Corona: Entwarnung im Falle der Seniorin
Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 83/2020)

Die Sorge um die Bewohnerin eines Pflegeheims im Landkreis Lüchow-Dannenberg, die in der Nacht zu Sonntag mit dem Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung in die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg eingeliefert worden war, war unbegründet. Ihr Test auf den Covid-19-Erreger war negativ.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: geänderte Sprechzeiten für das Bürgertelefon

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 82/2020)

An sieben Tagen in der Woche ist das Bürgertelefon der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg unter der Nummer 05841 / 120-222 erreichbar. Ab Donnerstag (2. April 2020) gelten allerdings leicht veränderte Sprechzeiten. Das Bürgertelefon ist dann einheitlich von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Am Wochenende ist das Telefon wie gehabt von 11 bis 15 Uhr besetzt.

E-Mail-Nachrichten sind unter buergertelefon@luechow-dannenberg.de weiterhin jederzeit möglich. Wenn eine Rückruf-Nummer angegeben ist, erfolgt die Beantwortung spätestens am folgenden Tag.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 31. März 2020, 9.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 81/2020)

Aktueller Krankenstand

Der aktuelle Krankenstand ist in Lüchow-Dannenberg unverändert: 8 Covid-19-Kranke, 55 Kontaktpersonen.

Statistik des Diagnosezentrums Rosche

Bis gestern (30. März 2020) sind in Rosche 497 Tests durchgeführt worden, davon 92 an Lüchow-Dannenbergern. Allein gestern hatten 16 Lüchow-Dannenberger einen Termin zum Rachenabstrich.

Schutzausrüstung: Teillieferung des Landes ist da

Das Ausrüstungsmaterial, das das Land Niedersachsen dem Landkreis Lüchow-Dannenberg zugesagt hatte, hat wie angekündigt noch gestern die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) in Dannenberg erreicht – und wird jetzt im hauseigenen Tresor der Kreisverwaltung sicher verwahrt. Von hier aus sollen bereits ab morgen (1. April 2020) die ersten Auslieferungen an Pflegeeinrichtungen und Altenheime beginnen

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Erste infizierte Person in Lüchow-Dannenberg ist genesen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 80/2020)

Die Corona-Krise bietet auch gute Nachrichten: Die erste Person aus Lüchow-Dannenberg, die an Covid-19 erkrankte, ist inzwischen wieder gesund.

Die Person war mit Krankheitssymptomen aus einem europäischen Risikogebiet zurückgekehrt und ab dem 13. März in häuslicher Isolation. Nach einem Abstrich am 17. März wurde die Krankheit bestätigt. Nachdem sich die Person 14 Tage in Quarantäne befunden hat und seit mindestens 48 Stunden keine Symptome zeigt, hat das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg die Quarantäne aufgehoben.   

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.   

Corona: Bürgertelefon nun auch per E-Mail erreichbar

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 79/2020)

Anfragen an das Bürgertelefon der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg sind ab sofort auch per E-Mail an buergertelefon@luechow-dannenberg.de möglich.

Die Beantwortung erfolgt allerdings ausschließlich per telefonischem Rückruf. Darum ist in der E-Mail-Anfrage unbedingt eine Telefonnummer anzugeben.

Telefonisch ist das Team des Bürgertelefons auch weiterhin von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr unter 05841 / 120-222 erreichbar.

Corona: aktuelle Lage vom 30. März 2020, 11.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 78/2020)

In der derzeit wöchentlich stattfindenden "großen Lagebesprechung" haben sich heute erneut Mitglieder des Krisenstabs des Landkreises Lüchow-Dannenberg mit Vertretern des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinden, der Polizei, der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und des Rettungswesens zur aktuellen Situation abgestimmt und weitere Maßnahmen beschlossen.

Aktueller Krankenstand

Die Zahl der Infizierten und der Kontaktpersonen hat sich über das Wochenende nicht verändert, teilte die stellvertretende Amtsärztin Dr. Claudia Schulze mit. Weiterhin führt das Gesundheitsamt neun Erkrankte und 53 Kontaktpersonen in seiner Statistik.

In der Nacht zu Sonntag ist die Bewohnerin eines Pflegeheims der Region mit Krankheitsymptomen in die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik eingeliefert worden, berichtete Dr. Claudia Schulze. Ob die Seniorin an Covid-19 erkrankt ist, wird voraussichtlich morgen (31. März 2020) feststehen. Die Frau war erst am Freitag nach einem mehrwöchigen Klinikaufenthalt außerhalb des Kreisgebiets in das Heim zurückverlegt worden und hatte ihr Zimmer seitdem nicht verlassen. Bis Sonntag hatte sie nur mit den sie betreuenden Pflegekräften Kontakt. Diese sind derzeit vorsorglich vom Dienst freigestellt.

