sind die wehrinternen Ausbildungen ausgesetzt, für Einsätze gilt eine reduzierte Besetzung der Fahrzeuge. All das wird gemacht, um das Infektionsrisiko in den Einsatzabteilungen soweit möglich zu minimieren und so die Einsatzfähigkeit auch bei sicherlich auf Dauer nicht zu vermeidenden Corona-Fällen von Kameradinnen oder Kameraden aufrecht zu erhalten. Bei dieser Zielsetzung Wettkampfgruppen für die Feuerwehrtage trainieren zu lassen,
würde alles bisher Erreichte gefährden. Wir bedauern diese Entscheidung zutiefst, da Wettbewerbe in den Feuerwehren eine lange und tiefe Tradition haben. Im Angesicht der aktuellen Lage war es aber die einzig richtige Entscheidung, die Wettbewerbe abzusagen.“ begründet Kreisbrandmeister Claus Bauck die
Entscheidung.

Die Entscheidung wurde nach Rücksprache mit der ausrichtenden Feuerwehr Clenze, der Kreisverwaltung und den Führungsgremien von Kreisfeuerwehr und Kreisfeuerwehrverband getroffen. Der Kreisfeuerwehrtag kann so ohne finanzielle Einbußen abgesagt werden – hätte man länger gewartet, wären Ausfallrechnungen für Festzelt u.ä. fällig geworden. Dies war ein wichtiger Aspekt, denn bei der gegenwärtigen Unsicherheit kann man es keiner Ortsfeuerwehr zumuten, über die wahrscheinlich ohnehin schon eingegangenen
Verpflichtungen hinaus weitere finanzielle Risiken auf sich zu nehmen.

Wie das Wettbewerbsgeschehen auf Landesebene gestaltet werden soll, steht zur Zeit noch nicht fest. Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen teilt dazu mit, dass derzeit keine Entscheidungen getroffen werden können, da auch der LFV seine Gremien nicht einberufen kann. Es ist aber denkbar, dass man 2021 mit den qualifizierten Feuerwehren aus 2019 weiter macht – so, als hätte das Jahr 2020 gar nicht stattgefunden. Auch die Zeltlager von Kinder- und Jugendfeuerwehr auf Kreis- und Bezirksebene wurden abgesagt.

Das Gesundheitsamt informiert: der aktuelle Krankenstand am 28. April 2020, 15.10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit (Stand: 28. April 2020, 15.10 Uhr):

  • 17 Infizierte* (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 3 Erkrankte (in häuslicher Isolation)
  • 12 Genesene
  • 2 Verstorbene
  • 21 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne)
  • 14 Personen, die als Reiserückkehrer/innen abgesondert sind (gem. Landesverordnung vom 09.04.2020)

* Der Begriff der Infizierten beinhaltet die Erkrankten, die Verstorbenen und die Genesenen. Die Genesenen und die Verstorbenen werden daher gesondert ausgewiesen.

Corona: aktuelle Lage vom 28. April 2020, 9.10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 146/2020)

Aktueller Krankenstand

Unverändert führt das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg für den Landkreis Lüchow-Dannenberg 17 Infizierte, darunter 12 Genesene und zwei Verstorbene sowie drei akut erkrankte Personen in seiner Statistik. Hinzu kommen 22 Kontaktpersonen und 14 Reiserückkehrer.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Bis gestern (27. April 2020) sind in Rosche 1008 Tests durchgeführt worden, davon 287 an Lüchow-Dannenbergern. Am gestrigen Tag kamen neun Lüchow-Dannenberger für einen Rachenabstrich ins Diagnosezentrum. 

Bürgertelefon: geänderte Sprechzeiten am Wochenende und an Feiertagen

Ab dem 1. Mai ist das Bürgertelefon der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg an Feiertagen und an Wochenenden nur noch von 11 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 05841 / 120-222 erreichbar.

Werktags stehen die MitarbeiterInnen des Bürgertelefons wie gehabt von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung. Auch Anfragen per E-Mail an buergertelefon@luechow-dannenberg.de sind weiterhin möglich. Die Beantwortung erfolgt per telefonischem Rückruf.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADHS): Auswirkungen von Corona auf betroffene Familien

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 145/2020)

Von AD(H)S betroffene Familien kennen das mulmige Gefühl zu Beginn des Wochenende oder der Schulferien: „Während andere Familien unterrichtsfreier Zeit entgegenfiebern, bedeutet sie für ADHS-Familien oft ein Mehr an Belastung“, erklärt Bildungskoordinatorin Corinna Stremme, die ihr Büro im Lüchower Kreishaus hat. Wie kommt das?

„ADHS-Kinder – deutschlandweit sind schätzungsweise rund 530 000 Kinder und Jugendliche betroffen – können schlecht still sitzen, sind im Vergleich zu Gleichaltrigen schwieriger in der Lage sich zu konzentrieren, zuzuhören und Verhalten zu imitieren“, sagt Corinna Stremme, „Lernen und soziale Kontakte sind oft belastet und führen zu Konflikten im Elternhaus und im Freundeskreis.“ Geschwister-Rivalität und Scheidungen seien häufiger als in vermeintlich „normalen“ Familien.

Mit der Situation rund um das Corona-Virus, den Schulausfall und die Kontaktbeschränkungen verstärke sich der Leidensdruck der Familien möglicherweise. „Kinder mit dieser Dysfunktion des Gehirns können sich nicht gut selbst managen“, erläutert Stremme. Und auch wenn das Thema Schule „Dauerbaustelle“ sei, weil beispielsweise der Kampf um Hausaufgaben und das richtige Verhalten belastet, so können die in der Schule vorhandenen Strukturen im Normalfall doch auch hilfreich sein. Mit der Schließung der Schulen und den Einschränkungen von Freizeitmöglichkeiten seien ADHS-Familien dagegen weitestgehend auf sich gestellt.

„Wenn Schule gelingt und Nachbarn und Familie mitmachen - durch Betreuung und Unterstützung und Wissen rund um die Dysfunktion des Gehirns – reduziert sich der Leidensdruck der Familien deutlich und die Symptome lassen sich sogar verringern. „Die Umwelt ist nämlich mit für die Verstärkung von Symptomen verantwortlich“, so Stremme. Dies liege unter anderem daran, dass es sich um eine psychische Störung handelt und der Bewegungsdrang zunimmt, wenn die Exekutivfunktionen des Gehirns betroffen sind.

Was können betroffene Familie konkret tun, wenn das Kind oder die Eltern bzw. Geschwister zuhause in die Krise geraten?

Strukturieren Sie den Tag. Hier ein Beispiel: 8 Uhr Wecken, 8 Uhr 30 Fertigmachen, 8 Uhr 45 Frühstück,  9 Uhr 30 Aufräumen, 10 Uhr bis 12 Uhr Lernzeit, 12 Uhr Pause, 13 Uhr Essen, 13 Uhr 30 Entspannung, 14 Uhr Bewegung, 15 Uhr Computerzeit, 16 Uhr Telefonat mit den Großeltern, 16 Uhr 30 Medieneinsatz, 17 Uhr zu zweit Bewegung im Freien ohne Fremdkontakt, 18 Uhr Abendbrot, 19 Uhr Gesellschaftsspiele oder Puzzeln, 20 Uhr Zubettgehen. Visualisieren Sie die Abläufe oder erstellen Sie einen Tagesplan. Besprechen Sie die Abläufe, und sorgen Sie für die Einhaltung. Das gesunde Maß an Anspannung, Bewegung, Konzentration und Entspannung sorgt dabei für eine Zeit, die bewältigt werden kann. Belohnungssysteme helfen hier.

Positives Denken üben: Berufen Sie sich auf Ihre Stärken als Familie: Was ist jetzt deutlich besser in der Krise als zuvor? Loben Sie sich und Ihre Familie für das, was gut gelingt. Das stärkt die gesamte Familie.

Für Bewegung sorgen. Der Youtube-Kanal von ALBA Berlin bietet jeden Tag für Grundschüler/innen ein Sportprogramm speziell jetzt in der Corona Krise: www.youtube.com/user/albabasketball

Kreativ sein. Kostenlose Malunterlagen und Anderes, damit die schulfreie Zeit kreativ genutzt werden kann: www.illustratoren-gegen-corona.de

Lesen Sie (Kinder-) Ratgeber:

  • Hoberg, K. (2018): Schulratgeber ADHS. Ein Leitfaden für LehrerInnen. 2. Aufl. Ernst Reinhardt, München
  • Juul, J. (2008): Nein aus Liebe. Klare Eltern – starke Kinder. 3. Aufl. Kösel, München
  • Grumann, E. (2016): Puffel darf Fehler machen. Selbstbewusstseinstraining für Kinder. BoD, Norderstedt
  • Palmowski, W. (2015): Nichts ist ohne Kontext. Systemische Pädagogik bei „Verhaltensauffälligkeiten“. 3. Aufl. modernes lernen, Dortmund 
  • Stremme, C. (2020): Töffel ist toll, wie sie ist. Ideen-Stifterei, Hannover und (2018): Keep cool. Hilfen bei ADHS. Elternratgeber für Schule und Zuhause. Ernst Reinhardt, München

Rat und Hilfe gibt es hier

  • Nummer gegen Kummer für Jugendliche und Kinder: 116 111
  • Elterntelefon: 0800 / 111 0550
  • Familien-Service-Büro beim Landkreis Lüchow-Dannenberg: 05841 / 120-350
  • Erziehungsberatungsstelle Lüchow: 05841 / 97 95 43 0
  • Kinderschutzbund Lüneburg/Nord-Ost-Niedersachsen: 0800 / 111 0 333
  • ADHS-Netz Deutschland: Angela Schwager, 05554 / 99 56 46, email-beratung@adhs-niedersachsen.de

Schulbetrieb in Lüchow-Dannenberg angelaufen: mit erweitertem Gesundheitsschutz

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 144/2020)

Die Abschlussklassen der Jahrgänge 9, 10 und 13 sind Montag (27. April 2020) wieder in den Schulalltag gestartet, in den kommenden Wochen werden nach und nach die weiteren Jahrgänge folgen. Ebenfalls seit Montag gilt für Schulen niedersachsenweit ein eigener Corona-Hygieneplan: Mehr Abstand, kleinere Klassen, gründliche Händehygiene sind die wichtigsten Bausteine, um Schülerinnen und Schülern, Lehrkräfte und Schulpersonal bestmöglich zu schützen.

„Bereits im Vorfeld gab es Begehungen in den einzelnen Schulen und umfangreiche vorbereitende Maßnahmen“, erklärt Dagmar Schulz, Leiterin des Fachdienstes Jugend-Familie-Bildung im Lüchower Kreishaus, „dank der guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit den Schulleitungen, dem Gesundheitsamt und dem Gebäudemanagement sind wir gut aufgestellt. Der niedersächsische Hygieneplan wird in vollem Umfang erfüllt.“

Die wichtigsten Anforderungen des Hygieneplans:

  • Um eine Übertragung durch Tröpfcheninfektion zu vermeiden, ist auch im Schulalltag durchgängig ein Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten – egal ob dem Schulhof, im Lehrerzimmer, in den Toilettenräumen, in den Fluren oder im Klassenzimmer.
  • Je Klassenraum werden in der Regel nicht mehr als 16 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.
  • Kinder und Jugendliche werden zeitversetzt unterrichtet, wodurch weniger Menschen gleichzeitig unterwegs sind.
  • Eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutz im Schulgebäude besteht nicht, da der Sicherheitsabstand gewährleistet wird.
  • Wichtig bleibt das häufige und gründliche Händewaschen mit Seife für 20 bis 30 Sekunden, kaltes Wasser ist hierfür ausreichend. Dafür können zusätzlich die Waschräume der Turnhallen genutzt werden.
  • Ergänzend werden an den Eingangsbereichen Spender mit Desinfektionsmittel angebracht. Von Kindern dürfen diese allerdings nicht unbeaufsichtigt genutzt werden.
  • Besonders wichtig ist das mehrmals tägliche Stoßlüften, um die Innenraumluft auszutauschen.
  • Die Reinigung der Schulgebäude ist mit den Dienstleistern im Detail besprochen und ausgeweitet worden.
  • Sportunterricht kann vorläufig aus Gründen des Infektionsschutzes nicht stattfinden.
  • Besprechungen und Konferenzen sollen auf das notwendige Maß begrenzt werden und wenn möglich per Video- oder Telefon-Konferenz erfolgen.
  • Wer bestätigt an Covid-19 erkrankt ist, muss die Schule unmittelbar darüber informieren.

„Der Hygieneplan stellt die Schulen vor große Herausforderungen und alle müssen sich erst auf die neue Situation einstellen. Insbesondere im Grundschulbereich ist eine altersgerechte Vermittlung und ein Einüben mit den Schülern erforderlich“, sagt Dagmar Schulz. „Aber ich bin mir sicher, dass die Regeln im Sinne des Gesundheitsschutzes nicht nur notwendig und sinnvoll, sondern zugleich sehr gut umsetzbar sind.“

Die Landesschulbehörde stellt den Rahmen-Hygieneplan zusammen mit weiteren Informationen und Materialien für Eltern wie für Lehrkräfte im Internet zum Download zur Verfügung: www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/themen/aktuell-coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 27. April 2020, 11.40 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 143/2020)

In der wöchentlichen „großen Lagebesprechung“ unter Leitung von Landrat Jürgen Schulz haben sich heute erneut Mitglieder des Krisenstabs der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg mit Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg, der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik, der Samtgemeinden, der Polizei und des Rettungswesen zur aktuellen Situation und zum weiteren Vorgehen abgestimmt.

Aktueller Krankenstand

Die Lage ist in Lüchow-Dannenberg unverändert: 17 Infizierte, darunter neben 12 Genesenen und zwei Verstorbenen drei akut erkrankte Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Die Statistik des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg zählt außerdem 22 Kontaktpersonen und 10 Reiserückkehrer.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Vergangenen Samstag (25. April 2020) hatte eine Person aus Lüchow-Dannenberg einen Termin zum Rachenabstrich (am 23. April: 11, am 24. April: 9). Insgesamt sind in Rosche bis gestern 993 Menschen getestet worden, davon 278 Lüchow-Dannenberger.

Kriminalität stark zurückgegangen – hohe Dunkelziffer befürchtet

„Durchweg ist die Kriminalitätsrate in Lüchow-Dannenberg in den letzten Wochen stark zurückgegangen, teils um bis zu 22 Prozent“, informierte Ulrich Constabel vom Lüchower Polizeikommissariat unter Hinweis auf die wöchentlichen kriminalstatistischen Auswertungen des Landeskriminalamts. Erst in der letzten Woche habe es einen Zuwachs im Bereich der Gewaltkriminalität gegeben.

Anders als befürchtet seien auch im Bereich der häuslichen Gewalt die Zahlen rückläufig. Dies habe aber eher mit den derzeitigen Kontaktbeschränkungen zu tun: „Wir vermuten hier eher einen Anstieg, den wir statistisch nicht verzeichnen können“, so Constabel. Da derzeit die soziale Kontrolle durch Ärzte oder Schulen fehle, müsse man von einer hohen Dunkelziffer ausgehen. 

Stadtinsel Hitzacker am ersten Mai-Wochenende tabu

Zum 1. Mai und dem folgenden Wochenende rechnet der Samtgemeinde-Bürgermeister der Elbtalaue Jürgen Meyer erneut mit vielen Tagesausflüglern. Gerade auf der Stadtinsel in Hitzacker sei es bei großem Besucherandrang kaum zu gewährleisten, die geforderten Abstandsregelungen einzuhalten. Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg wird darum wie schon zu Ostern auch für das kommende Wochenende ein Betretungsverbot aussprechen. Es wird von Freitag bis Sonntag (1. bis 3. Mai 2020) gelten.

Anwohner der Stadtinsel sowie deren Pflegekräfte und Verwandte, Freunde und Bekannte werden wie gehabt vom Betretungsverbot ausgenommen sein. Auch Einkäufe und die Nutzung der Abhol- und Lieferdienste der gastronomischen Betriebe sollen weiterhin möglich sein.

Für die Besucher der Insel stehen die Parkplätze am Archäologischen Zentrum Hitzacker und am  Bohnenmarkt zur Verfügung.

Bewohner der Insel werden gebeten, ihre Fahrzeuge auf dem Parkplatz Bleichwiese abzustellen, damit in den engen Gassen die Abstände zwischen den Personen leichter gewahrt werden können.

Neue Kurzzeitpflege am Querdeich startet am 4. Mai

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie dürfen Alten- und Pflegeheime bereits seit mehreren Wochen keine neuen BewohnerInnen mehr aufnehmen – es sei denn, sie können für die Neuzugänge eine vorsorgliche 14-tägige Quarantäne gewährleisten. Da dies in den wenigsten Einrichtungen möglich ist, sind in Dannenberg angegliedert an die DRK-Seniorenresidenz „Jeetzelgarten“ elf neue Kurzzeitpflegeplätze geschaffen worden. Zuletzt fehlte es hierfür allerdings noch an Personal. Dies ist jetzt gefunden, informierte DRK-Geschäftsführer Matthias Handelt in der großen Lagebesprechung. Dank einer Kooperation mit der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik werde Klinikpersonal den gesamten Pflegebedarf abdecken.

Die Kurzzeitpflege startet am 4. Mai. Anmeldungen nimmt die Seniorenresidenz „Jeetzelgarten“ entgegen: Tel.: 05861 / 98 33 7100 (Sabrina Hein).

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: Badesaison für Gartower und Laascher See startet später

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 142/2020)

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg überprüft während der offiziellen Badesaison, ob die Qualität der hiesigen Badegewässer gesundheitlich unbedenklich ist – normalerweise in der Zeit vom 15. Mai bis 15. September. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung empfohlen, die Badesaison erst mit dem 16. Juli 2020 beginnen zu lassen. Das hiesige Gesundheitsamt folgt dieser Empfehlung.

Vom Beginn der niedersächsischen Sommerferien am 16. Juli bis zum empfohlenen Ende der Badesaison am 8. September 2020 wird das Gesundheitsamt den Laascher und den Gartower See insgesamt drei Mal beproben. Die Gewässer werden insbesondere auf Bakterien (E. coli und Intestinale Enterokokken) untersucht. Diese Bakterien gelten nicht als Krankheitserreger. Sie deuten jedoch auf eine fäkale Verunreinigung hin und können bedeuten, dass sich spezielle Krankheitserreger im Gewässer befinden.

Die aktuellen Überwachungsergebnisse werden jeweils im „Badegewässer-Atlas“ für Niedersachsen veröffentlicht: www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de.

Corona: Entschädigungen bei Dienstausfall möglich

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 140/2020)

Wer nicht arbeiten darf, weil er sich auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Quarantäne begeben musste, hat die Möglichkeit, für den Dienstausfall eine Entschädigung zu beantragen.

Auch Eltern, die ihre Kinder unter 12 Jahren selbst betreuen müssen, weil keine „zumutbare Betreuungsmöglichkeit“ zur Verfügung steht, und die darum nicht arbeiten können, können eine Entschädigung beantragen.

Nähere Informationen zum Antragsverfahren und die Anträge selbst stehen im Internet unter www.luechow-dannenberg.de/gesundheitsamt zur Verfügung (unter „Corona: Entschädigungen bei Dienstausfall nach den §§ 56 ff. Infektionsschutzgesetz“).

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Das Gesundheitsamt informiert: der aktuelle Krankenstand am 26. April 2020, 14.20 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit:

  • 17 Infizierte (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 3 akut Erkrankte (in häuslicher Isolation)
  • 12 Genesene
  • 2 Verstorbene
  • 22 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne)
  • 17 Personen, die als Reiserückkehrer/innen abgesondert sind (gem. Landesverordnung vom 09.04.2020)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 26. April 2020, 9 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 139/2020)

Aktueller Krankenstand

Der Krankenstand ist weiterhin unverändert. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg liegt die Zahl der Infizierten bei 17, darunter sind 12 Genesene und zwei Verstorbene. Drei Personen sind derzeit akut erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 40 Personen, davon sind 22 Kontaktpersonen und 18 Reiserückkehrer.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

 

Das Gesundheitsamt informiert: der aktuelle Krankenstand am 25. April 2020, 14.15 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit:

  • 17 Infizierte (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 3 akut Erkrankte (in häuslicher Isolation)
  • 12 Genesene
  • 2 Verstorbene
  • 22 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne)
  • 18 Personen, die als Reiserückkehrer/innen abgesondert sind (gem. Landesverordnung vom 09.04.2020)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 25. April 2020, 9:30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 138/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Zahl der Infizierten im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist weiterhin stabil. Derzeit gibt es 17 Infizierte, darunter sind 12 Genesene und zwei Verstorbene. Drei Personen sind derzeit akut erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 44 Personen, davon sind 27 Kontaktpersonen und 17 Reiserückkehrer.

 

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (24. April 2020) wurden 9 Lüchow-Dannenberger im Diagnosezentrum getestet. Insgesamt liegt dort die Zahl der Testungen bei 991, davon 277 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

 

 

Corona: ab heute Mund und Nase bedecken

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 137/2020)

Es kann auch ein Schal oder Tuch sein, mit dem man ab Montag, den 27. April 2020 beim Einkaufen, im öffentlichen Nahverkehr und in Einrichtungen des Gesundheitswesens Mund und Nase bedeckt. Am Montag tritt in ganz Niedersachsen eine "Maskenpflicht" in Kraft. Auch die Verwendung von einfachen selbstgenähten Alltagsmasken ist möglich.

Diese Masken reduzieren, wenn der Träger unwissentlich erkrankt ist, für das Gegenüber das Risiko, sich zu infizieren. „Deshalb kann das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen am besten funktionieren, wenn möglichst viele Personen mitmachen“, erklärt die stellvertretende Amtsärztin Dr. Claudia Schulze. „Die wichtigste Regel für den Eigenschutz vor einer Infektion bleibt aber das Abstandhalten und das häufige gründliche Händewaschen.“ Das Tragen einer Maske dürfe keineswegs dazu verleiten, die Abstandsregeln zu vernachlässigen.

