Pressearchiv

“Jung saniert alt”: Viele Sanierungswillige in Lüchow-Dannenberg

Insgesamt 52 Anträge sind für die Sanierungsförderung „Jung saniert Alt“ bei der Lüchow-Dannenberger Klimaschutzleitstelle eingegangen – die ersten 20 innerhalb von nur 13 Minuten. Bewerben konnten sich Hauseigentümer/innen unter 40, die ihr Gebäude, das älter als 40 Jahre ist, sanieren wollen. Die Antragsunterlagen wurden am 14. Februar 2020 um Punkt 16 Uhr online veröffentlicht. Dann hieß es schnell sein: Denn nur die ersten 20 Antragsteller, die alle Förderbedingungen erfüllten, erhielten eine Zusage. Pro Förderzuschlag sind das 4.000 Euro für ökologische und energetische Sanierungsmaßnahmen.

Eine energetische Sanierung des Eigenheims kann sich lohnen: für das Klima, aber auch für den eigenen Geldbeutel. Die Klimaschutzleitstelle Lüchow-Dannenberg berät dazu. Foto: Annett MelzerAls nächster Schritt steht für die geförderten Hauseigentümer jetzt der Besuch eines Energieberaters an, der das Gebäude und die Vorhaben auf ihre Energieeffizienz prüft und sinnvolle Maßnahmen empfiehlt. Dann kann es mit der Sanierung losgehen. Mit der energetischen Sanierung von Wohngebäuden soll eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen in diesem Sektor erzielt werden. Denn der Wärmeverbrauch von Privathaushalten verursacht rund 36 Prozent der Treibhausgasemissionen im Landkreis Lüchow-Dannenberg.

„Die Förderung hat bei vielen Bürgern den Anstoß gegeben jetzt Sanierungsmaßnahmen umzusetzen. Damit kommt Bewegung in den Bereich Gebäudesanierung und das wollen wir bewirken, denn die Sanierung der alten Gebäudebestände hat eine enorme Tragweite für den Klimaschutz im Landkreis“, sagt Klimaschutzmanagerin Franziska Dittmer.

Auch für alle, die nicht über „Jung saniert Alt“ gefördert werden, lohnt es sich, grade jetzt über eine Sanierung nachzudenken. Denn die Förderbedingungen des Bundes sind so gut wie nie zuvor. Die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) fördert Gebäudesanierungen mit 25 bis 40 Prozent und einem Zuschuss bis zu 120.000 Euro. Ebenfalls möglich ist die steuerliche Abschreibung der energetischen Sanierungskosten. Den Tausch einer Ölheizung gegen eine Biomasse-Heizung fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nach den neuen Förderbedingungen mit 45 Prozent. Mitgefördert werden alle zugehörigen Maßnahmen. Da ab 2021 eine CO²-Steuer von 11 Cent pro Liter auf Heizöl erhoben wird, rechnet sich für viele Bürgerinnen und Bürger der Tausch.

Zu den Fördermöglichkeiten berät die Klimaschutzleitstelle unter Tel. 05841 / 971 83 89 oder E-Mail an klimaschutz@luechow-dannenberg.de. Weitere Informationen zum Thema stehen auch online unter www.klimapakt.org zur Verfügung.´

Kommentare zum Inhalt
Zu diesem Inhalt sind noch keine Kommentare vorhanden.
Wollen Sie einen Kommentar erstellen?

Parameter

• Schriftgrad ändern: Klein Mittel Groß Sehr groß

• Farbmodus ändern: Schwarz auf Weiß Gelb auf Schwarz

• Umschalten auf Standardeinstellungen

•  zurück zu Layoutversion