Land liefert Schutzausrüstung

Am späten Freitagnachmittag (27. März 2020) ging im Kreishaus in Lüchow die Nachricht ein, dass das Land dem Amtshilfeersuchen der Kreisverwaltung mit einer ersten Teillieferung entsprechen wird: Noch heute (30. März 2020) sollen 5.000 FFP2- und 400 FFP3-Masken Lüchow-Dannenberg erreichen, außerdem Schutzbrillen, Schutzanzüge, Schutzkittel, Einmal-Handschuhe, Mittel zur Hand- und zur Flächendesinfektion sowie Abstrichröhrchen. Angefordert hatte der Landkreis mit seinem Amtshilfeersuchen ingesamt beispielsweise 10.000 FFP2 und 1.000 FFP3-Masken.

Neben dem Amtshilfeersuchen an das Land bemüht sich die Kreisverwaltung weiterhin selbst um Ausrüstungsmaterial: In der vergangenen Woche hat unter anderem eine Bestellung von 10.000 FFP2-Masken das Haus verlassen. Davon abgesehen sind weiterhin alle Dienstleister des Gesundheitswesens aufgefordert, sich selbst um die nötige Ausrüstung zu bemühen. Der Landkreis werde seine Ressourcen "nur subsidiär als Notfallbedarf zur Verfügung stellen können", stellte Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker klar.

Diagnosezentrum Rosche

Bis zum 27. März 2020 hat das Personal der Kassenärztlichen Vereinigung in Rosche 430 Abstriche vorgenommen. Unter den getesteten Personen waren 76 Lüchow-Dannenberger.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona-Krise: Aufruf an Unternehmen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 77/2020)

In vielen Bereichen des Gesundheitsweisens gibt es aktuell einen erhöhten Bedarf an besonderer Schutzausrüstung. Auf dem freien Markt sind die dringend benötigten Masken, Brillen und Handschuhe kurzfristig aber kaum noch zu bekommen – oder nur zu horrenden Preisen und ohne dass die Anbieter ein Lieferdatum angeben können (oder wollen).

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg ruft darum alle Unternehmen in Lüchow-Dannenberg, die aus ihren eigenen Bestände etwas abgeben können, dazu auf, sich unter der E-Mail-Adresse s2-corona@luechow-dannenberg.de bei der Kreisverwaltung zu melden. Benötigt werden insbesondere: FFP2 und FFP3-Schutzmasken, dicht anliegende Schutzbrillen (Anti-Beschlag), Schutzanzüge, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg verteilt diese Ausrüstung als Notfallbedarf insbesondere an die Pflegeeinrichtungen in Lüchow-Dannenberg: zum Schutz der Bewohner, die als "Risikopersonen" für schwerere Krankheitsverläufe gelten, und an das in diesen Einrichtungen tätige Personal.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 27. März 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 74/2020)

Aktueller Krankenstand

Seit heute Morgen sind dem Gesundheitsamt Uelzen Lüchow-Dannenberg zwei weitere bestätigte Krankheitsfälle bekannt, insgesamt liegt die Zahl der Infizierten damit bei 9 im Bereich Lüchow-Dannenberg. Die erste Person ist bereits seit Montag isoliert und hatte nur Kontakt zum engsten Familienkreis. Die zweite Infizierte war als Kontaktperson bereits seit Dienstag isoliert. Beide befinden sich in häuslicher Isolation. Die Zahl der Kontaktpersonen hat sich gegenüber dem Vortrag auf 40 (+3) erhöht.

Abstrichpraxis des Diagnosezentrums Rosche

Das Zentrum ist weiterhin täglich – auch am Wochenende – von 8 bis 12 Uhr in Betrieb. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten um zwei weitere Stunden wäre bei Bedarf möglich, scheint zum derzeitigen Zeitpunkt aber nicht erforderlich. Am 23. März wurden in Rosche 60 Personen getestet, davon 16 Lüchow-Dannenberger, am 24. März waren es 61 Tests (14 Lüchow-Dannenberger), am 25. März 45 Tests (12 Lüchow-Dannenberger). Mit den Laborbefunden gibt es nach Auskunft des Gesundheitsamts derzeit keine Probleme. Die Ergebnisse liegen in der Regel nach 24 Stunden vor, so Amtsarzt Dr. Gerhard Wermes.