Kinder unter sechs Jahren und Personen, denen das Tragen einer Maske aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht zugemutet werden kann, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Maskenpflicht und andere Vorkehrungen in den Bussen der LSE

Ab Montag fahren die Busse der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn (LSE) wieder nach dem regulären Fahrplan. „Auch hier gilt natürlich die Maskenpflicht“, informiert LSE-Geschäftsführerin Alexandra Schramm, „wer keinen Mund-Nasen-Schutz dabei hat – und sei es nur in Form eines einfachen Tuchs – kann leider nicht befördert werden.“ Eltern werden gebeten, ihre Kinder entsprechend zu versorgen. „Von der Maskenpflicht sind die Busfahrer derzeit noch ausgenommen“, erklärt Schramm, „da das mehrstündige Tragen von Masken sehr belastend sein kann.“

Die LSE hat weitere Vorkehrungen getroffen, um die geforderten Abstandsregelung von 1,5 Metern zwischen den Fahrern und den einzelnen Fahrgästen weitestgehend sicherzustellen: Der Einstieg ist bei den großen Bussen vorübergehend nur durch die hintere Tür möglich. Auf den Ticketverkauf und die Ticketkontrolle wird derzeit verzichtet. Banderolen machen kenntlich, welche Sitze benutzt werden können, welche nicht. Die erste Sitzreihe direkt hinter dem Fahrer ist komplett gesperrt.

„Der Schulbetrieb startet am Montag zunächst nur mit den Abschlussklassen der Jahrgänge 13, 9 und 10“, sagt Schramm, „wir gehen bei diesen zunächst eher geringen Schülerzahlen davon aus, dass die Abstandsregelungen in den Bussen problemlos eingehalten werden können.“ Falls erforderlich, werde noch einmal nachjustiert.    

Was ist beim Tragen einer Alltagsmaske zu beachten?

  • Die Maske vor der ersten Verwendung bei mindestens 60 Grad waschen, gründlich trocknen lassen.
  • Vor dem Aufsetzen die Hände gründlich mit Seife reinigen, die Maske insbesondere an der Innenseite nicht berühren.
  • Die Maske sollte Mund und Nase bedecken und eng anliegen, sodass keine Lücken zwischen Gesicht und Maske bleiben.
  • Während die Maske im Gesicht sitzt, sollte man sie nicht berühren.
  • Sobald die Maske durchfeuchtet ist, sollte sie gewechselt werden, spätestens nach sechs bis acht Stunden.
  • Um die Maske abzusetzen, sollte man sie hinten an den Bändern lösen.
  • Hände gründlich mit Seife reinigen.
  • Die Maske nach der Verwendung bis zum Waschen luftdicht, z.B. in einem separaten Beutel, aufbewahren.
  • Vor dem nächsten Tragen die Maske bei mindestens 60 Grad waschen, gründlich trocknen lassen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Das Gesundheitsamt informiert: der aktuelle Krankenstand am 24. April 2020, 14.20 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit:

  • 17 Infizierte* (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 3 akut Erkrankte (in häuslicher Isolation)
  • 12 Genesene
  • 2 Verstorbene
  • 27 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne)
  • 17 Personen, die als Reiserückkehrer/innen abgesondert sind (gem. Landesverordnung vom 09.04.2020)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 24. April 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 136/2020)

Aktueller Krankenstand

Unverändert zählt die Statistik des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg 17 Infizierte. Darunter sind neben 12 Genesenen und zwei Verstorbenen drei akut erkrankte Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt aktuell bei 27, die der Reiserückkehrer bei 17.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (23. April 2020) hatten elf Lüchow-Dannenberger einen Termin zum Rachenabstrich. Insgesamt sind in Rosche bis gestern 976 Menschen getestet worden, davon 268 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Das Gesundheitsamt informiert: der aktuelle Krankenstand am 23. April 2020, 14.20 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit:

  • 17 Infizierte* (inkl. Genesene und Verstorbene)
  • 3 akut Erkrankte (in häuslicher Isolation)
  • 12 Genesene
  • 2 Verstorbene
  • 29 Kontaktpersonen von Erkrankten (unter Beobachtung / in Quarantäne)
  • 17 Personen, die als Reiserückkehrer/innen abgesondert sind (gem. Landesverordnung vom 09.04.2020)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 23. April 2020, 9.15 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 135/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Statistik des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg führt aktuell 17 Infizierte. Darunter sind neben 12 Genesenen und zwei Verstorbenen weiterhin drei akut erkrankte Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 28, die der Reiserückkehrer bei 22.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (22. April 2020) hatten fünf Lüchow-Dannenberger einen Termin zum Rachenabstrich. Insgesamt sind in Rosche bis gestern 949 Menschen getestet worden, davon 257 Lüchow-Dannenberger.

Es darf und soll weiter gejagt werden

In den letzten Wochen sind in der Jagdbehörde der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg viele Nachfragen eingegangen – von Jägern, aber auch von besorgten Anwohnern: Darf trotz Corona weiter gejagt werden? Dürfen auch Nicht-Lüchow-Dannenberger aktuell jagen?

„Die Jagd darf nicht nur, sie soll auch weiter ausgeübt werden“, erklärt Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker, „unter Einhaltung der bekannten Kontaktbeschränkungen“. Die Jägerschaft leiste einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Auch die Winter- und Sommerkulturen in der Landwirtschaft, vor allem beim Gemüse- und Kartoffelanbau, müssten vor Wildschäden geschützt werden. „Die Fahrt ins Revier hat allerdings auf direktem Wege zu erfolgen“, erklärt Schlenker, „und die Jagd darf nur in Form einer Einzeljagd durchgeführt werden.“ Das Zusammentreffen mehrerer Jäger – ein gemeinsamer Aufbruch oder der gesellige Ausklang des Ansitzes – sei untersagt.

Auch Jäger, die nur ihren Zweitwohnsitz in der Region haben, dürfen die Jagd unter diesen Bedingungen ausüben. „Tatsächlich ist ein Drittel der Reviere in Lüchow-Dannenberg an Auswärtige verpachtet“, sagt Thorsten Richter von der Jagdbehörde der Kreisverwaltung, „darunter beispielsweise auch Niederländer und Dänen.“ Für diese bestünden jagdrechtlich keine gesonderten Einschränkungen. Allerdings haben sich Personen, die aus dem Ausland einreisen, laut einer Landesverordnung vom 9. April vorsorglich in eine 14-tätige Quarantäne zu begeben. Ausgeschlossen ist außerdem, dass Jagdpächter sich weitere Jäger einladen, die hier in Ferienwohnungen oder –zimmern unterkommen.

Fastenmonat Ramadan beginnt – aber ohne geselliges Fastenbrechen

In den kommenden vier Wochen begehen gläubige Muslime den Fastenmonat Ramadan: Tagsüber wird auf Essen und Trinken verzichtet. Erst nach Sonnenuntergang wird das Fasten gebrochen. Dieses Fastenbrechen wird traditionell in geselliger Form begangen: mit der ganzen Familie und Freunden. Diese Tradition muss vor dem Hintergrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen in diesem Jahr vorübergehend eingeschränkt werden, informiert Christian Schlenker. Der Kontakt zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen zählen, ist weiterhin auf absolutes Minimum zu reduzieren.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 22. April 2020, 9:30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 133/2020)

Aktueller Krankenstand

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es zwei neue bestätigte Covid-19-Fälle. Beide Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die neu positiv Getesteten stehen in keinem Zusammenhang zu dem infizierten Krankenpfleger der Capio-Elbe-Jeetzel Klinik in Dannenberg. Die Gesamtzahl der Infizierten erhöht sich in Lüchow-Dannenberg auf 17, somit steigt die Zahl der akut Erkrankten auf drei. 30 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, davon sind 15 Personen Kontaktpersonen und 15 Personen Reiserückkehrer.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Am gestrigen Tag wurden 7 Lüchow-Dannenberger im Diagnosezentrum getestet. Insgesamt beläuft sich der Zahl der Getesteten auf 931, davon 252 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 21. April 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 131/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Lage ist in Lüchow-Dannenberg weiterhin stabil: Unverändert führt das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg 15 Infizierte (davon sind 12 bereits wieder genesen, zwei verstorben) in seiner Statistik. Die eine akut erkrankte Person konnte inzwischen aus der stationären Behandlung entlassen werden. 36 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne: 21 Kontaktpersonen von Erkrankten und 15 Reiserückkehrer aus dem Ausland. Elf Personen, die mit dem erkrankten Krankenpfleger der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik Kontakt hatten, konnte das Gesundheitsamt dagegen bereits wieder aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (20. April 2020) hatten 6 Lüchow-Dannenberger einen Termin im Diagnosezentrum. Insgesamt sind bis gestern 913 Personen getestet worden, davon 245 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 20. April 2020, 11.50 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 130/2020)

In der wöchentlichen „großen Lagebesprechung“ unter Leitung von Landrat Jürgen Schulz haben sich heute erneut Mitglieder des Krisenstabs der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg mit Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg, der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik, der Samtgemeinden, der Polizei und des Rettungswesens zur aktuellen Situation und zum weiteren Vorgehen abgestimmt.

Aktueller Krankenstand

Der Krankenstand ist in Lüchow-Dannenberg seit Tagen konstant: 15 Infizierte (darunter 12 Genesene, zwei Verstorbene), 32 Kontaktpersonen. Zudem befinden sich aktuell 15 Reiserückkehrer aus dem Ausland in häuslicher Quarantäne.

Zusätzliche Plätze für Kurzzeitpflege geschaffen

Ab Mittwoch (22. April 2020) werden elf weitere Kurzzeitpflege-Plätze in Lüchow-Dannenberg zur Verfügung stehen. Die Capio Elbe-Jeetzel-Klink hatte bereits vor einigen Wochen Bedarf an solchen zusätzlichen Kurzzeitpflege-Plätzen angemeldet. Denn durch den Aufnahmestopp in Alten- und Pflegeheimen für neue Bewohnerinnen und Bewohner – es sei denn die Heimleitung kann gewährleisten, dass der Neuzugang zunächst für 14 Tage isoliert untergebracht werden kann – mussten zuletzt manche Patientinnen und Patienten länger in der Klinik verbleiben als eigentlich aus medizinischen Gründen erforderlich. Die neu geschaffenen Plätze werden organisatorisch an das Pflegeheim „Jeetzelgarten“ in Dannenberg angegliedert sein. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg stellt hierfür elf der Pflegebetten zur Verfügung, die der Krisenstab kürzlich für ein mögliches Behelfskrankenhaus beschafft hat.

Ladenbetreiber mit konstruktiver Beratung unterstützen

Seit heute dürfen Einzelhändler mit einer Verkaufsfläche bis 800 qm wieder öffnen. Die Abstandregelungen gelten jedoch weiterhin – was die Betreiber vor Herausforderungen stellt. Um die hiesigen Geschäftsleute zu unterstützen, werden Vollzugsbeamte der drei Samtgemeinden in den nächsten Tagen und Wochen verstärkt kontrollieren und im Interesse des Infektionsschutzes „konstruktiv beraten“ und „freundlich auf Unbedachtheiten hinweisen“, wie Landrat Jürgen Schulz betont. Die Kontrollen finden vorerst nicht nur während der Woche, sondern auch am Samstag statt. In der Samtgemeinde Elbtalaue sollen noch in dieser Woche alle Geschäfte, die seit heute wieder geöffnet haben, aufgesucht werden, heißt es von seiten des Samtgemeindebürgermeisters Jürgen Meyer.  

Infiziertenfall in der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik

Der ärztliche Leiter Dr. Norbert Messerschmidt und der stellv. Verwaltungsdirektor Thomas Heldberg bestätigten im Rahmen der großen Lagebesprechung, dass der Krankenpfleger, der am Karsamstag positiv auf Covid-19 getestet wurde, tatsächlich nur an zwei Tagen mit Symptomen im Dienst war – und aus nachvollziehbaren Gründen angenommen hatte, es handle sich um Begleiterscheinungen seines Heuschnupfens. Er habe sich am Karfreitag von sich aus für einen Test entschieden. Bedauerlicherweise sei der falsche Eindruck entstanden, der junge Mann habe seine Erkrankung vorsätzlich ignoriert oder verschwiegen. Dies sei nicht der Fall. Der Mitarbeiter werde in der Klinik als zuverlässiger und verantwortungsvoller Kollege geschätzt.

Bislang sei keine der Kontaktpersonen des Pflegers positiv getestet worden oder zeige Symptome, informierte Messerschmidt. „Es hätte alles viel schlimmer kommen können“, sagt Messerschmidt, „wir haben schnell reagiert und in guter und enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt alle Kontaktpersonen ermittelt.“ Bereits im Vorfeld der Pandemie sei das Personal durch den Qualitätsmanagement-Beauftragten Tino Geipel gründlich zu allen nötigen Sicherheitsmaßnahmen geschult worden, betonte der stellvertretende Verwaltungsdirektor Thomas Heldberg. Und auch weiterhin würden PatientInnen selbstverständlich nur in der geforderten Schutzausrüstung behandelt.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 19. April 2020, 9 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 129/2020)

Aktueller Krankenstand

Der Krankenstand ist weiterhin unverändert. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg liegt die Zahl der Infizierten bei 15 (darunter 12 Genesene und zwei Verstorbene).  32 Kontaktpersonen und 14 Reiserückkehrer aus dem Ausland, befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Schutzausrüstung des Landes

Eine Teillieferung aus dem Amtshilfeersuchen vom 14. April 2020 ist eingetroffen.

Geliefert wurden:

  • 100 Schutzanzüge und
  • 300 Schutzkittel

Beantragt hatte der Landkreis Lüchow-Dannenberg 2000 Schutzanzüge und 2800 Schutzkittel.

Gerade die Erfahrung der letzten Tage zeigt, dass auch im Landkreis Lüchow-Dannenberg die Abstandsregelungen nicht durchgehend eingehalten werden.

Der Landrat appelliert nochmals eindringlich, mit Blick auf die anstehenden Erleichterungen ab Montag, dem 20.04.2020, die Abstands- und Hygieneregelungen einzuhalten.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Corona: aktuelle Lage vom 18. April 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 128/2020)

Aktueller Krankenstand

Der Krankenstand ist unverändert: 15 Infizierte (darunter 12 Genesene, zwei Verstorbene), 32 Kontaktpersonen und 13 Reiserückkehrer aus dem Ausland, die sich in häuslicher Quarantäne befinden.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern (17. April 2020) hatten 19 Lüchow-Dannenberger einen Termin im Diagnosezentrum. Insgesamt sind bis gestern 891 Personen getestet worden, davon 238 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Ab Montag in Kraft: neue Landesverordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 127/2020)

Es bleibt dabei: Physische Kontakte zu anderen Personen sind weiterhin auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Daran hält die neue Verordnung des Landes Niedersachsen, die am Montag, den 20. April 2020 in Kraft tritt, weiterhin als zentralen Punkt fest. Grundsätzlich ist ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind auf maximal zwei Personen begrenzt – es sei denn, es handelt sich um Angehörige oder die Personen leben im selben Haushalt.

Neuerungen gibt es in folgenden Bereichen:

Einzelhandel

Geschäfte mit bis zu 800 qm tatsächlicher Verkaufsfläche dürfen ab Montag wieder öffnen. Die Betreiber haben allerdings dafür Sorge zu tragen, dass die weiterhin geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden: Personen, die nicht zu einem gemeinsamen Hausstand gehören, haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Pro 10 qm Verkaufsfläche darf nur eine Person in der Verkaufsstelle sein. Wörtlich heißt es in der Verordnung: „Die Betreiberinnen und Betreiber haben Vorkehrungen zu treffen, die den Zutritt zu den Verkaufsflächen steuern, Warteschlangen vermeiden und Anforderungen der Hygiene gewährleisten.“

Großveranstaltungen

Die Durchführung und der Besuch von Großveranstaltungen – hier definiert als Veranstaltungen mit 1000 Besuchern oder mehr – bleiben bis einschließlich 31. August untersagt.

Schulen

Der Präsenzunterricht ist weiterhin in allen Schulen untersagt. Ausgenommen sind die Abschlussklassen der Jahrgänge 13 und 9 und 10 (diese beginnen am 27. April 2020 wieder mit dem Präsenzunterricht). Sport-Unterricht ist untersagt, genauso schulische Veranstaltungen wie Projektwochen, Theaterveranstaltungen und Ähnliches.

Notbetreuung

Auch weiterhin soll die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler auf das nötigste Maß begrenzt werden und aus Gründen des Infektionsschutzes nur in kleinen Gruppen erfolgen. Die Notbetreuung ist gedacht für die Jahrgänge 1 bis 8 und für die Zeit von 8 bis 13 Uhr. Neu ist, dass Ganztagsschulen längere Notbetreuungszeiten anbieten dürfen.

Besuchsverbot in Heimen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen

Das Besuchsverbot bleibt bestehen. Allerdings sind Ausnahmen durch die zuständige Behörde möglich, wenn die Heimleitung ein Hygienekonzept vorlegt.

Hebammenleistungen

Diese gelten mit der neuen Verordnung nun als medizinische Leistungen und sind als solche erlaubt.

Versammlungsverbot

Für Versammlungen unter freiem Himmel (gemeinhin „Demo“ genannt) kann die zuständige Behörde Ausnahmen von der geltenden Kontaktbeschränkung machen, wenn es eine/n Veranstalter/in gibt, der/die durch geeignete Maßnahmen den Schutz vor Infektionen sicherstellt. Die zuständige Behörde kann die Versammlung aus Gründen des Infektionsschutzes beschränken oder mit Auflagen versehen.

Geschlossen bleiben wie gehabt unter anderem Bars, Clubs, Kulturzentren, Theater, Museen, Messen, Ausstellungen, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, Sport- und Schwimmanlagen, Fitnesscenter, Zoos, Kinos, Spielhallen und Spielplätze (egal ob in- oder outdoor).

Öffnen dürfen dagegen beispielsweise Bibliotheken.

Außer Betrieb bleiben wie gehabt Kitas (es sei denn, sie bieten eine Notbetreuung an), Einrichtungen der Kindertagespflege, Kur- und präventive Reha-Einrichtungen. Hotels, Pensionen und Campingplätzen bleibt es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen. Dies gilt auch für die Vermieter von Ferienwohnungen und –häusern.

Auch gastronomische Einrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Sie können aber einen Außer-Haus-Verkauf anbieten – unter Einhaltung der bereits bekannten Regularien: 1,5 Meter Abstand zwischen den Personen und kein Verzehr im Umkreis von 50 Metern von der Einrichtung.

Die Dienstleistungen von beispielsweise FriseurInnen, TätowiererInnen, KosmetikerInnen, FahrlehrerInnen oder PhysiotherapeutInnen bleiben untersagt, da der erforderliche Mindestabstand hier nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen sind möglich, wenn die Dienstleistung aus medizinischen Gründen erforderlich und unaufschiebbar ist.

Die vollständige Verordnung, die bis zum 6. Mai 2020 gilt, steht unter www.luechow-dannenberg.de/bekanntmachungen zur Verfügung.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Einzelhändler müssen vorsorgen: Abstandsregelungen gelten weiterhin

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 126/2020)

In kleinen Schritten treten ab Montag, den 20. April 2020 erste Lockerungen der Beschränkungen der letzten Wochen in Kraft. Zur Erleichterung vieler Einzelhändler – und ihrer Kunden – dürfen beispielsweise Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter wieder öffnen. Dies haben die Bundesregierung und die Länder am Mittwochabend beschlossen. Daran sind allerdings Bedingungen geknüpft: Es sind strenge Abstandsregelungen und hygienische Vorschriften einzuhalten – und zu überwachen.

In der Öffentlichkeit ist auch weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Was bedeutet das für die Geschäftsinhaber in Lüchow-Dannenberg? „Sie müssen angemessene Vorkehrungen treffen“, erklärt Jan Weber aus dem Krisenstab des Landkreises Lüchow-Dannenberg, „insbesondere muss der Zutritt zu den Verkaufsflächen gesteuert werden.“ Warteschlangen seien zu vermeiden. Dazu könnten Markierungen auf dem Fußboden oder Absperrungen zum Einsatz kommen, die man schon aus vielen Supermärkten kennt. Dies gelte insbesondere für den Kassenbereich, aber auch für die Verkaufsfläche generell – „und auch für den Platz vor dem Eingangsbereich des Geschäfts“, wie Weber betont. Der Einsatz eines Spuckschutzes im Kassenbereich sei empfehlenswert. Die Geschäftsbetreiber sollten auch über eine Eingangskontrolle nachdenken, rät Weber. Die bisherige Empfehlung für Lebensmittelmärkte, je 10 m² nur eine Person einzulassen, werde voraussichtlich in ähnlicher Form auch für andere Verkaufsstellen gelten. „Bei Kleinstläden sollte möglicherweise nur ein Kunde zur Zeit eingelassen werden“, regt Weber an. Auch Desinfektionsmittel sollte vorgehalten werden.

Die Verordnung des Landes Niedersachsen, die die Entscheidung der Bundesregierung vom Mittwoch weiter konkretisieren und verbindlich regeln wird, lag bis Freitagmittag noch nicht vor. Darum handle es sich hier zunächst nur um Empfehlungen, stellte Weber heraus, „um die Ladenbetreiber frühzeitig zu sensibilisieren.“ Über die Details der Verordnung werde der Krisenstab gesondert informieren.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 17. April 2020, 9.35 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 125/2020)

Aktueller Krankenstand

In der Statistik des Gesundheitsamtes Uelzen – Lüchow-Dannenberg gibt es derzeit wenig Veränderungen: Weiterhin werden 15 Infiziertenfälle geführt, davon ist eine Person akut erkrankt, sie wird derzeit stationär behandelt. Darunter sind auch die 12 genesenen Personen und die zwei Verstorbenen. 31 Kontaktpersonen sind dem Gesundheitsamt bekannt. Davon stehen 28 (+2) in Zusammenhang mit dem erkrankten Krankenpfleger der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik. In vorsorglicher häuslicher Quarantäne befinden sich außerdem 13 Reiserückkehrer aus dem Ausland.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Gestern hatten 15 Lüchow-Dannenberger einen Termin zum Rachenabstrich in Rosche. Insgesamt sind bis gestern 856 Personen in Rosche getestet worden, darunter 219 Lüchow-Dannenberger.

