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Siedlungslandschaft Rundlinge im Wendland kommt auf die Tentativliste

Niedersachsen unterstützt Welterbebewerbung der  Rundlinge im Wendland 

Minister Björn Thümler im Künstlerhof Schreyahn

Schreyahn. Das Land Niedersachsen wird die „Siedlungslandschaft Rundlinge im Wendland“ bei der nächsten Eröffnung des Tentativ-Verfahrens als Kandidaten zur Anerkennung als Weltkulturerbe melden. Das gab Minister Björn Thümler Anfang September anlässlich seines Besuches im Wendland bekannt. Im Gästebuch der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) verewigte er sich in Schreyahn mit den Worten: „Eine inspirierende Kulturstätte für Niedersachsen, Deutschland und die Welt. Hier wird deutlich, warum wir gemeinsam das kulturelle Erbe der „Rundlinge“ erhalten müssen.“ Auf seiner Facebook-Seite schreibt er wenig später: „Die Rundlinge müssen Weltkulturerbe werden“.Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland freut die Ankündigung des Ministers. Er hebt hervor, dass die Siedlungslandschaft Rundlinge eine Welterbestätte wäre, die zu „95 % im Besitz von privaten Eigentümern“ ist. Auch dies sei eine wirkliche Besonderheit. „Niedersachsen hat bisher fünf Welterbestätten aber “keine repräsentiert unser Land derart, wie die bäuerlichen Dörfer des Wendlands“, davon ist auch Kreis-Denkmalpflegerin Kerstin Duncker überzeugt.

Mit großem Interesse besichtigte Wissenschaftsminister Thümler den Künstlerhof Schreyahn, die Stipendiatenstätte des Landes Niedersachsens. Der Künstlerhof bietet Autoren und Komponisten seit fast 40 Jahren die Chance, sich einige Monate ganz auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Die derzeitigen Stipendiaten Yade Yasmin Önder, Benjamin Scheuer und Victor Witte bestätigten die gute und fruchtbare Arbeitsatmosphäre, die das Leben in einem Rundling bietet.

Schreyahn bietet einen lebhaften kulturellen Austausch mit Musikern, Schriftstellern und Verlagen und ist als Veranstaltungsort für Lesungen, Konzerte oder Vorträge über die Landkreisgrenze hinaus bekannt.

 

 

MdL Thümler und MdL Dorendorf im Gespäch

mit Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland und weiterenTeilnehmern.

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