Beschaffung von Schutzausrüstung über das Land

Vom Land liegt dem Landkreis Lüchow-Dannenberg weiterhin keine Rückmeldung vor, inwiefern dem Amtshilfeersuchen entsprochen werden wird. Die Landesreserven sind mittlerweile aufgebraucht. Dies geht aus einem Erlass zur Deckung von Notfallbedarfen hervor, den das Land gestern (26. März 2020) versandt hat: In erster Linie sind die Bedarfseinrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verpflichtet, die nötige Schutzausrüstung vorzuhalten oder eigenständig zu beschaffen. Das Land fordert diese Stellen auf, "hierfür alles Nötige zu tun". Das Land selbst werde maximal einen Notfallbedarf bereit stellen und dies auch nur, sofern die Landkreise sich selbst nachweislich vergeblich um eine Beschaffung bemüht haben. Die niedergelassenen Ärzte sollen nach Aussage des Landes durch den Bund versorgt werden, die Verteilung soll über die Kassenärztliche Vereinigung erfolgen.

Ambulante Pflegedienst und Pflegeheime

Die ambulanten Pflegedienste verzeichen aktuell einen Auftragsrückgang, teilte die Erste Kreisrätin Nadine Löser mit. Viele ältere Menschen, die bekanntlich zu den Risikopersonen zählen, verzichten von sich aus auf jeden unnötigen Kontakt außerhalb des eigenen Hausstands. Stattdessen wird vermehrt auf die Unterstützung von Angehörigen oder auf Nachbarschaftshilfe zurückgegriffen. "Das klappt gut", teilte Löser nach Gesprächen mit Verantwortlichen im Pflegebereich mit. Die ursprüngliche Sorge, dass die ambulante Pflege vor dem Hintergrund der Corona-Krise zusammenbrechen könnte, stellt sich damit derzeit als unbegründet dar.

Das Angebot von Dr. Matthias Franke, unter anderem DRK-Verbandsarzt, das Personal in Pflegeeinrichtungen in Lüchow-Dannenberg zu Schutzmaßnahmen zu schulen, ist auf gute Resonanz gestoßen – "und hat erheblich zur Beruhigung des Personals in den Einrichtungen beigetragen", teilte Löser mit. In einigen Pflegeheimen finden vorsorglich verstärkt Gespräche mit Bewohnern und Angehörigen statt: Liegen Patientenverfügungen vor? Wird im Fall einer Infizierung eine Behandlung im Krankenhaus gewünscht oder nicht?

Bettenkapazitäten in den Krankenhäusern

Bundesweit müssen die Krankenhäuser sich auf steigende Patientenzahlen einstellen. Auch die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik (CEJK) trifft entsprechende Vorbereitungen. Noch fehlt es an Beatmungsgeräten. Eine gute Nachricht: Zahlreiche Medizin-Studierende haben sich zur freiwilligen Mitarbeit in der CEJK bereit erklärt. Der Landkreis und die Klinikleitung stehen weiterhin in engem Austausch.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 26. März 2020, 12 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 72/2020)

Aktueller Krankenstand

Die Anzahl der bestätigten Covid-19-Erkrankungen bleibt für den Landkreis Lüchow-Dannenberg unverändert und liegt somit weiterhin bei sieben Personen. Im Vergleich zum Vortag hat sich die Zahl der Kontaktpersonen von 24 auf nun 37 Personen erhöht. Die 13 neu hinzugekommenen Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne und zeigen bisher keinerlei Symptome.

Erreichbarkeit des Bürgertelefons des Landkreises Lüchow-Dannenberg

Zukünftig soll die Erreichbarkeit des Bürgertelefons auch per E-Mail möglich sein. Die Beantwortung der eingehenden Fragen erfolgt anschließend durch einen Rückruf. Demnächst werden die Details hierzu veröffentlicht.

Allgemeinverfügung zu Kontaktbeschränkungen

Die Umsetzung, der mit Datum vom 24.03.2020 in Kraft getretenen Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zur Beschränkung der sozialen Kontakte, obliegt im Landkreis Lüchow-Dannenberg originär dem Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 25. März 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 71/2020)

Aktueller Krankenstand

Es gibt eine weitere Covid-19-Erkrankte in Lüchow-Dannenberg. Damit liegt die Zahl der Krankheitsfälle bei sieben. Die erkrankte Person war zunächst in stationärer Behandlung, befindet sich inzwischen aber in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Kontaktpersonen hat sich um 15 weitere Personen auf insgesamt 24 erhöht.