ÖPNV: Busse fahren nach Ferienfahrplan

Die Busse der Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn (LSE) fahren noch bis zum 26. April zu den Zeiten des „Ferienfahrplans“. Erst ab 27. April 2020 – wenn in Etappen der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird – gilt wieder der reguläre Fahrplan.

Sicherheitsbetrieb auch in der Deponie in Woltersdorf und im Gesundheitsamt 

Gestern fiel im Krisenstab der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg die Entscheidung, den Sicherheitsbetrieb des Lüchower Kreishauses samt seiner Nebenstellen vorsorglich bis zum 10. Mai 2020 zu verlängern. Dies betrifft auch die Deponie in Woltersdorf: Samstags bleibt die Deponie für den Publikumsverkehr komplett geschlossen, von Montag bis Freitag wird nur nach vorheriger Terminvereinbarung und in unaufschiebbaren Fällen Abfall angenommen.

Auch das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg bleibt bis zum 10. Mai zu. Eine telefonische Erreichbarkeit ist unter der Nummer 05841 / 99 590 30 sichergestellt.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Einkaufen in Zeiten von Corona: Automaten, Verkaufswagen, Hofläden

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 124/2020)

Abstand halten – das bleibt vorerst die wichtigste Maxime. Da gewinnen in Zeiten von Corona unvermittelt Verkaufsautomaten und Verkaufswagen an Attraktivität. Denn hier bekommt man kontaktfrei oder mit nur wenig persönlichem Kontakt die wichtigsten Dinge für den täglichen Bedarf. Auch Hofläden haben oft vergleichsweise weniger Publikumsverkehr als die großen Supermärkte.

In einer digitalen Kreiskarte, die das GIS-Büro (GIS steht für „Geoinformationsservice“) der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg in Zusammenarbeit mit dem Wendland Regionalmarketing erarbeitet hat, sind zahlreiche solcher Hofläden, Verkaufsautomaten und Verkaufswagen zu finden. Im Angebot haben sie so unterschiedliche Waren wie Milch, Fleisch, Wurst, Honig, Eier, Gemüse oder auch Backwaren – nicht ausschließlich, aber größtenteils aus regionaler Produktion.

Die Karte ist unter www.luechow-dannenberg.de/einkaufen-mit-abstand zu finden oder auch im Kartenservice „Online-Navigator“ unter www.luechow-dannenberg.de/navigator.

Fehlt ein Automat oder ein Verkaufswagen? Dann schreiben Sie gerne eine Nachricht an gis-buero@luechow-dannenberg.de

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Einkaufen in Zeiten von Corona: Wer hilft?

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 123/2020)

Foto: Alexa auf Pixabay.comIn der aktuellen Corona-Krise gelten ältere Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen als Risikopersonen für schwerere Krankheitsverläufe. Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg empfiehlt diesem Personenkreis eindringlich, dieses Risiko unbedingt ernst zu nehmen.

"Risikopersonen sollten sich derzeit in eigenem Interesse so weit wie möglich abschotten – auch wenn es schwer fällt", sagt die stellvertretende Amtsärztin Dr. Claudia Schulze. Inzwischen gibt es kreisweit zahlreiche Privatpersonen und Initiativen, die diesen Risikopersonen gerne die täglichen Besorgungen abnehmen.

Eine Liste der Einkaufshelfer steht auf der Website des Landkreises Lüchow-Dannenberg zur Verfügung und wird hier fortlaufend ergänzt: www.luechow-dannenberg.de/einkaufshelfer.

Corona: aktuelle Lage vom 16. April 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 122/2020)

Aktueller Krankenstand

Seit gestern (15. April 2020) gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg einen neuen bestätigten Covid-19-Fall. Der Erkrankte ist in stationärer Behandlung. Die Erkrankung steht nicht in Zusammenhang mit dem erkrankten Krankenpfleger der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik vom Osterwochenende. Die Gesamtzahl der Infizierten erhöht sich in Lüchow-Dannenberg damit auf 15, darunter sind 12 Genesene und zwei Verstorbene. 31 Kontaktpersonen, davon 26, die in Zusammenhang mit dem Infektionsfall in der Dannenberger Klinik stehen, sowie elf Reiserückkehrer aus dem Ausland, befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Kreisverwaltung bleibt im Sicherheitsbetrieb

Der Sicherheitsbetrieb der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg, der eigentlich zum 19. April enden sollte, wird noch einmal verlängert: zunächst bis zum 10. Mai. Damit gilt weiterhin: Nur mit einem Termin und in wichtigen und unaufschiebbaren Angelegenheiten erhalten Bürgerinnen und Bürger Zugang in das Verwaltungsgebäude. Amtsangelegenheiten sollten sofern möglich telefonisch oder per E-Mail erledigt werden.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Kreisverwaltung hebt Versammlungsverbot auf – verboten bleiben Versammlungen dennoch

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 121/2020)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat in der vergangenen Woche einem Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres (MI) folgend zwei Versammlungen verboten. Dem Erlass zufolge waren auch Versammlungen mit nur zwei Teilnehmern zu unterbinden. In einem Eilverfahren hat das Verwaltungsgericht Lüneburg mitgeteilt, dass das Verbot vor dem Hintergrund der geltenden Verordnung des Landes Niedersachsen vom 7. April 2020 nicht zu erlassen gewesen wäre. Denn Versammlungen seien nach dieser Verordnung schon per se verboten. Dem Veranstalter hat das Gericht nahegelegt, sich wegen des in der Verordnung enthaltenen Versammlungsverbots an das Oberverwaltungsgericht zu wenden.

Um unnötige Prozesskosten zu vermeiden, hebt die Kreisverwaltung ihre Verbotsverfügung auf. „Inwiefern sich auch nach der am Freitag zu erwartenden neuen Fassung der Verordnung des Landes Niedersachsen separate Versammlungsverbote erübrigen, ist abzuwarten“, erklärte die Erste Kreisrätin Nadine Löser. Dies werde in Abstimmung mit den zuständigen Ministerien und Spitzenverbänden geklärt.

Corona: aktuelle Lage vom 15. April 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 120/2020)

Aktueller Krankenstand

Der Krankenstand in Lüchow-Dannenberg ist unverändert: Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg listet weiterhin 14 Infiziertenfälle, darunter 12 Genesene und zwei Verstorbene.

Die Zahl der Kontaktpersonen im Landkreis Lüchow-Dannenberg beträgt aktuell 28. Davon stehen 26 Personen in Zusammenhang mit dem Infiziertenfall an der Dannenberger Capio Elbe-Jeetzel-Klinik (CEJK) vom Osterwochenende. Zur Ermittlung der Kontaktpersonen hat sich das Gesundheitsamt eng mit der Leitung der CEJK abgestimmt, so dass auch die letzte gemeldete Person inzwischen ermittelt werden konnte. Acht Kontaktpersonen gehören zum Klinikpersonal, 18 sind Patienten. Von diesen Patienten befinden sich neun wegen anderer Erkrankungen in stationärer Behandlung – fünf in Dannenberg, vier anderweitig. Zwei Personen sind in ihrem Alten- und Pflegeheim isoliert, sieben befinden sich in häuslicher Quarantäne. Bislang liegt zu keiner der Kontaktpersonen ein positives Testergebnis vor.

In der Statistik des Gesundheitsamts werden derzeit auch elf Reiserückkehrer aus dem Ausland geführt. Sie hatten sich entsprechend der Verordnung des Landes Niedersachsen vom 9. April 2020 beim Gesundheitsamt gemeldet und befinden sich nun für die nächsten zwei Wochen vorsorglich in Quarantäne.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Insgesamt sind in Rosche bis gestern 799 Personen getestet worden, davon 194 Lüchow-Dannenberger. Allein gestern hatten zehn Personen aus Lüchow-Dannenberg einen Termin zum Rachenabstrich.

Beschaffung von Schutzausrüstung

Weiterhin besteht in Lüchow-Dannenberg eine hohe Nachfrage nach Schutzanzügen und Kitteln. Der Krisenstab der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg hat darum gestern ein erneutes Amtshilfeersuchen an das Land gestellt. Benötigt werden 2000 Schutzanzüge und 2800 Kittel. Ausreichend stellt sich die Versorgungslage nach Auskunft mehrerer Pflegeheime dagegen bei Handschuhen und Desinfektionsmittel dar.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 14. April 2020, 11.40 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 118/2020)

In der wöchentlichen „großen Lagebesprechung“ unter Leitung von Landrat Jürgen Schulz haben Mitglieder des Krisenstabs des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Vertreter des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinden, der Polizei, der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und des Rettungswesens sich erneut ausführlich zur aktuellen Situation abgestimmt und weitere Maßnahmen beschlossen.

Aktueller Krankenstand

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg führt für den Landkreis Lüchow-Dannenberg derzeit 14 Infizierte in der Statistik, davon sind 12 bereits wieder genesen, zwei verstorben. Demnach gibt es in Lüchow-Dannenberg derzeit keine akut Erkrankten. Die Zahl der Kontaktpersonen beträgt 27, diese Personen befinden sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne.

Infiziertenfall in der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik vom Wochenende

Für Beunruhigung hatte am Osterwochenende der Fall eines Krankenpflegers gesorgt, der als Leiharbeitskraft in der Klinik tätig ist: Der 34-Jährige aus dem Landkreis Uelzen hatte noch bis Karfreitag seinen üblichen Dienst versehen, bevor er aufgrund von Krankheitssymptomen am gleichen Tag getestet wurde. Am Karsamstag lag das positive Testergebnis vor.

Nachdem in der Berichterstattung der Eindruck entstanden war, der junge Mann hätte seine Krankheitssymptome seinem Arbeitgeber gegenüber verschwiegen, hat der Erkrankte sich heute Morgen (14. April 2020) telefonisch an das Landratsbüro der Kreisverwaltung gewandt. Der Pfleger legt Wert auf die Feststellung, dass er sich nicht fehlverhalten habe und dass im Verlauf der Woche bei ihm kein Verdacht aufgekommen sei, er sei an Covid-19 erkrankt.

Im Gespräch mit Landrat Jürgen Schulz schilderte der junge Mann, dass er als Teilzeitkraft nur am Montag, den 6. und am Freitag, den 10. im Dienst gewesen sei. Dazwischen habe er frei gehabt. Er sei Birkenpollen-Allergiker und habe sich am Dienstag eine Hypersensibilisierungsspritze geben lassen. Dies führe gelegentlich zu Reaktionen wie beispielsweise einem leichten Anstieg der Temperatur. Er habe keinerlei Symptome an sich bemerkt, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuteten. Am Freitag, den 10. April habe er ohne Symptome und fieberfrei in der Frühschicht gearbeitet. Erst nach Feierabend, am Nachmittag, habe er wieder einen Temperaturanstieg bei sich festgestellt. Er habe sich dann selbst in die Notaufnahme der Klinik begeben und sei dort untersucht worden. Auch zu diesem Zeitpunkt bestand noch kein Verdacht auf eine Covid-19-Infektion. Vorsorglich sei ein Test gemacht worden, der sich am Samstag – für ihn überraschend – als positiv herausstellte.

Nach Auskunft der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik wurde der Mitarbeiter unter der Woche an drei Tagen als erkrankt geführt. Er sei auf Weisung eines diensthabenden Arztes getestet worden. Damit stellt sich der Sachverhalt auch drei Tage nach dem Bekanntwerden widersprüchlich dar.

Der Erkrankte hatte nach jetzigem Erkenntnisstand Kontakt zu 15 Kolleginnen und Kollegen, von denen sich 13 in häuslicher Quarantäne befinden, darunter acht Lüchow-Dannenberger.

Es gab Kontakt zu insgesamt 23 Patientinnen und Patienten. Nach den Ermittlungen des Gesundheitsamt sind darunter 18 Personen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und fünf aus anderen Landkreisen. Letztere wurden zuständigkeitshalber an die Gesundheitsämter des ersten Wohnsitzes abgegeben. Von den Patienten aus Lüchow-Dannenberg befinden sich fünf noch in der Dannenberger Klinik, drei werden anderweitig stationär behandelt, zwei Personen halten sich wieder in ihrem Alten- und Pflegeheim auf. Diese zehn Personen sind von anderen PatientInnen bzw. Bewohnern streng isoliert. Für sechs Personen hat das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet. Eine Person erhielt keine Quarantäneauflage. Die Ermittlungsarbeit ist allerdings noch nicht abgeschlossen, teilt das Gesundheitsamt mit. Zur Zeit versuche man mit Nachdruck, eine weitere Person, die auf der Liste der Kontaktpersonen steht, zu erreichen.  

Beschaffung Schutzausrüstung

Vor dem Hintergrund des Infiziertenfalls in der Dannenberger Klinik hat der Krisenstab über die Polizeiinspektion Lüneburg darum gebeten, bei zukünftigen Amtshilfeersuchen der Kreisverwaltung an das Land mit Priorität berücksichtigt zu werden.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Über das verlängerte Osterwochenende sind in Rosche sechs Personen getestet worden, davon drei aus Lüchow-Dannenberg. Insgesamt sind bis zum Ostermontag 766 Rachenabstriche genommen worden, davon haben 184 Testpersonen ihren ersten Wohnsitz in Lüchow-Dannenberg. 

Tagestourismus über das Osterwochenende

Bis einschließlich Ostermontag galt für die Stadtinsel Hitzacker und für den „Kniepenberg“ ein Betretungsverbot. Ulrich Constabel vom Lüchower Polizeikommissariat berichtet, dieses sei mit Unterstützung von Bereitschaftspolizei „eng überwacht“ worden. Insbesondere während der Geschäftsöffnungszeiten am Samstag sei es dabei allerdings schwer zu unterscheiden gewesen, wer sich berechtigterweise auf der Insel aufhielt (z. B. für Einkäufe) und wer nicht. An den Feiertagen habe es keine Probleme gegeben. Auch der Motorradverkehr auf der Elbuferstraße habe erheblich nachgelassen.

Öffentliche Ratssitzungen in Lüchow – aber mit Abstand

In dieser Woche finden zwei öffentliche Ratssitzungen statt, informierte Lüchows Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland. Um den nötigen Abstand einzuhalten, finden beide Sitzungen in der Sporthalle der Lüchower Grundschule statt. Die Platzzahl ist begrenzt, es wird eine strenge Einlasskontrolle geben. Zehn Ordnungskräfte werden für die Wahrung des Abstands sorgen, so Schwedland. Auf Empfehlung des Gesundheitsamts wird außerdem vorsorglich eine Teilnehmerliste geführt.

Bei häuslicher Gewalt: Teams des Jugendamts sind vorbereitet

Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) der Kreisverwaltung ist für den Fall, dass sie in Familien, die sich in Quarantäne befinden, zum Einsatz kommen, entsprechend ausgestattet. Dies teilte Dagmar Schulz als Leiterin des Fachdienstes Jugend – Familie – Bildung mit. Die Mitarbeitenden wurden in der Handhabung der nötigen Schutzausrüstung geschult. Zudem wurde ein Dienstwagen eigens mit einer Plexiglasscheibe als Spuckschutz ausgestattet.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Nach Niedersachsen Einreisende müssen sich absondern

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 117/2020)

Wer aus dem Ausland kommend nach Niedersachsen einreist, unterliegt nach einer Landesverordnung vom 9. April 2020 besonderen Regelungen: Diese Personen müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Sie sind außerdem verpflichtet, sich unverzüglich bei dem für sie zuständigen Gesundheitsamt zu melden.

Von dieser Regelung ausgenommen sind Personen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben und keine covid-19-typischen Krankheitssymptome zeigen.

Ausnahmen gelten – sofern keine Krankheitssymptome vorliegen – unter anderem für Personen, die berufsbedingt Waren und Güter transportieren, für das Personal von Verkehrsunternehmen und auch für Berufspendler, die unaufschiebbar nur für einen oder wenige Tage nach Niedersachsen ein- oder ausreisen. Ausgenommen sind zudem Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich, Angehörige der Feuerwehr, des Rettungswesens und des Katastrophenschutzes sowie Beschäftigte des Justiz- und Maßregelvollzugs und des Polizeivollzugsdienstes wie auch Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestags und der Landes-Parlamente.

Die Verordnung steht auf den Internetseiten des Landkreises Lüchow-Dannenberg unter www.luechow-dannenberg.de/bekanntmachungen zur Verfügung.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 13. April 2020, 9 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 116/2020)

Aktueller Krankenstand

Derzeit liegt die Zahl bei 14 infizierten Personen, davon sind zwei verstorben und 11 bereits genesen. Eine Person ist derzeit akut erkrankt.

Aktuell befinden sich 23 Personen auf gesundheitsamtlicher Anordnung in häuslicher Quarantäne. Diese Fallzahlen steigern sich durch den akuten Fall eines infizierten Krankenpflegers in der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg. Wie in der gestrigen Pressemitteilung berichtet, stammt dieser Krankenpfleger aus dem Landkreis Uelzen, sodass er nicht in die Liste der Erkrankten in diesem Landkreis eingeht.

Die Gesamtlage um diesen Erkrankungsfall gestaltet sich über die Ostertage nach wie vor unübersichtlich. Nach aktueller Meldung des Capio Klinikums sind als Kontaktpersonen zu dem erkranktem Pfleger 11 Pflegepersonen und 4 Ärzte zu benennen. Diese werden aktuell vom Gesundheitsamt Uelzen Lüchow-Dannenberg in häusliche Quarantäne verwiesen. Drei Personen hiervon stammen aus anderen Landkreisen. Die örtlichen zuständigen Gesundheitsämter wurden informiert.

Am Vormittag des Ostermontages konnte die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik auch eine Liste der in den letzten Tagen von dem betroffenen Krankenpfleger betreuten Patienten vorlegen. Es handelt sich dabei momentan um 14 Patienten, 13 davon aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg.

Die genauen Umstände mit möglicher Quarantänepflicht ermittelt nun das Gesundheitsamt Uelzen Lüchow-Dannenberg.

Hintergründe des betroffenen Krankenpflegers für sein Verschweigen eindeutiger Krankheitssymptome über mehrere Tage hinweg sind nach wie vor nicht bekannt.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.de.

Corona: Krankenpfleger positiv auf Covid-19 getestet

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 115/2020)

Ein Krankenpfleger aus dem Landkreis Uelzen, der seit Kurzem als Leiharbeitskraft in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik (CEJK) in Dannenberg tätig war, ist positiv auf den Covid-19-Erreger getestet worden. Der Test erfolgte am Karfreitag, das Ergebnis lag am Folgetag vor. Bis zu seinem Test zeigte der 34-Jährige bereits seit bis zu fünf Tagen leichte Symptome, die er ignorierte oder seinen Kollegen und Vorgesetzten verschwieg. Am Karfreitag bemerkte der ärztliche Dienst der Klinik die Symptome des Mannes und ordnete sofort einen Test an.

„Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CEJK sind angewiesen, bei Symptomen wie Husten oder einem Kratzen im Hals ihren Arbeitgeber zu informieren, so dass vorsorglich auf den Covid-19-Erreger getestet werden kann“, informiert der CEJK-Verwaltungsdirektor Achim Schütz, „zu diesem Zweck steht vor der Notaufnahme rund um die Uhr eine Abklärungsstelle zur Verfügung.“ Das habe der Mitarbeiter leider versäumt. Bis zu seiner Testung hat der Erkrankte noch seinen üblichen Dienst verrichtet.

Derzeit geht die CEJK von 13 Kontaktpersonen unter dem Klinikpersonal aus. Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg ordnet für diese Personen derzeit Quarantäne an. Die Klinik und das Gesundheitsamt versuchen mit Hochdruck über die Osterfeiertage alle Betroffenen zu erreichen. Da für das Klinikpersonal bereits seit Wochen ein Kontaktverbot zwischen den verschiedenen Stationen besteht, lasse sich der Kreis der Kontaktpersonen gut eingrenzen, so Schütz. Den Ausfall an medizinischem und pflegerischen Personal werde man vorübergehend kompensieren können, teilt Schütz mit. „Die Klinik ist weiterhin arbeitsfähig.“ Parallel werden die Patienten ermittelt, die der Pfleger direkt betreut hat. Hierzu liegen derzeit noch keine genauen Zahlen vor. „Gegenüber den Patienten wird aber grundsätzlich mit Schutzkleidung gearbeitet“, betont Schütz.

Was sind die nächsten Maßnahmen in der Klinik? Erstens werden alle Mitarbeitenden schnellstmöglich getestet, so Schütz. Die Ergebnisse sollten innerhalb der folgenden 36 Stunden vorliegen. Zweitens: Alle PatientInnen, die mit dem Erkrankten Kontakt hatten, werden ermittelt und über die zuständigen Gesundheitsämter informiert.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.de.

Corona: aktuelle Lage vom 11. April 2020, 9 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 113/2020)

Aktueller Krankenstand

Seit Beginn gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg 14 Infizierte, darunter neun Genesene und zwei Verstorbene. Drei Personen sind derzeit akut erkrankt. Die Zahl der Kontaktpersonen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, hat sich von 26 auf 23 Personen verringert.

