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Als die Mobilität nach Hitzacker kam - Museum Hitzacker zeigt Auto-Bilder aus vergangener Zeit (10.04.2019)
Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V. - 24/2019

Auch dieser Unfall kam Arthur Creutz vor die Linse: ein Hanomag-Traktor (36 PS, gebaut 1931-1936) war in den 1930er Jahren unmittelbar vor dem „Lüneburger Hof“ mit einem Dreirad kollidiert (Quelle: Archiv Arthur Creutz Sammlung, Museum Hitzacker).Das Museum Hitzacker schöpft auch in diesem Jahr aus seiner umfangreichen Sammlung aus Foto-Glasplatten des Fotografen Arthur Creutz, um daraus eine neue Ausstellung zu machen – diesmal zur beginnenden Motorisierung in Hitzacker.

Von 1932 bis 1954 kamen Arthur Creutz nicht nur viele Hitzackeraner Bürgerinnen und Bürger vor die Linse, sondern auch viele Szenen aus dem Straßenbild der Stadt. So war Creutz zum Beispiel vor Ort, als in der Lüneburger Straße ein Hanomag-Traktor mit Anhänger mit einem Dreirad der Marke „Goliath-Tempo“ kollidierte. Auf dem Foto ist auch ein kleiner neugieriger Junge zu sehen: Fritz Möllmann, heute 97 Jahre alt.

Dr. med. Adolf Haupt, damals Arzt in Hitzacker, gehörte zu den wenigen, die in der Vorkriegszeit schon ein Auto besaßen. Sein Sohn Eylert Haupt steuerte für die Ausstellung Informationen dazu bei. Und schon in den 1930er Jahren war Hitzacker beliebtes Ausflugsziel von Automobilisten, das zeigen Fotos auf der Fähre über die Elbe.

Neben den Aufnahmen von Arthur Creutz haben Mathias Jühlke und Thomas Apitz vom Museumsteam ausführlich im Museumsarchiv und in ihren Privatalben gestöbert und manches weitere Automobil-Foto aus der Zeit zwischen ca. 1920 bis 1958 ausgegraben. Die Ausstellungsmacher hoffen indes auf weitere Aufnahmen aus alten Fotoalben, um die spannende Zeit, als die Autos Hitzacker eroberten, sichtbar zu machen.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni 2019 zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen: Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage) 10-17 Uhr, Montag ist Ruhetag.

Das Museum Hitzacker ist eins von dreizehn Museen im Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.: www.museen-wendland.de.

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