Beschaffung von Schutzausrüstung über das Land

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat in der vergangenen Woche ein entsprechendes Amtshilfeersuchen an das Land gestellt – wie zahlreiche weitere niedersächsische Landkreise. Bund und Land verfügen aktuell allerdings nur noch über geringe Reserven und warten selbst dringend auf Auslieferung ihrer eigenen Bestellungen. An die Landkreise erfolgen darum derzeit nur Teilauslieferungen. Für den Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es noch keine Rückmeldung, wann mit der Auslieferung der bestellten Schutzmasken, Kittel und Brillen zu rechnen ist – und in welchem Umfang sie erfolgen wird.

Weitere Sicherheitsvorkehrungen im Kreishaus

Bereits seit vergangener Woche ist die Kreisverwaltung im Sicherheitsbetrieb: nur in wichtigen und unaufschiebbaren Angelegenheiten wird das Kreishaus für Besucher geöffnet. Um den erforderlichen Sicherheitsabstand zwischen Besuchern und Mitarbeitern zu gewährleisten, werden die Kundengespräche außerdem – sofern möglich – nicht mehr in den Büros geführt, sondern im großzügigeren Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes. Im Straßenverkehrsamt sorgen an der Kasse und im Bereich der Zulassungsstelle "Spuckschutze" (von den MitarbeiterInnen selbst gebaut aus Laminierfolie und Paketklebeband) für ein minimiertes Infektionsrisiko für Kundschaft und MitarbeiterInnen. In diesen Tagen laufen außerdem verschiedene personelle Maßnahmen an, um die Kreisverwaltung auch in Coronazeiten durchgängig funktionsfähig zu halten: Im tage- oder wochenweisen Wechsel sind Teile der Belegschaft im Dienst, andere Teile bleiben zuhause, haben Urlaub oder bummeln Überstunden ab. Vermehrt werden außerdem Möglichkeiten zur Arbeit im Homeoffice genutzt.

Unterweisung für Personal von Pflegeheimen

Der ehrenamtliche Verbandsarzt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Matthias Franke hat das das Personal der DRK-Pflegeeinrichtungen kürzlich zu verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen geschult. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Fieberkontrollen bei den Bewohnern oder auch das Anlegen von Schutzmasken bei den Bewohnern, die Erkältungssymptome zeigen. Er bietet diese Unterweisung bei Bedarf auch anderen Pflegeeinrichtungen in Lüchow-Dannenberg an.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Kinderschutz geht alle an – mehr noch in Zeiten von Corona

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 70/2020)

Durch das Coronavirus steht das gesellschaftliche Leben in Deutschland still. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verändern unseren Alltag, was dazu führt, dass das Zusammenleben in einer Familie anstrengend und überfordernd sein kann. "Für manche Kinder ist es lebensgefährlich", warnt Susann Fuhrmann, beim Landkreis Lüchow-Dannenberg zuständig für den Kinderschutz. Daher sei es aktuell besonders wichtig, dass alle - Nachbarn, Postboten und andere - sehr aufmerksam sind.

"Kinder haben das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung", betont Fuhrmann, der Gesetzgeber hat dafür rechtliche Grundlagen geschaffen. Dennoch gehöre Gewalt in der Erziehung nach wie vor in vielen Familien zum Alltag. In der aktuellen Situation könne dies für misshandelte und sexuell missbrauchte Kinder im schlimmsten Fall tödlich enden. Denn sie sind ihren Eltern schutzlos ausgeliefert. "Hilfreiche Strukturen im Alltag entfallen", erklärt Fuhrmann, "da alle Kontakte auf ein Minimum reduziert werden müssen. Kinder sind mit ihren Eltern allein. Es können Eltern sein, die wohlmöglich schon in der Zeit vor Corona heillos überfordert waren oder auf Grund von Suchterkrankungen oder psychischen Störungen kaum fähig sind, sich um ihre Kinder zu kümmern."

Jeder, der Zweifel am Wohl eines Kindes in seiner Umgebung hat, sollte seine Sorgen dem Jugendamt mitteilen. "Das geht auch anonym", erklärt Susann Fuhrmann. Die Fachkraft für Kinderschutz ist unter der Nummer 05841 / 120-349 oder per E-Mail an kinderschutz@luechow-dannenberg.de erreichbar. Beim Verdacht auf Straftaten sollte außerdem die Polizei informiert werden.