Der Krisenstab des Landkreises Lüchow-Dannenberg wünscht Ihnen und Ihren Familien frohe Ostertage.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem (täglich aktualisiert – auch am Wochenende) unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 10. April 2020, 9 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 112/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Zahlen zeigen sich weiterhin stabil. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es 14 Infizierte, darunter neun Genesene und zwei Verstorbene. 26 Personen befinden sich als Kontaktpersonen vorsorglich in häuslicher Quarantäne.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem (täglich aktualisiert – auch am Wochenende) unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Planungen für ein Behelfskrankenhaus werden konkret

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 111/2020)

Seit Tagen ist die Zahl der Erkrankten in Lüchow-Dannenberg weitgehend stabil – und im landesweiten Vergleich eher bescheiden. „Dies könnte zu der hoffnungsvollen Annahme verführen, dass die Corona-Krise Lüchow-Dannenberg nur am Rande streifen wird“, sagt Landrat Jürgen Schulz. Hinter den Türen des derzeit weitgehend geschlossenen Lüchower Kreishauses stellt der Krisenstab der Kreisverwaltung tatsächlich schon seit Wochen Überlegungen zu einer Erhöhung der Bettenkapazitäten der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik an – für alle Fälle. Gestern (8. April 2020) hat der Kreisausschuss der Verwaltung nun das Go für entsprechende Vorplanungen gegeben.

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg errechnet im Auftrag der Kreisverwaltung derzeit ein „Worst Case / Best-Case-Szenario“, ein dynamisches Modell, das als grobe Richtschnur dient und bei sich verändernden Fallzahlen fortlaufend neu angepasst werden muss. Von diesen Berechnungen erwartet sich der Krisenstab Orientierung, wie viele Betten und wie viel medizinisches Gerät über welchen Zeitraum in Lüchow-Dannenberg vorgehalten werden müssen.

Grundsätzlich heißt es, dass 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung mit dem Covid-19-Erreger infiziert sein müssen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen. Davon erkranken nach aktuellen Statistiken drei bis vier Prozent schwer. „In Lüchow-Dannenberg wären das 1700, 1800 oder – wenn wir die Menschen mit Zweitwohnsitz noch dazurechnen – rund 2000 Menschen“, rechnet Schulz vor. Das seien Menschen, die möglicherweise künstlich beatmet oder anderweitig intensivmedizinisch betreut werden müssten. „Wir müssen uns dringend in die Lage versetzen, die Kapazitäten der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik (CEJK) in Dannenberg im Bedarfsfall erhöhen zu können.“ In den zurückliegenden Wochen haben die Verantwortlichen der Klinik bereits selbst erhebliche Anstrengungen unternommen, sich für die Behandlung einer größeren Anzahl von Covid-19-PatientInnen zu rüsten, berichtet Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker. Bei seiner Größe mit 100 Planbetten bestehe jedoch das Risiko, dass das Krankenhaus an seine Grenzen stoße. 

Die Räumlichkeiten für ein mögliches Behelfskrankenhaus sind bereits gefunden: Der DRK-Kreisverband ist Eigentümer des Gebäudes der ehemaligen Reha-Einrichtung für psychisch Kranke der Diakonie in Dannenberg. Diese Räumlichkeiten sind derzeit ungenutzt – und könnten als eine Art „ausgelagerte Station der CEJK“ aktiviert werden. Hier könnten bis zu 46 weitere Betten geschaffen werden.

Um im Bedarfsfall schnell handeln zu können, hat der Kreisausschuss der Verwaltung nun den Auftrag erteilt, eine pflegerische und medizinische Grundausstattung zu beschaffen. Insgesamt geht es hier insbesondere um Pflegebetten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 75.000 Euro. Die Vorplanungen des Landkreises Lüchow-Dannenberg für ein Behelfskrankenhaus erfolgen in enger Abstimmung mit der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und dem DRK-Kreisverband.

„Wir wollen vorbereitet sein“, so Landrat Jürgen Schulz, „und uns im schlimmsten Fall, von dem zur Zeit alle hoffen, dass wir ihn nicht erleben müssen, nicht vorwerfen lassen, wir hätten nicht alles versucht.“ Es gehe wohlgemerkt nur um die „Schaffung der kurzfristigen Möglichkeit, noch nicht um die endgültige Schaffung dieser weiteren Behandlunsstätte.“

Niedersachsenweit wurden bereits in 32 Reha-Einrichtungen rund 3019 Betten eingerichtet – um die Regelkrankenhäuser zu entlasten.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem (täglich aktualisiert – auch am Wochenende) unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Kreisverwaltung untersagt Versammlungen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 110/2020)

Gleich vier Versammlungen sind für das kommende Osterwochenende in Lüchow-Dannenberg angekündigt: eine unter dem Motto „Speakers‘ Corner“, drei weitere unter der Überschrift „Yes we care – Sorgearbeit radikal aufwerten – Gewinnorientierung der Daseins“. Die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg hat vor dem Hintergrund der Corona-Krise alle vier Versammlungen untersagt.

Sie folgt damit einer Weisung des niedersächsischen Innenministeriums vom 7. April 2020:  Grundsätzlich sind Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als zwei Personen derzeit verboten. Dieses Verbot umfasst laut Innenministerium auch die Durchführung von Versammlungen. „Dieses Verbot ist durchzusetzen.“, heißt es in dem Schreiben an die Kreisverwaltung wörtlich. Und weiter: „Eine künstliche Aufteilung einer Versammlung in Zweiergruppen mit Mindestabständen von 1,5 Metern ist nicht zulässig, denn es handelt sich aufgrund  der Gesamtteilnehmerzahl dann auch weiterhin um eine verbotene Ansammlung im Sinne des § 2 Abs. 2 der Verordnung.“

Auch für zwei weitere angekündigte Versammlungen von „Speaker‘ Corner“ am Donnerstag, den 14. und Dienstag, den 19. April 2020 hat die Kreisverwaltung Verbote ausgesprochen.

Corona: Leere Desinfektionsbehälter gesucht

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 109/2020)

Insbesondere an Alten- und Pflegeheime gibt die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg derzeit Desinfektionsmittel als Notbedarf aus. Dafür sucht der Krisenstab leere Desinfektionsmittelbehälter ab einem halben Liter Volumen, um das Mittel aus den großen Kanistern, die im Kreishaus lagern, bedarfsgerecht abfüllen zu können. Wer leere Behältnisse abgeben kann, melde sich bitte mit einer E-Mail an s2-corona@luechow-dannenberg.de.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 9. April 2020

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 106/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Zahlen zeigen sich derzeit stabil: 14 Infizierte, darunter neun Genesene und zwei Verstorbene. 26 Personen befinden sich als Kontaktpersonen vorsorglich in häuslicher Quarantäne.

Nachschub Schutzausrüstung

Das Land hat mitgeteilt, dem mittlerweile dritten Amtshilfeersuchen der Kreisverwaltung erneut nur in Teilen zu entsprechen. Benötigt werden 1000 Overalls und 2500 Kittel. Das Land hat angekündigt, 200 Kittel zu liefern.

Um die Versorgung mit Atemschutzmasken des Typs FFP2 und FFP3 zu sichern, hat der Krisenstab die Möglichkeiten geprüft, Masken durch Erhitzung zur wiederholten Nutzung wieder aufzubereiten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesgesundheitsministerium hatten kürzlich über ein entsprechendes neuartiges Verfahren berichtet. Mit diesem sollen Atemschutzmasken bis zu dreimal wiederaufbereitet werden können, ohne dass die Schutzfunktion verloren geht. Die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) in Dannenberg kommt für das Verfahren leider nicht infrage. Der Raum, der in der FTZ zur Trocknung von Atemschutzgerät vorgesehen ist, ist technisch anders ausgelegt.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Geänderte Vorgaben des Landes zu Kontaktbeschränkungen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 105/2020)

Das Land Niedersachsen hat seine Maßgaben zur Beschränkung sozialer Kontakte leicht angepasst. Die neue Verordnung gilt seit gestern (8. April 2020).

Weiterhin sind Kontakte zu Menschen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Allerdings: Das bisher geltende strikte Besuchsverbot für Menschen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, wurde aufgehoben. Einem Osterbrunch im engsten Kreis steht also nichts mehr im Wege. Partys oder große Familienfeiern sind dagegen auch weiterhin tabu – es drohen hohe Bußgelder.

Neu ist, dass die Teilnahme an Hochzeitsfeiern wie auch an Beerdigungsfeiern im engsten Familien- und Freundeskreis gestattet ist. Die Teilnehmerzahl ist bei diesen Feierlichkeiten allerdings auf zehn beschränkt.

Gute Nachrichten für alle, die ihr Auto lieben: Vollautomatische Autowaschanlagen dürfen wieder betrieben werden.

Und für die Freunde von Speiseeis: Eisdielen dürfen ihre Ware weiterhin anbieten – allerdings nur in Form eines Außer-Haus-Verkaufs.

Der Verkauf von Blumen auf Wochenmärkten ist untersagt, in Blumengeschäften aber gestattet.

Die Neufassung der Verordnung steht im Internet unter www.luechow-dannenberg.de zum Herunterladen zur Verfügung (unter Aktuelles > Amtliche Bekanntmachungen).

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de. Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 8. April 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 104/2020)

Aktueller Krankenstand

Unverändert gibt es 14 Infizierte. Davon sind drei akut erkrankt, zwei verstorben und neun bereits wieder genesen. 27 Personen werden in der Statistik des Gesundheitsamts als Kontaktpersonen geführt.

Eine weitere Person mit Wohnsitz in einem Nachbarlandkreis, die vor wenigen Tagen mit einer Vorerkrankung in die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik eingeliefert wurde, wurde dort positiv auf Covid-19 getestet. In der Statistik des hiesigen Gesundheitsamts wird diese Person nicht geführt, sondern in der ihres Heimatortes.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Bis gestern wurden in Rosche 726 Personen getestet, darunter 164 Lüchow-Dannenberger. Gestern hatten acht Menschen aus Lüchow-Dannenberg einen Termin zum Abstrich.

Abgesehen vom Ostersonntag arbeitet das Testzentrum auch während der anstehenden Feiertage: Karfreitag, Karsamstag und Ostermontag von 8 bis 12 Uhr.

Die Kassenärztliche Vereinigung, die das Diagnosezentrum betreibt, bereitet parallel ein „Testmobil“ für Uelzen und für Lüchow vor, teilt das Gesundheitsamt mit. Dieses wird über das Zentrum in Rosche angefordert werden können und ist insbesondere für die Testung von Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen gedacht.

Bei der Frage, wer auf den Covid-19-Erreger getestet wird, orientiert sich das Gesundheitsamt weiterhin an den Kriterien des Robert-Koch-Instituts. Demnach werden Personen getestet, die Krankheitssymptome zeigen und Kontakt mit einem bestätigtem Erkrankten hatten oder klinische Hinweise auf eine Lungenentzündung zeigen, die in Zusammenhang mit Häufungen von Lungenentzündungen in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern stehen. Davon losgelöst sei es aber schon jetzt möglich, beispielsweise das Personal  von Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Arztpraxen zu testen, wenn es  akute respiratorische Symptome zeige – egal wie schwer.

Nachschub Schutzausrüstung

In den folgenden Tagen wird die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg insbesondere die Rettungsdienste mit einem Notfallbedarf ausstatten. Parallel hat der Landkreis Lüchow-Dannenberg gestern ein weiteres Amtshilfeersuchen an das Land gestellt. Aktuell fehlt es insbesondere an Schutzkitteln und Overalls.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Besondere Zeiten, besondere Maßnahmen: Betretungsverbote für „Hot Spots“ in Lüchow-Dannenberg am Osterwochenende

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 103/2020)

Das Coronavirus verbreitet sich weiterhin sehr dynamisch – und gefährdet die Gesundheit und das Leben insbesondere älterer Mitmenschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Die Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitungsdynamik sind darum unbedingt einzuhalten, warnt das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg. „Eine der effektivsten Verhaltensmaßregeln ist und bleibt das Abstandhalten“, betont Dr. Claudia Schulze, stellvertretende Amtsärztin. Umso wichtiger, dass dieser Sicherheitsabstand auch beim österlichen Spaziergang oder der Spazierfahrt gewahrt bleibt.

Auf Empfehlung des Landes und in enger Abstimmung mit dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und der Samtgemeinde Elbtalaue hat das Gesundheitsamt darum jetzt ein Betretungsverbot für zwei Orte ausgesprochen, die als beliebte Anlaufstellen bei Einheimischen wie Gästen der Region gelten: die Stadtinsel Hitzacker und der Parkplatz und Aussichtsturm „Kniepenberg“. Diese Betretungsverbote gelten zunächst bis einschließlich Ostermontag – eine Verlängerung ist möglich.

Anwohner der Stadtinsel Hitzacker sowie deren Pflegekräfte und Verwandte, Freunde und Bekannte sind vom Betretungsverbot ausgenommen, sofern letztere sich auf Einladung der Anwohner auf der Stadtinsel aufhalten. Auch wer die Abhol- und Lieferdienste der gastronomischen Betriebe nutzen möchte, kann dies weiterhin tun. Und auch Einkäufe in den noch geöffneten Verkaufslokalen sind weiterhin möglich.

Warum dieser Eingriff? „Es hat sich gezeigt, dass bei dem Zusammentreffen einer Vielzahl von Personen an Ausflugszielen und Naherholungsgebieten die notwendigen Abstandsregelungen regelmäßig nicht eingehalten werden“, heißt es in der Allgemeinverfügung. Auch der Einsatz von Polizei und Ordnungskräften als milderes Mittel versprächen nicht den nötigen Erfolg. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass diese Anordnung von Vollzugsbeamten der Samtgemeinden und vor allem Polizeikräften überwacht und durchgesetzt wird. Wer sich nicht daran hält, muss unmittelbar mit erheblichen Ordnungsgeldern rechnen. Schwere Verfahren werden massive Bußgeldverfahren nach sich ziehen.

Die Allgemeinverfügung steht im Internet unter www.luechow-dannenberg zum Herunterladen zur Verfügung (unter Aktuelles > Amtliche Bekanntmachungen).

Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit geht vor - auch Zwei-Personen-Versammlungen dürfen verboten und aufgelöst werden

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 102/2020)

Das Verbot der Demonstration unter dem Motto „Solidarität kennt keine Grenzen“, die am vergangenen Samstag in Lüchow stattfand, hat Kritik an dem Vorgehen der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg laut werden lassen: Wurden hier unrechtmäßig Grundrechte verletzt und das Recht auf freie Meinungsäußerung unverhältnismäßig beschnitten?

Die Kreisverwaltung stellt klar: Selbst wenn die Teilnehmer einer Zwei-Personen-Versammlung den derzeit geforderten Abstand von zwei Metern einhalten, darf diese verboten und, wird sie dennoch durchgeführt, von der Polizei aufgelöst werden. Denn: „Maßgeblich ist nicht allein die Anzahl der Teilnehmer und auch nicht die Erwartung einer Gegendemonstration oder die Befürchtung, dass der Zwei-Meter-Abstand unter den Teilnehmern nicht eingehalten wird“, erklärt die Erste Kreisrätin Nadine Löser und verweist hierzu auf einen entsprechenden Beschluss des Verwaltungsgerichts Neustadt a. d. Weinstraße vom 2. April 2020. Es gelte demnach abzuwägen zwischen dem Interesse an der Ausübung des Versammlungsrechts und dem öffentlichen Gesundheitsinteresse der Bevölkerung. „Bei einem typischerweise dynamischen Versammlungsgeschehen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Dritte durch Stehenbleiben, Nötigung zum Stehenbleiben oder durch erzwungenes Ausweichen sich untereinander anstecken.“ Das Gefahrenpotential, das in Corona-Zeiten von solchen Versammlungen ausgehen könne, lasse sich nicht durch besondere Auflagen an die Ausrichter der Versammlung bannen. Ausschlaggebend für das Verbot sei damit die Ungewissheit des Ansteckungsverlaufs der potentiell generierten Zuschauerströme zu der Versammlung.

Löser betont: „Die Versammlung wurde nicht wegen einer etwaigen direkten Störwirkung auf ihre Umwelt oder gar wegen ihres Inhalts beschränkt, sondern als Auslöser einer unkontrollierbaren Gefahrenlage für die Gesundheit der übrigen Bevölkerung.“ In der derzeitigen Corona-Krise müsse das Recht auf Versammlungsfreiheit zugunsten des Rechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit der übrigen Bevölkerung zurücktreten.

Corona: aktuelle Lage vom 7. April 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 101/2020)

Aktueller Krankenstand

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg führt in seiner Statistik aktuell 14 Infiziertenfälle. Darunter sind acht Genesene. Erstmals gibt es im Bereich Lüchow-Dannenberg leider auch zwei Verstorbene.

Die erste Verstorbene wurde dem Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg gestern (6. April 2020) gemeldet. Die 84-jährige Frau hatte bereits mehrere Wochen mit einer schweren covid-19-unabhängigen Erkrankung in einem Krankenhaus außerhalb von Lüchow-Dannenberg gelegen, wo sie gestern verstarb. Die Verstorbene hatte ihren ersten Wohnsitz im Landkreis Lüchow-Dannenberg und wird darum in der Statistik des hiesigen Gesundheitsamts geführt.

Bei dem zweiten Toten handelt es sich um einen 80-jährigen Mann mit diversen schweren Vorerkrankungen, der Anfang letzter Woche aus der Häuslichkeit in ein Altenheim verlegt worden war. Nach nur einer Nacht in dem Heim wurde er wegen seines schlechten Allgemeinzustandes in die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik eingewiesen, wo er heute früh verstarb. Das Gesundheitsamt steht in engem Kontakt mit dem betreffenden Altenheim, das letzte Telefonat erfolgte heute morgen. Bislang ist es in dem Heim zu keinen Auffälligkeiten oder Krankheitsfällen bei Bewohnern oder Personal gekommen, die mit der Aufnahme des später Verstorbenen in Zusammenhang zu bringen sind. Die Pflegekräfte mit engerem direkten Kontakt wurden sofort unter häusliche Quarantäne gestellt. Eine Pflegekraft ohne einen direkten Kontakt mit dem Verstorbenen wurde vorsorglich freigestellt.

Die Zahl der Kontaktpersonen liegt derzeit insgesamt bei 34.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Bis gestern konnten in Rosche 704 Rachenabstriche vorgenommen werden, davon 156 an Menschen aus Lüchow-Dannenberg. Allein gestern wurde 15 Lüchow-Dannenberger getestet.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Infos und den aktuellen Krankenstand gibt es (täglich aktualisiert) unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 6. April 2020, 11.45 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 99/2020)

Turnusgemäß hat am heutigen Montag unter der Leitung von Landrat Jürgen Schulz die wöchentliche „große Lagebesprechung" stattgefunden: Mitglieder des Krisenstabs des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Vertreter des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinden, der Polizei, der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und des Rettungswesens haben sich zur aktuellen Situation abgestimmt und weitere Maßnahmen beschlossen.

Aktueller Krankenstand

Die Infiziertenzahlen sind unverändert: insgesamt 13 Infizierte, eine erkrankte Person befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung, sieben infizierte Personen sind von der Covid-19-Erkrankung bereits wieder genesen. Seit Sonntagnachmittag verzeichnet die Statistik des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg 36 Kontaktpersonen.

Ausgabe von Schutzausrüstungen

Heute geht im Kreishaus in Lüchow die Verteilung von Schutzausrüstung als Notbedarf weiter. So werden 14 Hausarztpraxen, die zuvor angekündigt hatten, ihre Praxen mangels Schutzausrüstung schließen zu müssen, mit einer Notration versorgt. Auch das Frauen- und Kinderhaus Lüchow und eine Hebammengemeinschaft erhalten für ihre tägliche Arbeit dringend benötigte FFP2-Masken, Kittel, Schutzanzüge, Brillen, Einmal-Handschuhe und Mittel zur Handdesinfektion. Darüberhinaus bekommen acht Alten- und Pflegeheime und sechs ambulante Pflegedienste Schutzartikel, berichtete Sebastian Jessen aus dem Krisenstab der Kreisverwaltung.

Das Material, das der Landkreis als Notfallbedarf ausgibt, stammt aus drei Quellen: aus den Lieferungen des Landes Niedersachsen nach zwei Amtshilfeersuchen der Kreisverwaltung, aus kleineren und größeren Spenden und aus dem eigenen Vorrat der Kreisverwaltung. Die Hälfte des Materials verbleibt als sogenannter „Sperrbestand“ zunächst im Kreishaus. Er ist als Reserve für die kommenden Wochen und für die Ausstattung eines möglichen Behelfskrankenhauses vorgesehen, für das derzeit vorsorgliche Vorplanungen laufen.

Ein wichtiger Hinweis: Weiterhin sind die verschiedenen Einrichtungen dringend aufgefordert, sich selbst um Schutzausrüstung zu bemühen.

Einhaltung und Kontrolle der Abstandsregeln

Nicht überall im Kreisgebiet werden die Kontaktbeschränkungen und Abstandregelungen eingehalten, berichtete Samtgemeindebürgermeister Jürgen Meyer in der Lagebesprechung. Am vergangenen Wochenende seien insbesondere der Marktplatz und die Stadtinsel Hitzacker „voll“ gewesen. Ulrich Constabel vom Polizeikommissariat Lüchow bestätigte diesen Eindruck. Nachdem im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern bereits seit Längerem strenge Kontrollen erfolgen, habe es einen unerwarteten „Verdrängungseffekt“ gegeben. Motorradgruppen, die sonst auf der anderen Elbseite unterwegs gewesen wären, haben am vergangenen Wochenende verstärkt die hiesige Elbuferstraße genutzt. Kontrollen seien nicht im erforderlichen Umfang möglich gewesen. Über das Osterwochenende sei geplant, die Kräfte zu verstärken.

Mit gewisser Sorge blicken die Verantwortlichen auf das anstehende Osterwochenende. An den „Hot Spots“ der Region wird verstärkt mit Tagesausflüglern gerechnet. Im Land und im Landkreis unterwegs zu sein, ist weiterhin nicht verboten – egal ob mit dem Motorrad, Auto, Fahrrad oder zu Fuß. Und dabei soll es, so der Konsens in der Runde, auch bleiben. Wo jedoch die Gefahr besteht, dass zuviele Menschen zeitgleich aufeinander treffen und die Abstandsregelungen nicht mehr eingehalten werden können, müssen Regelungen getroffen werden. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg wird einer Empfehlung des Landes folgen und für ausgewählte touristische Anlaufstellen ein vorübergehendes Betretungsverbot aussprechen.