"Wenn alles zuviel wird" - Tipps für Familien

Der Alltag mit Kindern kann anstrengend sein. Manchmal wächst Eltern alles über den Kopf. Schwierige Wohnverhältnisse, gesundheitliche Ängste und finanzielle Sorgen, mangelnde Routinen und fehlende Strukturen können dabei eine Rolle spielen. Das Jugendamt hat für diesen Fall einige Handlungsempfehlungen zusammengestellt:

  • Pflegen Sie und Ihre Kinder telefonisch soziale Kontakte (Videotelefonie mit Familienangehörigen und Freunden)
  • Überlegen Sie, was hinter dem Gefühl der Überforderung steckt: Ist es das Verhalten der Kinder oder sind es Sorgen der Eltern?
  • Nehmen Sie sich täglich Zeit für sich, um einen gesunden Abstand herzustellen und Entlastung für sich selbst zu schaffen. Dabei kann auch ein kontrollierter kindgerechter Medienkonsum helfen (z. B. KIKA, Mikado – Kinderradio NDR Info (www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/mikado/index.html)
  • Nutzen Sie mediale und andere Unterhaltungsangebote für Kinder
  • Nutzen Sie telefonische Beratungsangebote zur Entlastung. Diese können Sie in kleinen Schritten begleiten und aus der Krise holen
  • Behalten Sie mit Ihren Kindern eine Routine bei
  • Klare Regeln, viel Konsequenz und viel Liebe geben Kindern Halt und Orientierung
  • Geduld, eine gute Portion Zutrauen in die eigene Fähigkeit als Eltern und viele gemeinsame Erlebnisse im häuslichen Bereich fördern den Familienzusammenhalt und geben Kraft
  • Klare Absprachen sind notwendig, damit die Kinder auch verstehen, was von ihnen verlangt wird und was im Falle eines Regelverstoßes als natürliche Konsequenz passiert
  • Bricht ein Kind die abgesprochenen Regeln, sollten logische Konsequenzen statt Bestrafung folgen. Kommt keine logische Konsequenz in Frage, dann müssen Eltern zu einer Sanktion greifen. Wenn diese vorher mit dem Kind besprochen ist, weiß es, was passieren kann. Ein Beispiel: Wenn ich mein Zimmer nicht aufräume, dann hat Papa auch keine Zeit mit mir zu spielen. Mit der Konsequenz, dass alle Hausarbeiten zu erledigen haben und wenn ich nicht helfe, dann braucht alles länger. Diese Sanktion oder Konsequenz sollte aber auf keinen Fall auf körperlicher oder emotionaler Ebene (Schläge und Ablehnung) erfolgen und angemessen und umsetzbar sein
  • Regeln sollten dem Alter und den Bedürfnissen entsprechend angepasst werden.

Notfallplan für Überforderungssituationen

  1. Verlassen Sie die Stresssituation und gehen Sie alleine aus dem Raum!
  2. Öffnen Sie das Fenster, atmen Sie tief ein und aus, zählen Sie langsam bis 10 und denken Sie an etwas Schönes!
  3. Können Sie ihr Kind nicht alleine lassen, begeben Sie sich mit Ihrem Kind in eine andere Situation!
  4. Telefonieren Sie mit einer vertrauten Person
  5. Gehen Sie, soweit möglich, vor die Tür an die frische Luft
  6. Nutzen Sie telefonische Beratungsangebote zur Entlastung!

Entlastungsangebote für Kinder und überforderte Mütter und Väter

Nummer gegen Kummer
Kinder- und Jugendtelefon: 116 111 (Mo. bis Sa. 14 - 20 Uhr, anonym und kostenlos)

Beratungstelefon sexuelle Gewalt
„Violetta“: 05861 / 986 800 (Di. 11-13 Uhr, Do. 15-18 Uhr)

Seelsorgeangebot der evangelischen und katholischen Kirche
0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 22224 (rund um die Uhr)

Elterntelefon
0800 / 111 0 550 (Mo. bis Fr. 9-11 Uhr, Di. & Do. 17-19 Uhr, vertraulich und anonym)

Erziehungsberatungsstelle Lüchow
05841 / 97 95 430 (Mo. bis Fr. 8-16 Uhr)

Jugendamt
05841 / 120-320 (Mo. bis Do. 8-15.30 Uhr, Fr. 8-12 Uhr)

Polizei
110 (rund um die Uhr)

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Gesundheitsamt warnt: Risikopersonen müssen besonders vorsichtig sein

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 69/2020)

In der aktuellen Corona-Krise gelten ältere Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen als "Risikopersonen" für schwerere Krankeitsverläufe. Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg empfiehlt diesem Personenkreis eindringlich, dieses Risiko unbedingt ernst zu nehmen. "Risikopersonen sollten sich derzeit in eigenem Interesse so weit wie möglich abschotten – auch wenn es schwer fällt", sagt Dr. Claudia Schulze.

Sie rät: „Vermeiden Sie soweit wie möglich Kontaktsituationen mit anderen Menschen, z.B. beim Einkauf. Besorgungen sollten – wenn irgend möglich – vorerst von anderen erledigt werden." Auch Kontakte zur Hausarztpraxis oder zu Angehörigen sollten vorübergehend ausschließlich per Telefon oder auf elektronischem Wege erfolgen. Nur so kann der Hausarzt ausreichende Sicherheitsvorkehrungen treffen, wenn die Praxis zu einem vereinbarten Termin später selbst aufgesucht werden muss“, so die stellvertretende Amtsärztin, „und beachten Sie unbedingt die allgemeinen Hygieneregeln im Alltag, wie beispielsweise das regelmäßige Händewaschen!“

Zu den Risikopersonen zählen Menschen ab einem Alter von 50 bis 60 Jahren. Dabei steigt das Risiko mit zunehmendem Alter. Unabhängig vom Alter gehören Menschen mit verschiedenen Vorerkrankungen, wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere, Krebserkrankungen und Menschen mit einem unterdrückten Immunsystem zum Kreis der Risikopersonen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: aktuelle Lage vom 24. März 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 67/2020)

Aktueller Krankenstand

Gegenüber dem Vortag gibt es keine Änderung: Es bleibt bei sechs Krankheitsfällen mit nur leichten Symptomen und neun Kontaktpersonen, die sich alle in häuslicher Quarantäne befinden. Nach den Vorgaben des Robert-Koch- Instituts (RKI) wird die Quarantäne bei Erkrankten frühestens 14 Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome und einer Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden aufgehoben. Bei Kontaktpersonen ohne Krankheitssymptomatik dauert die Quarantäne maximal 14 Tage.

Großer Informationsbedarf am Bürgertelefon

Das Bürgertelefon der Kreisverwaltung war gestern (23. März 2020) besonders gefragt: 102 Anrufe liefen im Kreishaus in Lüchow auf. Viele Fragen drehten sich um die seit heute geltenden Kontaktbeschränkungen.

Wohnmobile und Dauercamper

Derzeit sind auffallend viele Wohnmobile mit auswärtigen Kennzeichen in Lüchow-Dannenberg unterwegs, berichtet Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker. Nach der Schließung der Campingplätze und beispielsweise auch der Sperrung des Wohnmobilstellplatzes in Hitzacker weichen diese Camper offenbar auf andere öffentliche Parkplätze aus. Vorübergehendes Parken ist gestattet, dagegen bestehe keine Handhabe.

Trauungen sollen eingeschränkt werden

Die Samtgemeinden verzeichnen mit der Coronakrise weiterhin eine hohe Zahl an Heiratswilligen – auch von Nicht-Lüchow-Dannenbergern, die z. B. nach der Schließung der Inseln auf die hiesigen Standesämter ausweichen. Die Samtgemeinden möchten dies in der aktuellen Situation jedoch so weit wie möglich herunterfahren: zum einen weil die Verwaltungen aktuell nur mit reduziertem Personal im Einsatz sind, zum anderen, weil der übliche "würdige Rahmen" nicht gegeben sei. Zu den Trauungen in Dannenberg sind beispielsweise nur das Traupaar und die Standesbeamtin zugelassen – getrennt durch eine Plexiglasscheibe.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen.

Grundlegende Informationen wie auch den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Soziale Kontakte sind weiter einzuschränken

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 66/2020)

Das enorme Tempo, mit dem sich das Coronavirus ausbreitet, gibt Anlass zur Sorge. "Es muss alles dafür getan werden, einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern", heißt es in einer Allgemeinverfügung, die das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die heute (24. März 2020) in Kraft tritt und bis zum 18. April Gültigkeit hat.