Diese Entscheidung trifft der Landkreis in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg als zuständiger Behörde. Die stellvertretende Amtsärztin Dr. Claudia Schulze betonte in der Lagebesprechung ein weiteres Mal die Wichtigkeit, den empfohlenen Abstand einzuhalten. Es sei gesichert, dass sich mit dieser Maßnahme die Übertragung von Covid-19 reduzieren lasse.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Infos und den aktuellen Krankenstand gibt es (täglich aktualisiert) unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Notrufnummern, Rat und Hilfe

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 98/2020)

Die Corona-Krise stellt unseren Alltag auf den Kopf – und belastet manche von uns sehr. Viele Familien hocken derzeit eng aufeinander. Dazu kommen möglicherweise Sorgen um die Gesundheit oder den Arbeitsplatz. Schnell wird der Druck zu groß und eskaliert in familiären Konflikten. Andere haben Angst oder fühlen sich einsam. „Lassen Sie sich helfen“, bittet die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg. Eine Liste der wichtigsten Notruf- und Beratungstelefonnummern hat der Landkreis im Internet veröffentlicht unter www.luechow-dannenberg.de/krisentelefon.

Weiterhin ist auch das Bürgertelefon täglich unter 05841 / 120-222 erreichbar: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. 

Grundlegende Informationen und auch den aktuellen Krankenstand gibt es jeweils unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus

Corona: Osterfeuer können später stattfinden

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 97/2020)

Das Abbrennen von Osterfeuern ist wegen des aktuell geltenden Ansammlungsverbots bekanntlich nicht gestattet. Die beliebten „Brauchtumsfeuer“, so der Fachbegriff, können gemäß eines gemeinsamen Erlasses des Niedersächsischen Innenministeriums und des Umwelt- und des Sozialministeriums aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Dabei sind jedoch die Bestimmungen des Erlasses zu beachten. Die Samtgemeinden werden jeweils feste Termine für das Abbrennen der Osterfeuer außerhalb der Brut- und Setzzeit festlegen, diese werden rechtzeitig bekannt geben.

Die Veranstalter der Osterfeuer in Lüchow-Dannenberg müssen sich vorerst also keine Sorgen um die Entsorgung ihres österlichen Grünguts machen. Das Grüngut kann entweder bis zum neuen Termin vor Ort gelagert werden oder - sollte die Fläche vorher anderweitig gebraucht werden - bei den Grüngutannahmestellen des Maschinenrings entsorgt werden.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. 

Grundlegende Informationen und auch den aktuellen Krankenstand gibt es jeweils unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus

Corona: aktuelle Lage vom 5. April 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 96/2020)

Aktueller Krankenstand

Dreizehn Infizierte (davon einer stationär untergebracht), 7 davon bisher genesen. Die Zahl der Kontaktpersonen, die sich in gesundheitsamtlich verfügter Quarantäne befinden, liegt bei 48.

Schutzausrüstung des Landes

Die avisierte Teillieferung aus dem Amtshilfeersuchen Schutzausrüstung ist gestern eingetroffen.

Geliefert wurden:

  • 80 Schutzkittel
  • 40 Liter Handdesinfektionsmittel
  • 140 Liter Flächendesinfektionsmittel
  • 3000 OP Masken

Diese geringen Mengen bleiben dem medizinischen Bereich vorbehalten.

Öffnung der Baumärkte

Die Wiedereröffnung der Baumärkte zum vergangenen Sonnabend funktioniert nach Einschätzung des Krisenstabes in der Kreisverwaltung sehr gut. Die handelnden Geschäftsleitungen haben umfangreiche Schutzmaßnahmen für die Marktbesucher durchgeführt.

Änderung der gestern in Kraft getretenen Verordnung über soziale Kontakte

Die Regierungssprecherin des Ministerpräsidenten teilte im Verlaufe des gestrigen Samstages mit, dass die am Vortage veröffentlichte Verordnung der Landesregierung insbesondere hinsichtlich des Besuches von nahestehenden Personen in der häuslichen Wohnung zu eng geraten sei und der Ministerpräsident eine schnellstmögliche Änderung angekündigt habe.

Die aufsichtsführenden Organe von Polizei und Gesundheitsämtern werden deshalb gebeten diese Vorschriften über soziale Kontakte der Verordnung noch nicht zu ahnden bis am Montag die Änderungsverordnung erlassen sei .

Demonstration am 04.04.2020

Trotz des von der Kreisverwaltung erlassenen Demonstrationsverbotes wurde gestern versucht, die angekündigte Demonstration zur Solidarität mit Flüchtlingen stattfinden zu lassen. Die Polizei hat das Versammlungsverbot durchgesetzt, dabei kam es zu massiven Auseinandersetzungen mit den ca. 50 Demonstrationsteilnehmern. Bei der Bevölkerung stieß der Versuch die Versammlung in der gegenwärtigen Situation abzuhalten weitestgehend auf Unverständnis.

Der Landrat schließt sich dem an und appelliert nach wie vor an alle Bevölkerungsteile weiterhin besonnen zu sein und sich an die staatlichen Regelungen zum Schutze unserer aller Gesundheit zu halten.

Das Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. 

Grundlegende Informationen und auch den aktuellen Krankenstand gibt es jeweils unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus

Corona: aktuelle Lage vom 4. April 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 95/2020)

Aktueller Krankenstand

Zwölf Infizierte, davon sechs Genesene verzeichnet die Statistik des Gesundheitsamts Uelzen - Lüchow-Dannenberg am Samstagmorgen (4. April 2020). Die Zahl der Kontaktpersonen hat sich gegenüber dem Vorabend auf 48 erhöht.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Bis gestern wurden in Rosche insgesamt 660 Personen getestet, darunter 140 Lüchow-Dannenberger. Am gestrigen Freitag (3. April 2020) hatten 46 Personen einen Termin zum Rachenabstrich, davon waren 11 Lüchow-Dannenberger. 

Schutzausrüstung: weitere Lieferung des Landes soll kommen

Noch heute  soll eine weitere Teillieferung Lüchow-Dannenberg erreichen. Das Land Niedersachsen entspricht damit auch dem zweiten Amtshilfeersuchen der Kreisverwaltung - jedenfalls in Teilen. Erwartet werden 80 Schutzkittel, 40 Liter Hand-Desinfektionsmittel, 140 Liter Flächen-Desinfektionsmittel, 3000 OP-Masken. Parallel bemüht sich der Krisenstab des Landkreises auch weiterhin selbst um Schutzmaterial.

Wiederaufbereitung von Schutzmasken?

"Der Schutz des medizinischen Personals hat oberste Priorität", heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesgesundheitsministeriums. Um die Versorgung mit Atemschutzmasken - gemeint sind hier Atemschutzmasken mit Filterfunktion (FFP2 und FFP3) - sicher zu stellen, gelte es jetzt "pragmatische und zielführende aber dennoch sichere Lösungen zu finden". Hier könne ein neuartiges Wiederaufbereitungsverfahren zum Einsatz kommen. Das Verfahren erfordere das Personifizieren, Sammeln und Dekontaminieren der Masken durch Erhitzen. Bis zu drei Mal könne eine Maske auf diese Weise wiederaufbereitet werden, ohne ihre Schutzfunktion zu beeinträchtigen. Für Lüchow-Dannenberg soll nun geprüft werden, inwiefern das Verfahren auch hier zum Einsatz kommen kann.  

Das Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. 

Grundlegende Informationen und auch den aktuellen Krankenstand gibt es jeweils unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus

Corona: aktueller Krankenstand (3. April, 14.30 Uhr)

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 94/2020)

Die Statistik der Infiziertenfälle des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg verzeichnet für Lüchow-Dannenberg einen Neuzugang: Die Person befindet sich mit leichten Symptomen in häuslicher Quarantäne. Insgesamt sind 12 Infizierte bekannt, darunter sechs Personen, die bereits wieder genesen sind. Eine erkrankte Person wird stationär behandelt. Vorsorglich unter Beobachtung stehen derzeit insgesamt 46 Kontaktpersonen. .

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Infos und den aktuellen Krankenstand gibt es (täglich aktualisiert) unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 3. April 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 92/2020)

Aktueller Krankenstand

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg führt in seiner Statistik aktuell elf Infizierte, darunter sind vier Genesene. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 53.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Bis gestern (2. April 2020) wurden in Rosche insgesamt 614 Abstriche vorgenommen, 129 Testpersonen kamen aus Lüchow-Dannenberg. Gestern hatten sieben Personen aus Lüchow-Dannenberg einen Termin im Testzentrum.

Behelfsmundschutz: Klarstellung des Gesundheitsamts

Was können selbstgenähte Mundschutze und was nicht? „Der wichtigste und effektivste Schutz vor einer Ansteckung besteht darin, den empfohlenen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen konsequent einzuhalten, sich regelmäßig die Hände zu waschen und die Husten- und Niesregeln einzuhalten“, legt die stellvertretende Amtsärztin Dr. Claudia Schulze im Rahmen der morgendlichen Lagebesprechung im Kreishaus dar. „Die Wirksamkeit dieser Regeln ist wissenschaftlich bewiesen“. Anders sähe dies bei Behelfsmasken aus: „Diese können möglicherweise die Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden, teilweise auffangen und damit das Infektionsrisiko des Gegenübers reduzieren - wissenschaftlich bewiesen ist das aber nicht“, betont Dr. Schulze. Insbesondere zum Eigenschutz seien die Behelfsmundschutze nicht geeignet. „Stattdessen wiegen sich die Träger leicht in einer falschen Sicherheit – und vernachlässigen darüber die Abstandsregeln.“ Die Empfehlung des Gesundheitsamtes: Behelfsmundschutze sollten ausschließlich im Privatbereich zum Einsatz kommen – neben den wirksamen Hygieneregeln und dem Abstandhalten. „Für medizinisches und pflegerisches Personal ist ein gesicherter Eigen- wie Fremdschutz essentiell“, sagt Dr. Schulze, „es liegt im allgemeinen Interesse, dass diesen Gruppen zu ihrem Schutz geprüfte und zertifizierte Schutzausrüstungen wie Mund-Nasen-Schutz und FFP-Masken zur Verfügung stehen.“

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Infos und den aktuellen Krankenstand gibt es (täglich aktualisiert) unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Katasteramt im Lüchower Kreishaus bietet Online-Dienst

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 93/2020)

In der aktuellen Situation ist der Lüchower Standort des Katasteramts für den Publikumsverkehr geschlossen. Bereits seit Ende Februar 2020 steht allerdings das erweiterte frei zugängliche Online-Portal „Katasterkarten-Online“ der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung zur Verfügung. Über www.geobasisdaten.niedersachsen.de/katasterkarten-online und auch über www.luechow-dannenberg.de/katasterkarten gelangt man direkt dorthin.

Bürgerinnen und Bürger können so von zu Hause aus beispielsweise amtliche Auszüge aus der Liegenschaftskarte bestellen, bezahlen und direkt herunterladen. Bei Bauvoranfragen oder Bauanträgen sind diese amtlichen Kartenauszüge regelmäßiger und zwingend erforderlicher Bestandteil.

Auch telefonisch und per E-Mail ist das Katasteramt in Lüchow weiterhin ereichbar: Tel.: 05841 / 97 629 50, E-Mail: katasteramt-LUE@lgln.niedersachsen.de.

Corona: Erläuterung zu genesenen Personen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 91/2020)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat in den vergangenen Tagen positive Meldungen über die Genesung von an Covid-19-Erkrankten veröffentlicht. Derzeit liegt die aktuelle Anzahl bei vier Personen. Der Amtsarzt prüft dabei, frühestens 14 Tage nach dem erstmaligen Auftreten entsprechender Symptome, ob seit mindestens 48 Stunden keine COVID-19-typischen Symptome mehr bestehen. Sofern dies der Fall ist, gilt die Person nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts als genesen und wird aus der häuslichen Isolierung entlassen. Sie darf sich sodann in der Öffentlichkeit wieder frei bewegen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Verbot einer Versammlung

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 90/2020)

Unter dem Motto „Dezentrale Aktion – Samstag, 4.4.2020, 10 – 12 Uhr – Solidarität kennt keine Grenzen“ ruft Zuflucht Wendland auf seiner Internetseite zu einer Versammlung von jeweils 1-2 Menschen an verschiedenen Orten in Lüchow (Wendland) auf. Diese Versammlung wurde dem Landkreis Lüchow-Dannenberg gegenüber nicht angekündigt und wird aus aktuellem Anlass untersagt:

Mit der auf das Infektionsschutzgesetz gestützten Allgemeinverfügung „Soziale Kontakte beschränken – anlässlich der Corona-Pandemie“ v. 22.03.2020 hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Regelungen zur Gewährleistung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems erlassen. Ziel ist es, Infektionen mit dem Corona-Virus weitest möglich zu verhindern, um so Leib und Leben der Bevölkerung zu schützen. Im Rahmen dieser Verfügung sind u.a. „öffentliche Verhaltensweisen, die das Abstandsgebot von Mensch zu Mensch gefährden (z.B. Gruppenbildung …)“ untersagt.

Der Aufruf, sich allein oder mit maximal zwei Personen mit Schildern, Plakaten, Redebeiträgen, etc. an verschiedenen Orten in Lüchow zu vermummen, birgt das Risiko, dass Bürgerinnen und Bürger aus Interesse stehen bleiben und sich dadurch Gruppen bilden. Diese wiederrum könnten sowohl untereinander als auch gegenüber unbeteiligten Dritten die Gefahr einer Infektionsverbreitung erhöhen. Das mit der Allgemeinverfügung verfolgte Ziel der Risikominimierung würde dadurch konterkariert. Bei der Interessenabwägung war dem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Artikel 2 (2) GG) Vorrang vor dem Recht auf Versammlungsfreiheit (Artikel 8 GG) einzuräumen. Zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger, vor allem der Risikopersonen, sei diese Veranstaltung deshalb zu untersagen, so Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker.

Corona: aktuelle Lage vom 2. April 2020, 14.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 89/2020)

Aktueller Krankenstand

Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes Uelzen – Lüchow-Dannenberg hat sich die Anzahl der an Covid-19-Erkrankten mit dem heutigen Nachmittag auf 11 Infizierte erhöht. Von denen sind nunmehr 4 Personen genesen. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt derzeit bei 53.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Im Diagnosezentrum Rosche wurden seit Beginn der Testungen insgesamt 580 Verdachtsfälle, darunter 122 Lüchow-Dannenberger, getestet.

Schutzausrüstung: VW spendet FFP-2-Masken; Zunahme der Spenden durch Unternehmen

Zur Freude des Landkreises Lüchow-Dannenberg hat der VW-Konzern 1.200 FFP-2-Masken an den Landkreis gespendet. Auch von Unternehmen sind gestern weitere Spenden eingegangen, für die sich der Landkreis ausdrücklich bedankt.  

 

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Sicherheitsbetrieb des Straßenverkehrsamtes des Landkreises Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 88/2020)

Seit dem 17.03.2020 befindet sich das Kreishaus samt Nebenstellen, aufgrund der aktuellen Situation durch das Coronavirus im sogenannten Sicherheitsbetrieb. Das Kreishaus ist nur in absolut unaufschiebbaren Angelegenheiten und nach vorheriger Terminvereinbarung aufzusuchen.

Die Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes ist angehalten, nur unaufschiebbare Vorgänge anzunehmen. Die Dringlichkeit wird im eigenen Ermessen durch einen Mitarbeiter festgestellt.

In der Zulassungsstelle werden auf Grund des Sicherheitsbetriebes folgende Vorgänge derzeit nicht bearbeitet:

  • Anmeldung / Umschreibung Wohnmobil
  • Anmeldung / Umschreibung Wohnwagen
  • Anmeldung / Umschreibung Motorräder, Quad etc.
  • Anmeldung / Umschreibung historischer Fahrzeuge
  • Adressänderungen
  • Technikänderungen (im Einzelfall nach Relevanz und Dringlichkeit für Beruf/Gewerbe/Landwirtschaft)
  • Ersatzfahrzeugschein (ZB I)

Im Hinblick auf die Gleichberechtigung der Bürgerinnen und Bürger ist die Zulassungsstelle bei nicht korrekter telefonischer Angabe des Anliegens angehalten, die Bearbeitung abzulehnen.

Wenn ein Kunde mehr Vorgänge als vereinbart vorlegt, so kann die Zulassungsstelle die Bearbeitung aus zeitlichen Gründen ebenfalls ablehnen.

Folgende Vorgänge der Führerscheinstelle werden vorrangig bearbeitet:

  • Anträge für Berufskraftfahrer bzw. Busfahrer (Ersterteilung, Verlängerung der Fahrerlaubnis, Ausstellung Fahrerkarte)
  • Ausnahmen von der vorläufigen Entziehung (z.B. zur Aufrechterhaltung des landwirtschaftlichen Betriebes.

Die Bürgerinnen und Bürger werden ausdrücklich darum gebeten, ihre Anliegen zu überdenken und die Dringlichkeit genau zu hinterfragen.

 

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

 

 

Corona: aktueller Krankenstand in Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 87/2020)

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg hat am Mittwochnachmittag einen weiteren Krankheitsfall bestätigt. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Covid-19-Erkrankten im Landkreis Lüchow-Dannenberg damit auf zehn. Die Erkrankte befindet sich in häuslicher Isolation und zeigt Symptome.

Corona: aktuelle Lage vom 1. April 2020, 12.00 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 86/2020)

Aktueller Krankenstand

Der aktuelle Krankenstand in Lüchow-Dannenberg beträgt derzeit 9 Covid-19-Erkrankte, von denen eine Person bereits genesen ist. Die Listung der infizierten Personen erfolgt laut der stellvertretenden Amtsärztin des Gesundheitsamtes, Frau Dr. Schulze, fortlaufend. Inzwischen Genesene werden als Untergruppe erfasst. Die Anzahl der Kontaktpersonen hat sich auf nunmehr 57 Personen erhöht.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg wurden am gestrigen Tag 17 Verdachtsfälle im Diagnosezentrum und damit seit Beginn der Testungen in Rosche insgesamt 543 Personen, von denen 109 aus Lüchow-Dannenberg stammen, getestet (Stand 31.03.2020).

Schutzausrüstung: Verteilung der Teillieferung des Landes und Spenden von Unternehmen

Seit heute erfolgt im Foyer des Kreishauses nach vorheriger Bedarfsanmeldung und entsprechender Terminvereinbarung die Verteilung der am vergangenen Montag durch das Land Niedersachsen eingegangenen Schutzausrüstungen sowie der bisherigen Spenden von Unternehmen an diverse gesundheitliche Einrichtungen. Der Landkreis bedankt sich bereits jetzt bei den Unternehmen und hofft, auf weitere Spendeneingänge.

 

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

 

 

Corona: Schließung der Deponie in Woltersdorf an Samstagen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 85/2020)

Die Deponie in Woltersdorf wird ab sofort auf Grund der aktuellen Situation durch das Coronavirus samstags geschlossen. Dies gilt zunächst bis zum 19.04.2020.

Die bisherigen Öffnungszeiten von montags bis freitags (Mo-Do 07:30 – 15:30 Uhr und Fr 07:30 – 11:30 Uhr) bleiben bestehen. Die Annahme erfolgt jedoch nur mit vorheriger Terminvereinbarung. Hierzu wird sowohl die Abgabeart als auch das KFZ-Kennzeichen erfasst, sodass sich dann lediglich zwei Fahrzeuge gleichzeitig auf der Deponie befinden.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Sofortiger Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 84/2020)

Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken. Darum ist eine Unterbrechung der Infektionsketten in Alten- und Pflegeheimen besonders wichtig. Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg hat jetzt (31. März 2020) per Allgemeinverfügung einen Aufnahmestopp für Alten-, Pflege- und Behindertenheime ausgesprochen.

Neue Bewohnerinnen und Bewohner dürfen zunächst bis zum 18.04.2020 nicht mehr aufgenommen werden. Es sei denn, die Einrichtungen können gewährleisten, dass die Neuankömmlinge zunächst für 14 Tage von den anderen BewohnerInnen separiert in Quarantäne untergebracht werden. Der Aufnahmestopp gilt auch für ambulant betreute Wohngemeinschaften und andere Formen des betreuten Wohnens. Zulässig ist allerdings die Aufnahme von PatientInnen, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, in Kurzzeitpflege- oder Reha-Einrichtungen, die ausdrücklich diesem Zweck dienen.

Das Besuchs- und Betretungsverbot, das für Alten- und Pflegeheime bereits in Kraft ist, gilt nun auch für ambulant betreute Wohngemeinschaften und andere Formen des betreuten Wohnens. Ausnahmen sind möglich für die Angehörigen von Bewohnerinnen und Bewohnern, die palliativ betreut werden. Auch Ärzte, Pflegekräfte und weitere Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich haben weiterhin Zugang zu ihren Patienten. Ausnahmen vom Besuchsverbot sind außerdem für Seelsorger oder Urkundspersonen möglich.

Die Betreiber der Einrichtungen werden aufgefordert, ihre Bewohner dazu anzuhalten, die Einrichtung und das dazugehörige Außengelände nicht zu verlassen.

Die Allgemeinverfügung steht auf der Website des Landkreises Lüchow-Dannenberg unter www.luechow-dannenberg.de (unter Aktuelles > Amtliche Bekanntmachungen) zur Verfügung.

Corona: Entwarnung im Falle der Seniorin

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 83/2020)

Die Sorge um die Bewohnerin eines Pflegeheims im Landkreis Lüchow-Dannenberg, die in der Nacht zu Sonntag mit dem Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung in die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg eingeliefert worden war, war unbegründet. Ihr Test auf den Covid-19-Erreger war negativ.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: geänderte Sprechzeiten für das Bürgertelefon

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 82/2020)

An sieben Tagen in der Woche ist das Bürgertelefon der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg unter der Nummer 05841 / 120-222 erreichbar. Ab Donnerstag (2. April 2020) gelten allerdings leicht veränderte Sprechzeiten. Das Bürgertelefon ist dann einheitlich von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Am Wochenende ist das Telefon wie gehabt von 11 bis 15 Uhr besetzt.