Demnach sind ab sofort Kontakte zu einzelnen Menschen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Bei Kontakten außerhalb der eigenen Wohnung ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Dieser Mindestabstand gilt beispielsweise auch für sportliche Aktivitäten unter freiem Himmel oder Gemeinschaftaktivitäten wie Picknicken oder Grillen. Von dieser Regelung ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Einzelpersonen können sich weiterhin im Freien aufhalten. Auch die Begleitung durch eine weitere nicht im eigenen Haushalt lebende Person ist zulässig sowie Unternehmungen mit Angehörigen des eigenen Hausstands.

Der Weg zum Arbeitsplatz oder zur Notbetreuung in Kita oder Schule ist weiterhin möglich, ebenso Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an wichtigen Terminen oder Prüfungen oder individuell ausgeübter Sport.

Die vollständige Allgemeinverfügung steht hier zum Download zur Verfügung.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über das aktuelle Geschehen. Grundlegende Infos und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus..

Hunde und Katzen: keine Überträger des Coronavirus

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 65/2020)

Die Sorge, dass Hunde oder Katzen den Covid-19-Erreger auf den Menschen übertragen könnten, sind unbegründet. Dies teilt das Veterinäramt der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg mit – und beruft sich dabei unter anderem auf das Friedrich-Löffler-Institut (FLI). Demnach gibt es bislang keinen Hinweis auf einen solchen Übertragungsweg. Gesunde Tierhalter müssen den Kontakt zum geliebten Vierbeiner also nicht einschränken.

Weiterhin gelten allerdings die üblichen Empfehlungen zum Zusammenleben mit einem Haustier wie beispielsweise sich die Hände gründlich mit Seife zu waschen und sich nicht durch das Gesicht lecken zu lassen.

Wer sich auf Anordnung des Gesundheitsamts in Quarantäne begeben muss, muss sich für die Pflege der Tiere, wie beispielweise das Gassi-Gehen, Unterstützung durch Personen außerhalb des eigenen Haushalts suchen.

Weitere Informationen stellt das Friedrich-Löffler-Institut im Internet zur Verfügung unter www.fli.de (siehe: „FAQ SARS-CoV-2/Covid-19: Welche Rolle spielen Haus- und Nutztiere?").

Was können Tierhalter tun, damit bei Mensch und Tier in Zeiten der Corona-Krise keine Langeweile aufkommt? Das Veterinäramt gibt auch hierzu einige Empfehlungen. Sie stehen unter www.luechow-dannenberg.de/haustiere-in-coronazeiten zum Herunterladen zur Verfügung.

Corona: aktuelle Lage vom 23. März 2020, 12 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM/2020)

In einer Lagebesprechung haben am heutigen Vormittag Vertreter des Landkreises, der Samtgemeinden, des Gesundheitsamts, der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und des Rettungswesens Abstimmungen zur aktuellen Situation und zum weiteren Vorgehen getroffen.

Aktueller Krankenstand

Die Zahl der bestätigten Krankheitsfälle hat sich über das Wochenende nicht erhöht, sie liegt weiterhin bei sechs Personen. Die Zahl der Kontaktpersonen ist gegenüber dem Vortag auf insgesamt acht gestiegen. Die neu hinzugekommenen Kontaktpersonen hatten Kontakt zu bestätigten Krankheitsfällen in Salzwedel und Lüneburg. Alle Infizierten wie auch die Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Diagnosezentrum Rosche durchgehend in Betrieb

Die Arbeit im Diagnosezentrum in Rosche lief auch am Wochenende weiter, teilte Dr. Claudia Schulze vom Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg mit. Weiterhin ist das Zentrum am Vormittag vier Stunden geöffnet und nimmt täglich etwa 60 Abstriche vor. Tests werden nur nach einer Überweisung durch den Hausarzt und mit einem Termin durchgeführt.

Das Nadelöhr stellen weiterhin die Labore dar: In Rosche wird nur der Abstrich genommen, die Proben gehen dann weiter an ein Labor in Hamburg. Im ungünstigsten Fall dauert es bis zu einer Woche, bis von dort ein Ergebnis vorliegt, erklärte Dr. Claudia Schulze.

Aufbau eines weiteren Diagnosezentrums in Dannenberg angedacht

Es laufen Überlegungen zur Einrichtung eines zweiten Diagnosezentrums. Dieses könnte an die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg angedockt werden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat hierzu bereits eine Vorplanung erstellt. Wie das Zentrum in Rosche könnte auch das Dannenberger Zentrum von der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben werden. Von dort gibt es allerdings noch kein entsprechendes Signal.