E-Mail-Nachrichten sind unter buergertelefon@luechow-dannenberg.de weiterhin jederzeit möglich. Wenn eine Rückruf-Nummer angegeben ist, erfolgt die Beantwortung spätestens am folgenden Tag.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 31. März 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 81/2020)

Aktueller Krankenstand

Der aktuelle Krankenstand ist in Lüchow-Dannenberg unverändert: 8 Covid-19-Kranke, 55 Kontaktpersonen.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Bis gestern (30. März 2020) sind in Rosche 497 Tests durchgeführt worden, davon 92 an Lüchow-Dannenbergern. Allein gestern hatten 16 Lüchow-Dannenberger einen Termin zum Rachenabstrich.

Schutzausrüstung: Teillieferung des Landes ist da

Das Ausrüstungsmaterial, das das Land Niedersachsen dem Landkreis Lüchow-Dannenberg zugesagt hatte, hat wie angekündigt noch gestern die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) in Dannenberg erreicht – und wird jetzt im hauseigenen Tresor der Kreisverwaltung sicher verwahrt. Von hier aus sollen bereits ab morgen (1. April 2020) die ersten Auslieferungen an Pflegeeinrichtungen und Altenheime beginnen

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Erste infizierte Person in Lüchow-Dannenberg ist genesen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 80/2020)

Die Corona-Krise bietet auch gute Nachrichten: Die erste Person aus Lüchow-Dannenberg, die an Covid-19 erkrankte, ist inzwischen wieder gesund.

Die Person war mit Krankheitssymptomen aus einem europäischen Risikogebiet zurückgekehrt und ab dem 13. März in häuslicher Isolation. Nach einem Abstrich am 17. März wurde die Krankheit bestätigt. Nachdem sich die Person 14 Tage in Quarantäne befunden hat und seit mindestens 48 Stunden keine Symptome zeigt, hat das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg die Quarantäne aufgehoben.   

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.   

Corona: Bürgertelefon nun auch per E-Mail erreichbar

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 79/2020)

Anfragen an das Bürgertelefon der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg sind ab sofort auch per E-Mail an buergertelefon@luechow-dannenberg.de möglich.

Die Beantwortung erfolgt allerdings ausschließlich per telefonischem Rückruf. Darum ist in der E-Mail-Anfrage unbedingt eine Telefonnummer anzugeben.

Telefonisch ist das Team des Bürgertelefons auch weiterhin von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr unter 05841 / 120-222 erreichbar.

Corona: aktuelle Lage vom 30. März 2020, 11.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 78/2020)

In der derzeit wöchentlich stattfindenden "großen Lagebesprechung" haben sich heute erneut Mitglieder des Krisenstabs des Landkreises Lüchow-Dannenberg mit Vertretern des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinden, der Polizei, der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und des Rettungswesens zur aktuellen Situation abgestimmt und weitere Maßnahmen beschlossen.

Aktueller Krankenstand

Die Zahl der Infizierten und der Kontaktpersonen hat sich über das Wochenende nicht verändert, teilte die stellvertretende Amtsärztin Dr. Claudia Schulze mit. Weiterhin führt das Gesundheitsamt neun Erkrankte und 53 Kontaktpersonen in seiner Statistik.

In der Nacht zu Sonntag ist die Bewohnerin eines Pflegeheims der Region mit Krankheitsymptomen in die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik eingeliefert worden, berichtete Dr. Claudia Schulze. Ob die Seniorin an Covid-19 erkrankt ist, wird voraussichtlich morgen (31. März 2020) feststehen. Die Frau war erst am Freitag nach einem mehrwöchigen Klinikaufenthalt außerhalb des Kreisgebiets in das Heim zurückverlegt worden und hatte ihr Zimmer seitdem nicht verlassen. Bis Sonntag hatte sie nur mit den sie betreuenden Pflegekräften Kontakt. Diese sind derzeit vorsorglich vom Dienst freigestellt.

Land liefert Schutzausrüstung

Am späten Freitagnachmittag (27. März 2020) ging im Kreishaus in Lüchow die Nachricht ein, dass das Land dem Amtshilfeersuchen der Kreisverwaltung mit einer ersten Teillieferung entsprechen wird: Noch heute (30. März 2020) sollen 5.000 FFP2- und 400 FFP3-Masken Lüchow-Dannenberg erreichen, außerdem Schutzbrillen, Schutzanzüge, Schutzkittel, Einmal-Handschuhe, Mittel zur Hand- und zur Flächendesinfektion sowie Abstrichröhrchen. Angefordert hatte der Landkreis mit seinem Amtshilfeersuchen ingesamt beispielsweise 10.000 FFP2 und 1.000 FFP3-Masken.

Neben dem Amtshilfeersuchen an das Land bemüht sich die Kreisverwaltung weiterhin selbst um Ausrüstungsmaterial: In der vergangenen Woche hat unter anderem eine Bestellung von 10.000 FFP2-Masken das Haus verlassen. Davon abgesehen sind weiterhin alle Dienstleister des Gesundheitswesens aufgefordert, sich selbst um die nötige Ausrüstung zu bemühen. Der Landkreis werde seine Ressourcen "nur subsidiär als Notfallbedarf zur Verfügung stellen können", stellte Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker klar.

Diagnosezentrum Rosche

Bis zum 27. März 2020 hat das Personal der Kassenärztlichen Vereinigung in Rosche 430 Abstriche vorgenommen. Unter den getesteten Personen waren 76 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona-Krise: Aufruf an Unternehmen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 77/2020)

In vielen Bereichen des Gesundheitsweisens gibt es aktuell einen erhöhten Bedarf an besonderer Schutzausrüstung. Auf dem freien Markt sind die dringend benötigten Masken, Brillen und Handschuhe kurzfristig aber kaum noch zu bekommen – oder nur zu horrenden Preisen und ohne dass die Anbieter ein Lieferdatum angeben können (oder wollen).

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg ruft darum alle Unternehmen in Lüchow-Dannenberg, die aus ihren eigenen Bestände etwas abgeben können, dazu auf, sich unter der E-Mail-Adresse s2-corona@luechow-dannenberg.de bei der Kreisverwaltung zu melden. Benötigt werden insbesondere: FFP2 und FFP3-Schutzmasken, dicht anliegende Schutzbrillen (Anti-Beschlag), Schutzanzüge, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg verteilt diese Ausrüstung als Notfallbedarf insbesondere an die Pflegeeinrichtungen in Lüchow-Dannenberg: zum Schutz der Bewohner, die als "Risikopersonen" für schwerere Krankheitsverläufe gelten, und an das in diesen Einrichtungen tätige Personal.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 27. März 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 74/2020)

Aktueller Krankenstand

Seit heute Morgen sind dem Gesundheitsamt Uelzen Lüchow-Dannenberg zwei weitere bestätigte Krankheitsfälle bekannt, insgesamt liegt die Zahl der Infizierten damit bei 9 im Bereich Lüchow-Dannenberg. Die erste Person ist bereits seit Montag isoliert und hatte nur Kontakt zum engsten Familienkreis. Die zweite Infizierte war als Kontaktperson bereits seit Dienstag isoliert. Beide befinden sich in häuslicher Isolation. Die Zahl der Kontaktpersonen hat sich gegenüber dem Vortrag auf 40 (+3) erhöht.

Abstrichpraxis des Diagnosezentrums Rosche

Das Zentrum ist weiterhin täglich – auch am Wochenende – von 8 bis 12 Uhr in Betrieb. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten um zwei weitere Stunden wäre bei Bedarf möglich, scheint zum derzeitigen Zeitpunkt aber nicht erforderlich. Am 23. März wurden in Rosche 60 Personen getestet, davon 16 Lüchow-Dannenberger, am 24. März waren es 61 Tests (14 Lüchow-Dannenberger), am 25. März 45 Tests (12 Lüchow-Dannenberger). Mit den Laborbefunden gibt es nach Auskunft des Gesundheitsamts derzeit keine Probleme. Die Ergebnisse liegen in der Regel nach 24 Stunden vor, so Amtsarzt Dr. Gerhard Wermes.

Beschaffung von Schutzausrüstung über das Land

Vom Land liegt dem Landkreis Lüchow-Dannenberg weiterhin keine Rückmeldung vor, inwiefern dem Amtshilfeersuchen entsprochen werden wird. Die Landesreserven sind mittlerweile aufgebraucht. Dies geht aus einem Erlass zur Deckung von Notfallbedarfen hervor, den das Land gestern (26. März 2020) versandt hat: In erster Linie sind die Bedarfseinrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verpflichtet, die nötige Schutzausrüstung vorzuhalten oder eigenständig zu beschaffen. Das Land fordert diese Stellen auf, "hierfür alles Nötige zu tun". Das Land selbst werde maximal einen Notfallbedarf bereit stellen und dies auch nur, sofern die Landkreise sich selbst nachweislich vergeblich um eine Beschaffung bemüht haben. Die niedergelassenen Ärzte sollen nach Aussage des Landes durch den Bund versorgt werden, die Verteilung soll über die Kassenärztliche Vereinigung erfolgen.

Ambulante Pflegedienst und Pflegeheime

Die ambulanten Pflegedienste verzeichen aktuell einen Auftragsrückgang, teilte die Erste Kreisrätin Nadine Löser mit. Viele ältere Menschen, die bekanntlich zu den Risikopersonen zählen, verzichten von sich aus auf jeden unnötigen Kontakt außerhalb des eigenen Hausstands. Stattdessen wird vermehrt auf die Unterstützung von Angehörigen oder auf Nachbarschaftshilfe zurückgegriffen. "Das klappt gut", teilte Löser nach Gesprächen mit Verantwortlichen im Pflegebereich mit. Die ursprüngliche Sorge, dass die ambulante Pflege vor dem Hintergrund der Corona-Krise zusammenbrechen könnte, stellt sich damit derzeit als unbegründet dar.

Das Angebot von Dr. Matthias Franke, unter anderem DRK-Verbandsarzt, das Personal in Pflegeeinrichtungen in Lüchow-Dannenberg zu Schutzmaßnahmen zu schulen, ist auf gute Resonanz gestoßen – "und hat erheblich zur Beruhigung des Personals in den Einrichtungen beigetragen", teilte Löser mit. In einigen Pflegeheimen finden vorsorglich verstärkt Gespräche mit Bewohnern und Angehörigen statt: Liegen Patientenverfügungen vor? Wird im Fall einer Infizierung eine Behandlung im Krankenhaus gewünscht oder nicht?

Bettenkapazitäten in den Krankenhäusern

Bundesweit müssen die Krankenhäuser sich auf steigende Patientenzahlen einstellen. Auch die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik (CEJK) trifft entsprechende Vorbereitungen. Noch fehlt es an Beatmungsgeräten. Eine gute Nachricht: Zahlreiche Medizin-Studierende haben sich zur freiwilligen Mitarbeit in der CEJK bereit erklärt. Der Landkreis und die Klinikleitung stehen weiterhin in engem Austausch.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 26. März 2020, 12 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 72/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Anzahl der bestätigten Covid-19-Erkrankungen bleibt für den Landkreis Lüchow-Dannenberg unverändert und liegt somit weiterhin bei sieben Personen. Im Vergleich zum Vortag hat sich die Zahl der Kontaktpersonen von 24 auf nun 37 Personen erhöht. Die 13 neu hinzugekommenen Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne und zeigen bisher keinerlei Symptome.

Erreichbarkeit des Bürgertelefons des Landkreises Lüchow-Dannenberg

Zukünftig soll die Erreichbarkeit des Bürgertelefons auch per E-Mail möglich sein. Die Beantwortung der eingehenden Fragen erfolgt anschließend durch einen Rückruf. Demnächst werden die Details hierzu veröffentlicht.

Allgemeinverfügung zu Kontaktbeschränkungen

Die Umsetzung, der mit Datum vom 24.03.2020 in Kraft getretenen Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zur Beschränkung der sozialen Kontakte, obliegt im Landkreis Lüchow-Dannenberg originär dem Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 25. März 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 71/2020)

Aktueller Krankenstand

Es gibt eine weitere Covid-19-Erkrankte in Lüchow-Dannenberg. Damit liegt die Zahl der Krankheitsfälle bei sieben. Die erkrankte Person war zunächst in stationärer Behandlung, befindet sich inzwischen aber in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Kontaktpersonen hat sich um 15 weitere Personen auf insgesamt 24 erhöht.

Beschaffung von Schutzausrüstung über das Land

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat in der vergangenen Woche ein entsprechendes Amtshilfeersuchen an das Land gestellt – wie zahlreiche weitere niedersächsische Landkreise. Bund und Land verfügen aktuell allerdings nur noch über geringe Reserven und warten selbst dringend auf Auslieferung ihrer eigenen Bestellungen. An die Landkreise erfolgen darum derzeit nur Teilauslieferungen. Für den Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es noch keine Rückmeldung, wann mit der Auslieferung der bestellten Schutzmasken, Kittel und Brillen zu rechnen ist – und in welchem Umfang sie erfolgen wird.

Weitere Sicherheitsvorkehrungen im Kreishaus

Bereits seit vergangener Woche ist die Kreisverwaltung im Sicherheitsbetrieb: nur in wichtigen und unaufschiebbaren Angelegenheiten wird das Kreishaus für Besucher geöffnet. Um den erforderlichen Sicherheitsabstand zwischen Besuchern und Mitarbeitern zu gewährleisten, werden die Kundengespräche außerdem – sofern möglich – nicht mehr in den Büros geführt, sondern im großzügigeren Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes. Im Straßenverkehrsamt sorgen an der Kasse und im Bereich der Zulassungsstelle "Spuckschutze" (von den MitarbeiterInnen selbst gebaut aus Laminierfolie und Paketklebeband) für ein minimiertes Infektionsrisiko für Kundschaft und MitarbeiterInnen. In diesen Tagen laufen außerdem verschiedene personelle Maßnahmen an, um die Kreisverwaltung auch in Coronazeiten durchgängig funktionsfähig zu halten: Im tage- oder wochenweisen Wechsel sind Teile der Belegschaft im Dienst, andere Teile bleiben zuhause, haben Urlaub oder bummeln Überstunden ab. Vermehrt werden außerdem Möglichkeiten zur Arbeit im Homeoffice genutzt.

Unterweisung für Personal von Pflegeheimen

Der ehrenamtliche Verbandsarzt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Matthias Franke hat das das Personal der DRK-Pflegeeinrichtungen kürzlich zu verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen geschult. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Fieberkontrollen bei den Bewohnern oder auch das Anlegen von Schutzmasken bei den Bewohnern, die Erkältungssymptome zeigen. Er bietet diese Unterweisung bei Bedarf auch anderen Pflegeeinrichtungen in Lüchow-Dannenberg an.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Kinderschutz geht alle an – mehr noch in Zeiten von Corona

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 70/2020)

Durch das Coronavirus steht das gesellschaftliche Leben in Deutschland still. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verändern unseren Alltag, was dazu führt, dass das Zusammenleben in einer Familie anstrengend und überfordernd sein kann. "Für manche Kinder ist es lebensgefährlich", warnt Susann Fuhrmann, beim Landkreis Lüchow-Dannenberg zuständig für den Kinderschutz. Daher sei es aktuell besonders wichtig, dass alle - Nachbarn, Postboten und andere - sehr aufmerksam sind.

"Kinder haben das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung", betont Fuhrmann, der Gesetzgeber hat dafür rechtliche Grundlagen geschaffen. Dennoch gehöre Gewalt in der Erziehung nach wie vor in vielen Familien zum Alltag. In der aktuellen Situation könne dies für misshandelte und sexuell missbrauchte Kinder im schlimmsten Fall tödlich enden. Denn sie sind ihren Eltern schutzlos ausgeliefert. "Hilfreiche Strukturen im Alltag entfallen", erklärt Fuhrmann, "da alle Kontakte auf ein Minimum reduziert werden müssen. Kinder sind mit ihren Eltern allein. Es können Eltern sein, die wohlmöglich schon in der Zeit vor Corona heillos überfordert waren oder auf Grund von Suchterkrankungen oder psychischen Störungen kaum fähig sind, sich um ihre Kinder zu kümmern."

Jeder, der Zweifel am Wohl eines Kindes in seiner Umgebung hat, sollte seine Sorgen dem Jugendamt mitteilen. "Das geht auch anonym", erklärt Susann Fuhrmann. Die Fachkraft für Kinderschutz ist unter der Nummer 05841 / 120-349 oder per E-Mail an kinderschutz@luechow-dannenberg.de erreichbar. Beim Verdacht auf Straftaten sollte außerdem die Polizei informiert werden.

"Wenn alles zuviel wird" - Tipps für Familien

Der Alltag mit Kindern kann anstrengend sein. Manchmal wächst Eltern alles über den Kopf. Schwierige Wohnverhältnisse, gesundheitliche Ängste und finanzielle Sorgen, mangelnde Routinen und fehlende Strukturen können dabei eine Rolle spielen. Das Jugendamt hat für diesen Fall einige Handlungsempfehlungen zusammengestellt:

  • Pflegen Sie und Ihre Kinder telefonisch soziale Kontakte (Videotelefonie mit Familienangehörigen und Freunden)
  • Überlegen Sie, was hinter dem Gefühl der Überforderung steckt: Ist es das Verhalten der Kinder oder sind es Sorgen der Eltern?
  • Nehmen Sie sich täglich Zeit für sich, um einen gesunden Abstand herzustellen und Entlastung für sich selbst zu schaffen. Dabei kann auch ein kontrollierter kindgerechter Medienkonsum helfen (z. B. KIKA, Mikado – Kinderradio NDR Info (www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/mikado/index.html)
  • Nutzen Sie mediale und andere Unterhaltungsangebote für Kinder
  • Nutzen Sie telefonische Beratungsangebote zur Entlastung. Diese können Sie in kleinen Schritten begleiten und aus der Krise holen
  • Behalten Sie mit Ihren Kindern eine Routine bei
  • Klare Regeln, viel Konsequenz und viel Liebe geben Kindern Halt und Orientierung
  • Geduld, eine gute Portion Zutrauen in die eigene Fähigkeit als Eltern und viele gemeinsame Erlebnisse im häuslichen Bereich fördern den Familienzusammenhalt und geben Kraft
  • Klare Absprachen sind notwendig, damit die Kinder auch verstehen, was von ihnen verlangt wird und was im Falle eines Regelverstoßes als natürliche Konsequenz passiert
  • Bricht ein Kind die abgesprochenen Regeln, sollten logische Konsequenzen statt Bestrafung folgen. Kommt keine logische Konsequenz in Frage, dann müssen Eltern zu einer Sanktion greifen. Wenn diese vorher mit dem Kind besprochen ist, weiß es, was passieren kann. Ein Beispiel: Wenn ich mein Zimmer nicht aufräume, dann hat Papa auch keine Zeit mit mir zu spielen. Mit der Konsequenz, dass alle Hausarbeiten zu erledigen haben und wenn ich nicht helfe, dann braucht alles länger. Diese Sanktion oder Konsequenz sollte aber auf keinen Fall auf körperlicher oder emotionaler Ebene (Schläge und Ablehnung) erfolgen und angemessen und umsetzbar sein
  • Regeln sollten dem Alter und den Bedürfnissen entsprechend angepasst werden.

Notfallplan für Überforderungssituationen

  1. Verlassen Sie die Stresssituation und gehen Sie alleine aus dem Raum!
  2. Öffnen Sie das Fenster, atmen Sie tief ein und aus, zählen Sie langsam bis 10 und denken Sie an etwas Schönes!
  3. Können Sie ihr Kind nicht alleine lassen, begeben Sie sich mit Ihrem Kind in eine andere Situation!
  4. Telefonieren Sie mit einer vertrauten Person
  5. Gehen Sie, soweit möglich, vor die Tür an die frische Luft
  6. Nutzen Sie telefonische Beratungsangebote zur Entlastung!

Entlastungsangebote für Kinder und überforderte Mütter und Väter

Nummer gegen Kummer
Kinder- und Jugendtelefon: 116 111 (Mo. bis Sa. 14 - 20 Uhr, anonym und kostenlos)

Beratungstelefon sexuelle Gewalt
„Violetta“: 05861 / 986 800 (Di. 11-13 Uhr, Do. 15-18 Uhr)

Seelsorgeangebot der evangelischen und katholischen Kirche
0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 22224 (rund um die Uhr)

Elterntelefon
0800 / 111 0 550 (Mo. bis Fr. 9-11 Uhr, Di. & Do. 17-19 Uhr, vertraulich und anonym)

Erziehungsberatungsstelle Lüchow
05841 / 97 95 430 (Mo. bis Fr. 8-16 Uhr)

Jugendamt
05841 / 120-320 (Mo. bis Do. 8-15.30 Uhr, Fr. 8-12 Uhr)

Polizei
110 (rund um die Uhr)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Gesundheitsamt warnt: Risikopersonen müssen besonders vorsichtig sein

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 69/2020)

In der aktuellen Corona-Krise gelten ältere Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen als "Risikopersonen" für schwerere Krankeitsverläufe. Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg empfiehlt diesem Personenkreis eindringlich, dieses Risiko unbedingt ernst zu nehmen. "Risikopersonen sollten sich derzeit in eigenem Interesse so weit wie möglich abschotten – auch wenn es schwer fällt", sagt Dr. Claudia Schulze.

Sie rät: „Vermeiden Sie soweit wie möglich Kontaktsituationen mit anderen Menschen, z.B. beim Einkauf. Besorgungen sollten – wenn irgend möglich – vorerst von anderen erledigt werden." Auch Kontakte zur Hausarztpraxis oder zu Angehörigen sollten vorübergehend ausschließlich per Telefon oder auf elektronischem Wege erfolgen. Nur so kann der Hausarzt ausreichende Sicherheitsvorkehrungen treffen, wenn die Praxis zu einem vereinbarten Termin später selbst aufgesucht werden muss“, so die stellvertretende Amtsärztin, „und beachten Sie unbedingt die allgemeinen Hygieneregeln im Alltag, wie beispielsweise das regelmäßige Händewaschen!“

Zu den Risikopersonen zählen Menschen ab einem Alter von 50 bis 60 Jahren. Dabei steigt das Risiko mit zunehmendem Alter. Unabhängig vom Alter gehören Menschen mit verschiedenen Vorerkrankungen, wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere, Krebserkrankungen und Menschen mit einem unterdrückten Immunsystem zum Kreis der Risikopersonen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 24. März 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 67/2020)

Aktueller Krankenstand

Gegenüber dem Vortag gibt es keine Änderung: Es bleibt bei sechs Krankheitsfällen mit nur leichten Symptomen und neun Kontaktpersonen, die sich alle in häuslicher Quarantäne befinden. Nach den Vorgaben des Robert-Koch- Instituts (RKI) wird die Quarantäne bei Erkrankten frühestens 14 Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome und einer Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden aufgehoben. Bei Kontaktpersonen ohne Krankheitssymptomatik dauert die Quarantäne maximal 14 Tage.

Großer Informationsbedarf am Bürgertelefon

Das Bürgertelefon der Kreisverwaltung war gestern (23. März 2020) besonders gefragt: 102 Anrufe liefen im Kreishaus in Lüchow auf. Viele Fragen drehten sich um die seit heute geltenden Kontaktbeschränkungen.

Wohnmobile und Dauercamper

Derzeit sind auffallend viele Wohnmobile mit auswärtigen Kennzeichen in Lüchow-Dannenberg unterwegs, berichtet Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker. Nach der Schließung der Campingplätze und beispielsweise auch der Sperrung des Wohnmobilstellplatzes in Hitzacker weichen diese Camper offenbar auf andere öffentliche Parkplätze aus. Vorübergehendes Parken ist gestattet, dagegen bestehe keine Handhabe.

Trauungen sollen eingeschränkt werden

Die Samtgemeinden verzeichnen mit der Coronakrise weiterhin eine hohe Zahl an Heiratswilligen – auch von Nicht-Lüchow-Dannenbergern, die z. B. nach der Schließung der Inseln auf die hiesigen Standesämter ausweichen. Die Samtgemeinden möchten dies in der aktuellen Situation jedoch so weit wie möglich herunterfahren: zum einen weil die Verwaltungen aktuell nur mit reduziertem Personal im Einsatz sind, zum anderen, weil der übliche "würdige Rahmen" nicht gegeben sei. Zu den Trauungen in Dannenberg sind beispielsweise nur das Traupaar und die Standesbeamtin zugelassen – getrennt durch eine Plexiglasscheibe.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen wie auch den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Soziale Kontakte sind weiter einzuschränken

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 66/2020)

Das enorme Tempo, mit dem sich das Coronavirus ausbreitet, gibt Anlass zur Sorge. "Es muss alles dafür getan werden, einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern", heißt es in einer Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die heute (24. März 2020) in Kraft tritt und bis zum 18. April Gültigkeit hat.

Demnach sind ab sofort Kontakte zu einzelnen Menschen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Bei Kontakten außerhalb der eigenen Wohnung ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Dieser Mindestabstand gilt beispielsweise auch für sportliche Aktivitäten unter freiem Himmel oder Gemeinschaftaktivitäten wie Picknicken oder Grillen. Von dieser Regelung ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Einzelpersonen können sich weiterhin im Freien aufhalten. Auch die Begleitung durch eine weitere nicht im eigenen Haushalt lebende Person ist zulässig sowie Unternehmungen mit Angehörigen des eigenen Hausstands.

Der Weg zum Arbeitsplatz oder zur Notbetreuung in Kita oder Schule ist weiterhin möglich, ebenso Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an wichtigen Terminen oder Prüfungen oder individuell ausgeübter Sport.

Die vollständige Allgemeinverfügung steht hier zum Download zur Verfügung.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen. Grundlegende Infos und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus..

Hunde und Katzen: keine Überträger des Coronavirus

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 65/2020)

Die Sorge, dass Hunde oder Katzen den Covid-19-Erreger auf den Menschen übertragen könnten, sind unbegründet. Dies teilt das Veterinäramt der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg mit – und beruft sich dabei unter anderem auf das Friedrich-Löffler-Institut (FLI). Demnach gibt es bislang keinen Hinweis auf einen solchen Übertragungsweg. Gesunde Tierhalter müssen den Kontakt zum geliebten Vierbeiner also nicht einschränken.

Weiterhin gelten allerdings die üblichen Empfehlungen zum Zusammenleben mit einem Haustier wie beispielsweise sich die Hände gründlich mit Seife zu waschen und sich nicht durch das Gesicht lecken zu lassen.

Wer sich auf Anordnung des Gesundheitsamts in Quarantäne begeben muss, muss sich für die Pflege der Tiere, wie beispielweise das Gassi-Gehen, Unterstützung durch Personen außerhalb des eigenen Haushalts suchen.

Weitere Informationen stellt das Friedrich-Löffler-Institut im Internet zur Verfügung unter www.fli.de (siehe: „FAQ SARS-CoV-2/Covid-19: Welche Rolle spielen Haus- und Nutztiere?").

Was können Tierhalter tun, damit bei Mensch und Tier in Zeiten der Corona-Krise keine Langeweile aufkommt? Das Veterinäramt gibt auch hierzu einige Empfehlungen. Sie stehen unter www.luechow-dannenberg.de/haustiere-in-coronazeiten zum Herunterladen zur Verfügung.

Corona: aktuelle Lage vom 23. März 2020, 12 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM/2020)

In einer Lagebesprechung haben am heutigen Vormittag Vertreter des Landkreises, der Samtgemeinden, des Gesundheitsamts, der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und des Rettungswesens Abstimmungen zur aktuellen Situation und zum weiteren Vorgehen getroffen.

Aktueller Krankenstand

Die Zahl der bestätigten Krankheitsfälle hat sich über das Wochenende nicht erhöht, sie liegt weiterhin bei sechs Personen. Die Zahl der Kontaktpersonen ist gegenüber dem Vortag auf insgesamt acht gestiegen. Die neu hinzugekommenen Kontaktpersonen hatten Kontakt zu bestätigten Krankheitsfällen in Salzwedel und Lüneburg. Alle Infizierten wie auch die Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Diagnosezentrum Rosche durchgehend in Betrieb

Die Arbeit im Diagnosezentrum in Rosche lief auch am Wochenende weiter, teilte Dr. Claudia Schulze vom Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg mit. Weiterhin ist das Zentrum am Vormittag vier Stunden geöffnet und nimmt täglich etwa 60 Abstriche vor. Tests werden nur nach einer Überweisung durch den Hausarzt und mit einem Termin durchgeführt.

Das Nadelöhr stellen weiterhin die Labore dar: In Rosche wird nur der Abstrich genommen, die Proben gehen dann weiter an ein Labor in Hamburg. Im ungünstigsten Fall dauert es bis zu einer Woche, bis von dort ein Ergebnis vorliegt, erklärte Dr. Claudia Schulze.

Aufbau eines weiteren Diagnosezentrums in Dannenberg angedacht

Es laufen Überlegungen zur Einrichtung eines zweiten Diagnosezentrums. Dieses könnte an die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg angedockt werden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat hierzu bereits eine Vorplanung erstellt. Wie das Zentrum in Rosche könnte auch das Dannenberger Zentrum von der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben werden. Von dort gibt es allerdings noch kein entsprechendes Signal.

Beschaffung von Schutzausrüstung

Wie viele andere Landkreise hat auch der Landkreis Lüchow-Dannenberg in der vergangenen Woche hinsichtlich der Beschaffung von Schutzausrüstung ein Amtshilfeersuchen an das Land gestellt. Parallel bemüht sich der Landkreis auch selbst um die Beschaffung von Schutzausrüstung. Auf dem freien Markt ist derzeit allerdings kaum etwas zu bekommen. Die Preise seien enorm hoch, berichtet Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker, Liefertermine werden von den Anbietern in der Regel nicht genannt.

Der Rettungsdienst und die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik sind zumindest für die erste Phase ausreichend mit Schutzausrüstung versorgt. Wie lange diese reichen wird, hängt von der Anzahl der zu betreuenden PatientInnen ab.

Mehrere Pflegedienste und Träger von Pflegeheimen haben die Kreisverwaltung gebeten, bei der Beschaffung von Atemschutzmasken ebenfalls berücksichtigt zu werden.

Zum Hintergrund: Grundsätzlich obliegt es den in der Patientenversorgung und Pflege tätigen Praxen und Unternehmen, durch sachgerechte Bevorratung eigenständig Vorsorge für den Fall zu treffen, dass im Rahmen der eigenen Berufsausübung Schutzkleidung benötigt wird. Dies ist nicht Aufgabe des Landkreises. Schon die ersten Gespräche mit dem Gesundheitsamt und anderen Akteuren aus dem Gesundheitswesen haben jedoch schnell deutlich gemacht, dass in vielen Praxen und Unternehmen Schutzkleidung nur in bescheidenem Umfang zur Verfügung steht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage bemüht sich der Landkreis darum derzeit, bei der Beschaffung der benötigen Masken, Kittel und Brillen zu unterstützen.

Polizei hat gut zu tun – Sorge um Zunahme häuslicher Gewalt

Das öffentliche Leben ist weitgehend eingeschränkt. Dass diese Beschränkungen auch eingehalten werden, überwacht in erster Linie die Polizei. „Das beschäftigt uns gerade sehr, mindestens am Telefon“, berichtet Ulrich Constabel.

Die Polizei rechnet damit, dass es in der nächsten Zeit zunehmend Schwierigkeiten im häuslichen Bereich geben wird – eine Sorge, die Dagmar Schulz, Leiterin des Jugendamts der Kreisverwaltung, teilt. Dagmar Schulz erläutert, dass im Bereich des Kinderschutzes derzeit die Gefahr bestehe, dass vieles „unter dem Radar“ Laufe. Dadurch dass Kitas und Schulen geschlossen sind, fallen diese wichtigen gesellschaftlichen Beobachtungsinstanzen weg.

Einkaufshilfen: Seniorenstützpunkt als Ansprechpartner

Bei Andrea Heilemann vom Seniorenstützpunkt im Kreishaus in Lüchow sind bereits die ersten Anfragen von Senioren eingegangen, ob jemand ihnen den Einkauf abnehmen könnte. Auch Kontakt zu Freiwilligen, die bei täglichen Besorgungen unterstützen wollen, pflegt Andrea Heilemann. Bei Bedarf vermittelt sie gerne den nötigen Kontakt. Sie ist telefonisch unter 05841 / 120-212 zu erreichen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. Grundlegende Infos und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Coronavirus: Hilfen zur Sicherung der Liquidität kleiner und mittlerer Unternehmen

Samtgemeinde Lüchow (Wendland)

Die Landesregierung bringt aktuell zwei Förderprogramme zur Liquiditätssicherung von kleinen und mittleren Unternehmen, welche sich sowohl an kleine gewerbliche Unternehmen als auch an Angehörige freier Berufe richten auf den Weg.

Es handelt sich um:

1. Einen Kredit zur Liquiditätshilfe, der im ersten Schritt kleinen und mittleren Unternehmen einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen. Das Kreditprogramm soll direkt durch die NBank, ohne Beteiligung einer Hausbank, vergeben werden. Die Richtlinie wird noch erarbeitet. Die NBank kann hierzu aber schon beraten.

2. Einen Zuschuss des Landes für Kleinunternehmen und Familienbetrieben mit bis zu 49 Beschäftigten, damit diese finanzielle Belastungen abdecken können, die andernfalls ihre Geschäftstätigkeit zerstören würden. Es wird ein Liquiditätszuschuss gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Für beide Förderprogramme wird eine Antragstellung ab Mitte nächster Woche möglich sein. Die Programme sollen am Mittwoch, den 25.03.2020 in Kraft treten. Bewilligungsstelle wird die NBank. Es besteht schon die Möglichkeit sich für die Programme vormerken zu lassen.

Corona: Gesundheitsamt ordnet Schließung gastronomischer Betriebe an

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 63/2020)

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg hat heute (20. März 2020) auf der Grundlage einer Weisung des Niedersächsischen Sozialministeriums für den Landkreis Lüchow-Dannenberg durch eine weitere Allgemeinverfügung angeordnet, Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbiss-Betriebe und Mensen ab sofort für den Publikumsverkehr zu schließen.

Diese Betriebe dürfen Leistungen, den Verkauf von Speisen und Getränken nur noch im Rahmen eines Außerhausverkaufs für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen. Gleiches gilt für gastronomische Lieferdienste. Auch der Verzehr innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig.   

Die entsprechende Allgemeinverfügung gibt es hier.

Corona: aktueller Krankenstand in Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 62/2020)

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg hat am Freitagnachmittag (20.03.2020) fünf weitere Krankheitsfälle bestätigt. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Covid-19-Erkrankten in Lüchow-Dannenberg damit auf sechs. Alle aktuell Erkrankten sind mit Krankheitssymptomen aus europäischen Risikogebieten zurückgekehrt. Alle Erkrankten befinden sich in häuslicher Isolation. Eine Person, die mit einem der neu Erkrankten Kontakt hatte, aber symptomfrei ist, befindet sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Insgesamt stehen damit derzeit drei Kontaktpersonen unter Beobachtung.

Gesundheitsamt mahnt: Gruppenansammlungen unbedingt vermeiden

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 61/2020)

Hände waschen, Abstand halten, weitestgehend zu Hause bleiben: Die aktuellen Empfehlungen der Gesundheitsbehörden sollten inzwischen jedem bekannt sein. Sie gelten bundesweit und sie gelten auch für jeden einzelnen Lüchow-Dannenberger.

Hierauf weist das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg explizit hin. Denn bis jetzt scheint noch nicht jeder in der Region diese wichtigen Handlungsempfehlungen verinnerlicht zu haben. Ob auf dem Wochenmarkt in Dannenberg oder bei einem beliebten Imbiss in Lüchow: Weiterhin sind auf den Straßen Menschen zu sehen, die die Köpfe zusammenstecken oder Schulter an Schulter ihr Gyros-Pita genießen. „Das ist alles andere als hilfreich“, warnt Dr. Claudia Schulze. Die stellvertretende Amtsärztin verstärkt seit Freitag den Standort des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg in Lüchow personell.

„Oberstes Ziel ist jetzt, die Ausbreitung des Erregers zu verlangsamen“, betont Dr. Claudia Schulze, „damit leistet jeder einen Beitrag dazu, dass ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen geschützt und Menschenleben gerettet werden.“ Denn: „Breitet sich das Virus ungebremst aus, erkranken in kurzer Zeit zu viele Menschen. Es besteht die Gefahr, dass Krankenhäuser überfüllt sind und das medizinische Versorgungssystem zusammenbricht.“ Darum sei eine Anpassung des persönlichen Verhaltens unbedingt erforderlich: „Wer seine Liebsten liebt, hält Abstand!“

Das Gesundheitsamt und die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg bitten jeden Einzelnen darum, seine Mitmenschen bei Bedarf freundlich darauf hinzuweisen, dass der empfohlene Abstand von 1 ½ bis 2 Metern unbedingt einzuhalten ist. Auch gemeindliche Vertreter könnten und sollten hier tätig werden, fordert Landrat Jürgen Schulz auf.

An die Restaurant- und Imbissbetreiber, die einen Hol- und Bringdienst anbieten, wie auch an die Betreiber von Supermärkten und Bäckereien geht der dringende Appell, dafür zu sorgen, dass in den Geschäften selbst wie auch davor Menschenansammlungen vermieden werden. Markierungen auf dem Boden, eine aufklärende Beschilderung oder auch der freundliche persönliche Hinweis können helfen. Betreiber von Geschäften sollten zudem in Erwägung ziehen, nur jeweils eine begrenzte Anzahl von Personen reinzulassen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. Grundlegende Informationen finden sich auch unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Coronavirus: erster bestätigter Krankheitsfall in Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 60/2020)

Ein begründeter Verdachtsfall vom Wochenanfang hat sich heute bestätigt: Eine Frau aus Lüchow-Dannenberg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie zeigte leichte Krankheitssymptome, nachdem sie aus dem Urlaub in einem europäischen Risikogebiet zurückgekehrt war. Sie befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Zwei weitere Personen – eine aus dem Landkreis Uelzen, eine aus Lüchow-Dannenberg, – die mit der Erkrankten Kontakt hatten, stehen vorerst unter Beobachtung.

Landrat appelliert: „Bleibt zuhause“

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 59/2020)

Das Corona-Virus hat nun auch Lüchow-Dannenberg erreicht. Ein begründeter Verdachtsfall hat sich heute (19. März 2020) bestätigt. Landrat Jürgen Schulz ruft die Lüchow-Dannenberger dringend dazu auf, die aktuelle Situation nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Auch wenn die meisten Covid-19-Erkrankten nur leichte Symptome zeigen: Es gibt auch schwere Verläufe. Und bei einer Vielzahl von Erkrankten in kurzer Zeit ist fraglich, ob die Einrichtungen des Gesundheitssystems dieser Belastungsprobe standhalten – dies gilt auch für Lüchow-Dannenberg. „Die Geschwindigkeit mit der sich das Corona-Virus ausbreitet, muss gedrosselt werden“, erklärt Schulz. Dies sei jetzt definitiv nicht die Zeit für einen Besuch des Straßenverkehrsamts, um das Motorrad anzumelden, oder für eine große Party mit Familie und Freunden . „Das muss jetzt warten“, mahnt Schulz. Jeder könne etwas beitragen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Der Rat lautet ganz schlicht: „Bleibt zuhause. Bleibt gesund.“

Tatsächlich befindet sich das Straßenverkehrsamt wie die gesamte Lüchow-Dannenberger Kreisverwaltung bereits seit Dienstag im Sicherheitsbetrieb: Nur mit einem Termin und in absoluten Ausnahmefällen ist die Behörde derzeit zugänglich. Ähnlich wie die Deponie in Woltersdorf erlebt das Straßenverkehrsamt in den letzten Tagen jedoch einen überraschend großen Andrang von Besuchern.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. Grundlegende Infos gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Coronavirus: Bürgertelefon für Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 43/2020)

Unter der Telefonnummer

05841 / 120-222

stehen MitarbeiterInnen des Gesundheitsamts wie der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg für Fragen zum Corona-Virus zur Verfügung:
Montag bis Freitag 8-12 Uhr
Samstag, Sonntag & Feiertage 11-13 Uhr

Anfragen an das Bürgertelefon sind auch per E-Mail an buergertelefon@luechow-dannenberg.de möglich. Die Beantwortung erfolgt allerdings ausschließlich per telefonischem Rückruf. Fragen zur Notbetreuung in Kitas und Schulen beantwortet das Familienservice-Büro der Kreisverwaltung unter 05841 / 120-350.

Antworten auf viele Alltagsfragen bieten auch die FAQs des Landes Niedersachsen.

Notrufnummern, Rat und Hilfe

Die Corona-Krise stellt unseren Alltag auf den Kopf – und belastet manche von uns sehr. Lassen Sie sich helfen! Die wichtigsten Telefonnummern finden Sie unter www.luechow-dannenberg.de/krisentelefon.

Eingeschränkter Publikumsverkehr in Behörden

Besucher kommen weiterhin nur mit einem Termin ins Lüchower Kreishaus. Alle Besucher werden außerdem dringend gebeten, vor dem Besuch des Kreishauses einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Im Straßenverkehrsamst ist der Mund-Nasen-Schutz für Kunden verpflichtend. Alle Besucher müssen beim Betreten des Kreishauses zudem ihre Kontaktdaten hinterlassen – damit man sie im Fall einer neu entstehenden Infektionskette unkompliziert kontaktieren kann. 

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen und den Krankenstand gibt es (täglich aktualisiert - auch am Wochenende) unter www.luechow-dannenberg.de/corona-virus.

Bürgertelefon auch am Wochenende erreichbar

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 58/2020)

Das Bürgertelefon der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg unter 05841 / 120-222 ist auch am Wochenende besetzt: Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr.

Checkliste zur Notbetreuung in Kitas und Schulen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 56/2020)

Bundesweit bleiben Kitas und Schulen in den nächsten Wochen geschlossen. In besonderen Ausnahmefällen gibt es jedoch die Möglichkeit der „Notbetreuung“: Eltern, die beispielsweise im Gesundheitswesen, bei der Polizei oder im Staatsdienst tätig sind, können bei Erfüllung aller weiteren Voraussetzungen für ihre Kinder eine Betreuung beantragen.

Eine Checkliste des Familienservice-Büros hilft Eltern bei der Selbsteinschätzung, ob sie einen Anspruch eine Notbetreuung haben könnten. Die Liste steht unter www.luechow-dannenberg.de/checkliste-notbetreuung zum Herunterladen zur Verfügung.

Das Familienservice-Büro berät darüberhinaus auch telefonisch unter 05841 / 120-350.

Mehr Zeit miteinander – Spiel- und Basteltipps für Familien mit Kindern

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 55/2020)

Durch die Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen verbringen Eltern und Kinder derzeit viel gemeinsame Zeit zuhause. Das Jugendamt der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg hat Spiel- und Bastelideen zusammengestellt, die helfen können, falls doch einmal Langeweile aufkommen sollte. Sie stehen unter www.luechow-dannenberg.de/spielideen zum Herunterladen zur Verfügung.

"Nutzen Sie die Möglichkeit für gemeinsames Spiel, Basteln und Zeit mit ihren Kindern. So können auch die Unsicherheiten der Kinder mit der Gesamtsituation aufgefangen und Fragen gut besprochen werden“, wünscht sich Dagmar Schulz, Leiterin des Fachdienstes Jugend-Familie-Bildung.

Die Aktivitäten sollten im kleinen Rahmen des Familienverbandes gehalten werden.

Deponie in Woltersdorf geht ab Samstag in den Sicherheitsbetrieb

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 54/2020)

Nach dem Kreishaus im Lüchow wird ab Samstag, den 21. März 2020 auch die Abfalldeponie in Woltersdorf in den Sicherheitsbetrieb gehen. Das bedeutet, dass die Deponie nur noch in besonders dringenden Fällen und nach vorheriger Terminvereinbarung ihre Türen öffnet.

Der Hintergrund ist, dass viele Menschen die durch die Corona-Krise gewonnene Freizeit offensichtlich nutzen, um den Schuppen oder Dachboden zu entrümpeln – und ihren Abfall in großen Mengen auf der Deponie anliefern. Allein am gestrigen Tag (17. März 2020) hatte das Deponiepersonal rund 200 Anlieferungen zu bearbeiten. Die empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen sind vor diesem Hintergrund kaum mehr einzuhalten. „Das ist in der aktuellen Situation völlig kontraproduktiv“, stellt Landrat Jürgen Schulz mit Nachdruck heraus und bittet dringend darum, von weiteren Abfallanlieferungen abzusehen.

Termine für nicht aufschiebbare Anlieferungen können unter der Telefonnummer 05841 / 70 276 vereinbart werden.

Ab sofort nimmt die Deponie außerdem die folgenden Abfälle nicht mehr an: Grüngut, gelbe Säcke, Altglas, Altkleider und Altpapier. Für die Entsorgung von Grüngut stehen die Grüngut-Annahmeplätze der Region zur Verfügung (zu finden in der Abfallbroschüre des Landkreises auf Seite 51 und in der Abfall-App Lüchow-Dannenberg). Für Altglas und Altkleider gibt es Container und für gelbe Säcke und Altpapier verweist die Kreisverwaltung auf die regelmäßigen Abfuhrtermine.

Seniorentreffs fallen aus

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 53/2020)

Der Seniorenstützpunkt Lüchow-Dannenberg weist darauf hin, dass vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise alle Seniorentreffs bis Ende April 2020 ausfallen.

Dies betrifft die „Wendies“ in Wustrow, die „Klön Dör“ in Breselenz, die „Silberdistel“ in Clenze, die Lübbower und Trebeler Senioren sowie die „Swinmark-Oldies“ in Schnega. Auch der geplante Termin der Wohnberatung im April in Neu Darchau entfällt, der Termin wird im Sommer nachgeholt.

Breitbandausbau: Die Arbeiten gehen weiter – trotz Corona

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 52/2020)

In diesen Wochen erhalten viele Lüchow-Dannenberger Haushalte den ersehnten Breitbandanschluss. Die dafür nötigen technischen Arbeiten gehen trotz der Corona-Krise weiter, dies teilt Detlef Hogan, Geschäftsführer der Breitbandgesellschaft Lüchow-Dannenberg, mit.

Allerdings laufen die Tiefbauarbeiten mit verminderter Kraft. Denn die Subunternehmer kommen unter anderem aus Polen und Rumänien. Für diese Länder bestehen inzwischen Einreisebeschränkungen.

„Um die Hausanschluss-Dosen zu installieren, müssen die Tiefbauer jeweils zu zwei Terminen, die mit den Eigentümern vereinbart werden, Zugang zum Haus haben“, erklärt Hogan. „Wer dies vor dem Hintergrund der aktuellen Situation nicht möchte, kann sich natürlich gerne an die Breitbandgesellschaft wenden, dann wird zu einem späteren Zeitpunkt ein neuer Termin vereinbart.“

Wer den vereinbarten Termin zur Installation des Hausanschlusses beibehalten möchte, wird gebeten, sich an die bekannten Sicherheitsempfehlungen zu halten: Abstand halten, häufiges und gründliches Händewaschen und auf das Händeschütteln zur Begrüßung ist derzeit zu verzichten.

Die Breitbandgesellschaft ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05841 / 120-781 oder per E-Mail an breitband@luechow-dannenberg.de erreichbar.

Coronavirus: aktuelle Lage vom 18. März 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 51/2020)

Aktueller Status der Kranken- und Verdachtsfälle

Weiterhin gibt es in Lüchow-Dannenberg keinen Krankheitsfall, teilte das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg in der morgendlichen Lagebesprechung im Lüchower Kreishaus mit. Allerdings sind drei neue begründete Verdachtsfälle bekannt geworden: ein Ehepaar, das nach einem Aufenthalt in einem der vom Robert-Koch-Institut (RKI) definierten Risikogebiete leichte Krankheitssymptome zeigt und eine weitere Person, die Kontakt mit einer am Coronavirus erkrankten Person Kontakt hatte. Die notwendigen Abstriche sollen noch heute im Diagnostikzentrum in Rosche genommen werden. Insgesamt gibt es in Lüchow-Dannenberg damit derzeit sechs begründete Verdachtsfälle.

Diagnostikzentrum Rosche läuft

Die Kassenärztliche Vereinigung hat den Betrieb des Zentrums am Montag aufgenommen. Das Gesundheitsamt beschreibt die Abläufe als „schnell und unkompliziert“.

Bürgertelefon wird gut angenommen

Seit gestern (17. März 2020) gibt es unter der Telefonnummer 05841 / 120-222 ein Bürgertelefon, an das sich die Lüchow-Dannenberger mit ihren Fragen zum Corona-Virus wenden können. Von gestern Mittag bis zum frühen Abend gingen bereits über 40 Fragen ein, teils auch sehr spezielle, z. B. nach der Beantragung von Kurzarbeitergeld. Medizinische Fragen leiten die MitarbeiterInnen des Bürgertelefons zur Beantwortung an das Gesundheitsamt weiter. Das Bürgertelefon ist derzeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 16 Uhr besetzt.

Noch gefragter ist derzeit die Telefonnummer des Familien-Service-Büros unter 05841 / 120-350. Unter dieser Nummer informiert das Jugendamt der Kreisverwaltung zum Thema Notbetreuung in Kitas und Schulen. „Seit Freitag beantworten die Mitarbeiter fast durchgehend die unterschiedlichsten Fragen zu diesem Thema“, berichtet Dörte Hinze. Die Anrufe kommen von Kitas, Trägern, Tagespflegepersonen und Eltern gleichermaßen.

ÖPNV: Ab Montag gilt der Ferienfahrplan

Die Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn GmbH (LSE) stellt den regulären Schulfahrplan ab Montag, den 23. März 2020 auf den Ferienfahrplan um. Dies gilt für alle Buslinien der LSE und vorerst bis zum 17. April 2020.

Erste Erfahrungen mit dem Sicherheitsbetrieb

Seit gestern (17. März 2020) ist die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg vor dem Hintergrund der Corona-Krise im Sicherheitsbetrieb: Nur wer ein wichtiges und unaufschiebbares Anliegen und einen Termin hat, kommt derzeit ins Lüchower Kreishaus. „Das funktioniert gut“, teilte Uta Schult, Leiterin des Fachdienstes Personal und zentrale Dienste, mit, „die Leute sind alle sehr diszipliniert.“

Die Deponie in Woltersdorf war von dem Sicherheitsbetrieb der Kreisverwaltung bislang ausgenommen, dies soll sich in Kürze jedoch ändern.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und über seine Webseite (www.luechow-dannenberg.de) über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Kreisverwaltung: Amtsgänge jetzt gerne telefonisch erledigen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 50/2020)

Seit heute (17. März 2020) ist die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg vor dem Hintergrund der Corona-Krise im Sicherheitsbetrieb: Nur wer ein wichtiges und unaufschiebbares Anliegen und einen Termin hat, kommt derzeit ins Lüchower Kreishaus. Aber auch ohne den sonst üblichen Publikumsverkehr geht die Arbeit der Kreisverwaltung weiter – jetzt eben gerne per Telefon.

Im Internet steht eine Übersicht über die Nummern der verschiedenen Fachdienste zur Verfügung: www.luechow-dannenberg.de/telefonliste. Und im Zweifelsfall hilft auch die Telefonzentrale unter 05841 / 120-0 gerne weiter.

Fragen zum Coronavirus beantworten die MitarbeiterInnen des Bürgertelefons unter 05841 / 120-222.

Corona-Virus gemeinsam ausbremsen: Einschränkungen von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 49/2020)

In der aktuellen Corona-Krise geht es insbesondere darum, die rasante Geschwindigkeit, mit der sich das Virus ausbreitet, zu drosseln. Infektionsketten sollen soweit wie möglich unterbrochen werden. Nur so kann eine Überlastung der verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens verhindert werden.

„Die großflächige Unterbrechung und Eindämmung eines Großteils der sozialen Kontakte stellt – über die bereits ergriffenen Maßnahmen hinaus - das einzig wirksame Vorgehen dar, um das Ziel einer Entschleunigung und Unterbrechung der Infektionsketten zu erreichen“, dies stellt eine Allgemeinverfügung des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg von heute (17. März 2020) klar. 

Für den Publikumsverkehr werden darum geschlossen:

  • Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen und unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Zoos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Spielplätze einschließlich Indoor-Spielplätze
  • alle weiteren, nicht genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center, einschließlich der Verkaufsstellen in Einkaufscentern;

Ausdrücklich ausgenommen von der Schließung sind:

der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, der Großhandel und Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich.

Verboten werden:

  • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften, einschließlich der Zusammenkünfte in Gemeindezentren
  • Alle öffentlichen Veranstaltungen; ausgenommen sind Sitzungen kommunaler Vertreter und Gremien sowie des Landtages und der dazugehörigen Ausschüsse und Gremien
  • Alle Ansammlungen im Freien (Richtgröße für Ansammlungen: mehr als 10 Personen)
  • Alle privaten Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden.

(Nicht unter den Veranstaltungsbegriff fällt die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr oder der Aufenthalt an der Arbeitsstätte)

Diese Regelung gilt zunächst bis einschließlich Samstag, den 18. April 2020.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und über seine Webseite (www.luechow-dannenberg.de) über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Kreistag und Fachausschuss-Sitzungen abgesagt

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 48/2020)

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Virus sagt die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg die Kreistagssitzung am 23. März und auch alle Fachausschuss-Sitzungen bis Mitte April 2020 ab.

Corona: Azubis bleiben zuhause

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 47/2020)

Drei Auszubildende der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg sind derzeit nicht im Kreishaus im Einsatz, sondern bleiben zuhause. Sie hatten in der vergangen Woche im Rahmen ihrer Ausbildung Unterricht am Johanneum in Lüneburg. Ende letzter Woche war bekannt geworden, dass ein Lehrer des Johanneums sich vermutlich in einem Risikogebiet mit dem Coronavirus infiziert hat. Die drei jungen Nachwuchskräfte zeigen keinerlei Krankheitssymptome. Bei dieser Entscheidung, die in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt getroffen wurde, handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Keine Annahme von Sonderabfällen auf der Deponie Woltersdorf

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 46/2020)

Der nächste Termin zur Annahme von Schadstoffen auf der Deponie in Woltersdorf am 25. März sowie die mobile Schadstoffsammlung in der Woche vom 20. bis 25. April 2020 finden vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise nicht statt. Ob der folgende Termin für die sttionäre Schadstoffentsorgung am 13. Mai 2020 wie geplant durchgeführt wird, wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Corona: drei begründete Verdachtsfälle in Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 45/2020)

Seit dem gestrigen Nachmittag (16. März 2020) gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg drei begründete Verdachtsfälle. Es handelt sich dabei um ein Ehepaar und eine Frau, die sich in den letzten 14 Tagen in einem europäischen Risikogebiet aufgehalten haben und leichte Krankheitssymptome zeigen. Es ist geplant, dass von allen Dreien noch heute im gestern eröffneten Diagnostikzentrum in Rosche ein Abstrich genommen wird. Mit einem Laborergebnis rechnet das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg zum Ende dieser Woche.

Jägerprüfungen abgesagt

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 44/2020)

Die nächsten Jägerprüfungen im Landkreis Lüchow-Dannenberg am 19. und 20. März sowie am 9. April 2020 finden vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise nicht statt. Ob die folgenden Prüfungen am 9., 28. und 29. Mai wie geplant durchgeführt werden, wird rechtzeitig entschieden.

Coronavirus: aktuelle Lage vom 16. März 2020, 13.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 42/2020)

Maßgebliche Entscheidungsträger aus dem Gesundheitswesen sowie der Landkreis- und Samtgemeindeebene haben sich am heutigen Vormittag (16. März 2020) in einer großen Lagebesprechung zur aktuellen Situation zur Ausbreitung des Coronavirus im Landkreis Lüchow-Dannenberg ausgetauscht und die nächsten notwendigen Maßnahmen beschlossen.

Aktueller Status an Erkrankungen und begründeten Verdachtsfällen

Weiterhin gibt es nach Auskunft des Amtsarztes Dr. Gerhard Wermes vom Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg in Lüchow-Dannenberg keine Krankheitsfälle. Auch Verdachtsfälle oder Personen, die sich in Quarantäne befinden, gibt es derzeit nicht.

Sicherheitsbetrieb bei Landkreis und Samtgemeinden

Ab Dienstag, den 17. März 2020 läuft sowohl im Kreishaus in Lüchow wie in den Samtgemeinde-Verwaltungen in Dannenberg, Gartow und Lüchow ein sogenannter „Sicherheitsbetrieb“ an. Die Bevölkerung wird gebeten, die Rathäuser und das Kreishaus nur in absolut unaufschiebbaren Angelegenheiten aufzusuchen. Grundsätzlich ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Die Verwaltungen sind trotz des eingeschränkten Publikumsverkehrs personell besetzt, so dass Rat und Hilfe in wichtigen Fragen während der üblichen Sprechzeiten weiterhin gegeben ist.

Kein Publikumsverkehr im Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg

Das Gesundheitsamt des Landkreises Lüchow-Dannenberg bleibt zum Schutz der kritischen Infrastruktur bis auf weiteres, mindestens aber bis zum 9. April 2020, für die Öffentlichkeit geschlossen. In dringenden Fällen sind nach vorheriger telefonischer Absprache Terminvereinbarungen möglich unter Tel. 05841 / 99 590-30.

Diagnosezentrum Rosche in Betrieb

Das gemeinsame Diagnosezentrum für Fälle aus den Landkreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg hat heute Morgen in Rosche den Betrieb aufgenommen. Es ist ausschließlich gedacht für Personen, bei denen ein begründeter Verdacht einer Infektion besteht und deren Hausarzt eine entsprechende Laborüberweisung ausgestellt hat. Im Diagnosezentrum nimmt medizinisches Personal einen Rachenabstrich vor. Proben werden gesammelt und an ein Labor zur Auswertung weiter geleitet. Das Zentrum ist vier Stunden am Vormittag geöffnet, bei Bedarf werden die Sprechzeiten ausgeweitet.

Derzeit dauert es aufgrund der großen Nachfrage – auch von besorgten BürgerInnen – teils bis zu 48 Stunden oder auch länger bis ein Laborergebnis vorliegt, teilte Dr. Gerhard Wermes mit. Das Gesundheitsamt lege darum eine gewissen Strenge beim Einsatz der Testverfahren an den Tag. Das Vorgehen richtet sich nach der Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI): Getestet werden nur Personen, bei denen ein sogenannter „begründeter“ Verdacht besteht. Dies sind Personen, die die typischen respiratorischen Krankheitssymptome zeigen und in den letzten 14 Tagen mit einem Corona-Erkrankten Kontakt hatten oder sich in einem der vom RKI definierten Risikogebiete aufgehalten haben.

Osterfeuer abgesagt

Die Samtgemeinden haben sich darauf geeinigt, die in Kürze anstehenden Osterfeuer kreisweit einheitlich abzusagen.

Bürgertelefon in Vorbereitung

Der Informationsbedarf der Bevölkerung ist groß. Aktuell laufen die Vorbereitungen für ein Bürgertelefon, das mit geschultem Personal aus dem Gesundheitsamt wie der Kreisverwaltung besetzt sein wird. Weitere Infos folgen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung über die aktuelle Situation. Grundlegende Informationen werden unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus veröffentlicht.

Coronavirus: aktuelle Lage vom 15.03.2020, 11.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (LK 40/2020)

Aufgrund der sich schnell ändernden Lage bei der Ausbreitung des Coronavirus finden im Kreishaus regelmäßig kleine Lagebesprechungen einer Koordinierungsgruppe statt. Über die Ergebnisse wird zukünftig im Rahmen von kurzen Pressemitteilungen berichtet:

Aus der heutigen Lagebesprechung ist folgendes mittzuteilen:

  1. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es nach wie vor keinen bestätigten Fall einer Coronainfektion
  2. Derzeit befindet sich weiterhin eine Person ohne jegliche Symptome, die jedoch Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte bzw. aus einem Risikogebiet kommt in häuslicher Quarantäne.
  3. Es gibt derzeit keinen Fall, bei dem die Verdachtskriterien des Robert-Koch-Institus (RKI) für eine Testung erfüllt sind. Dagegen ist für eine Person seitens des Hausarztes ein Test veranlasst worden, ohne dass die Verdachtskriterien des Robert-Koch-Institutes erfüllt sind. Testergebnisse liegen bisher nicht vor.

Auswirkung der in der vergangenen Woche durch Bund und Land angeordneten Maßnahmen wie Schulschließungen etc. und daraus ergebender Steuerungsbedarf werden Gegenstand der für den 16.03.2020 einberufenen „großen Lagebesprechung“ mit den maßgeblichen Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen sowie auf Landkreis- und Samtgemeindeebene.

Der Landrat macht bereits jetzt darauf aufmerksam, dass zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Kreisverwaltung Einschränkungen im Publikumsverkehr notwendig sein werden. Er ersucht die Bevölkerung, Behördenbesuche auf das absolut mindeste unumgängliche und unverschiebbare Maß zu beschränken. Die Kreisverwaltung wird ab Montag, den 16.03.2020, auf einen Sicherheitsbetrieb umgestellt zur Gewährleistung eines gesicherten Dienstbetriebes in den nächsten Wochen.

Einzelheiten werden im Anschluss an die „große Lagebesprechung“ bekannt gegeben.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung. Grundlegende Informationen wie Hygienehinweise und Informationen für Veranstalter werden unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus veröffentlicht.

Coronavirus: aktuelle Lage vom 14.03.2020, 11.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Aufgrund der sich schnell ändernden Lage bei der Ausbreitung des Coronavirus finden im Kreishaus regelmäßig kleine Lagebesprechungen einer Koordinierungsgruppe statt. Über die Ergebnisse wird zukünftig im Rahmen von kurzen Pressemitteilungen berichtet:

  1. Festzustellen ist, dass sich die Rahmenlage im Vergleich zum Vortag nicht geändert hat
  2. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es nach wie vor keinen bestätigten Fall einer Coronainfektion
  3. Derzeit befindet sich eine Person ohne jegliche Symptome, die jedoch Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte bzw. aus einem Risikogebiet kommt in häuslicher Quarantäne.
  4. Es gibt derzeit keinen Fall, bei dem die Verdachtskriterien des Robert-Koch-Institut (RKI) für eine Testung erfüllt sind. Dagegen ist für eine Person seitens des Hausarztes ein Test veranlasst worden ohne das die Verdachtskriterien des Robert-Koch-Institutes erfüllt sind.

Testergebnisse liegen bisher nicht vor.

Die nächste Lagebesprechung ist für Sonntag, 15.03.2020 um 11 Uhr geplant und über das Ergebnis wird im Rahmen einer Pressemitteilung zeitnah informiert.

An dieser Stelle sei mit Blick auf die Berichterstattung zur Nutzung der Bürgerinformations- und WarnApp (BIWAPP) in der heutigen Elbe-Jeetzel-Zeitung darauf hingewiesen, dass der Landkreis dieses Informationssystem nicht inflationär nutzen will sondern auf sicherheitsrelevante Meldungen beschränken wird.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung. Grundlegende Informationen wie Hygienehinweise und Informationen für Veranstalter werden unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus veröffentlicht.

Dringende Presseinformation des Landkreises Lüchow-Dannenberg für den Bereich Schulen und Kindertagesbetreuung

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Bezug: Fachliche Weisung des Ministeriums zur Einstellung des Betriebs von Gemeinschaftseinrichtungen i.S.v. § 33 IfSG

Gemäß fachaufsichtlicher Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung wurde mit Wirkung vom 16.03.2020 bis einschließlich 18.04.2020 folgendes angeordnet:

1.) Der Unterrichtsbetrieb für alle Schulen im Bereich des Landkreises Lüchow-Dannenberg wird untersagt.

Das gilt auch für die Durchführung sonstiger schulischer Veranstaltungen sowie nichtschulischer Veranstaltungen, wie Sportveranstaltungen, Theateraufführungen, Vortragsveranstaltungen, Konzerte und vergleichbare Veranstaltungen. Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung  ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen an öffentlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen, Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Internate sowie an Schulen für andere als ärztliche Heilberufe und ähnliche Berufsausbildungsstätten, Tagesbildungsstätten und Landesbildungszentren für die Schuljahrgänge 1 bis 8 in der Zeit von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Über diesen Zeitraum hinaus kann eine zeitlich erweiterte Notbetreuung an Ganztagsschulen stattfinden.

 
2.) Der Betrieb von sämtlichen Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und Kindertagespflege wird im Landkreis Lüchow-Dannenberg untersagt.

Ausgenommen ist auch hier die Notbetreuung in Notgruppen.

Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

  • Beschäftige im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,
  •  Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.

Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen (etwa drohender Kündigung, erheblicher Verdienstausfall).

Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Betroffene haben ihren Anspruch auf Notbetreuung bei den entsprechenden Einrichtungen nachzuweisen.

Allgemeinverfügung des Zweckverband Gesundheitsamt Uelzen - Lüchow-Dannenberg vom 14.03.2020

Allgemeinverfügung des Zweckverband Gesundheitsamt Uelzen - Lüchow-Dannenberg vom 12.03.2020