Beschaffung von Schutzausrüstung

Wie viele andere Landkreise hat auch der Landkreis Lüchow-Dannenberg in der vergangenen Woche hinsichtlich der Beschaffung von Schutzausrüstung ein Amtshilfeersuchen an das Land gestellt. Parallel bemüht sich der Landkreis auch selbst um die Beschaffung von Schutzausrüstung. Auf dem freien Markt ist derzeit allerdings kaum etwas zu bekommen. Die Preise seien enorm hoch, berichtet Ordnungsamtsleiter Christian Schlenker, Liefertermine werden von den Anbietern in der Regel nicht genannt.

Der Rettungsdienst und die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik sind zumindest für die erste Phase ausreichend mit Schutzausrüstung versorgt. Wie lange diese reichen wird, hängt von der Anzahl der zu betreuenden PatientInnen ab.

Mehrere Pflegedienste und Träger von Pflegeheimen haben die Kreisverwaltung gebeten, bei der Beschaffung von Atemschutzmasken ebenfalls berücksichtigt zu werden.

Zum Hintergrund: Grundsätzlich obliegt es den in der Patientenversorgung und Pflege tätigen Praxen und Unternehmen, durch sachgerechte Bevorratung eigenständig Vorsorge für den Fall zu treffen, dass im Rahmen der eigenen Berufsausübung Schutzkleidung benötigt wird. Dies ist nicht Aufgabe des Landkreises. Schon die ersten Gespräche mit dem Gesundheitsamt und anderen Akteuren aus dem Gesundheitswesen haben jedoch schnell deutlich gemacht, dass in vielen Praxen und Unternehmen Schutzkleidung nur in bescheidenem Umfang zur Verfügung steht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage bemüht sich der Landkreis darum derzeit, bei der Beschaffung der benötigen Masken, Kittel und Brillen zu unterstützen.

Polizei hat gut zu tun – Sorge um Zunahme häuslicher Gewalt

Das öffentliche Leben ist weitgehend eingeschränkt. Dass diese Beschränkungen auch eingehalten werden, überwacht in erster Linie die Polizei. „Das beschäftigt uns gerade sehr, mindestens am Telefon“, berichtet Ulrich Constabel.

Die Polizei rechnet damit, dass es in der nächsten Zeit zunehmend Schwierigkeiten im häuslichen Bereich geben wird – eine Sorge, die Dagmar Schulz, Leiterin des Jugendamts der Kreisverwaltung, teilt. Dagmar Schulz erläutert, dass im Bereich des Kinderschutzes derzeit die Gefahr bestehe, dass vieles „unter dem Radar“ Laufe. Dadurch dass Kitas und Schulen geschlossen sind, fallen diese wichtigen gesellschaftlichen Beobachtungsinstanzen weg.

Einkaufshilfen: Seniorenstützpunkt als Ansprechpartner

Bei Andrea Heilemann vom Seniorenstützpunkt im Kreishaus in Lüchow sind bereits die ersten Anfragen von Senioren eingegangen, ob jemand ihnen den Einkauf abnehmen könnte. Auch Kontakt zu Freiwilligen, die bei täglichen Besorgungen unterstützen wollen, pflegt Andrea Heilemann. Bei Bedarf vermittelt sie gerne den nötigen Kontakt. Sie ist telefonisch unter 05841 / 120-212 zu erreichen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. Grundlegende Infos und den aktuellen Krankenstand gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Coronavirus: Hilfen zur Sicherung der Liquidität kleiner und mittlerer Unternehmen

Samtgemeinde Lüchow (Wendland)

Die Landesregierung bringt aktuell zwei Förderprogramme zur Liquiditätssicherung von kleinen und mittleren Unternehmen, welche sich sowohl an kleine gewerbliche Unternehmen als auch an Angehörige freier Berufe richten auf den Weg.

Es handelt sich um:

1. Einen Kredit zur Liquiditätshilfe, der im ersten Schritt kleinen und mittleren Unternehmen einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen. Das Kreditprogramm soll direkt durch die NBank, ohne Beteiligung einer Hausbank, vergeben werden. Die Richtlinie wird noch erarbeitet. Die NBank kann hierzu aber schon beraten.

2. Einen Zuschuss des Landes für Kleinunternehmen und Familienbetrieben mit bis zu 49 Beschäftigten, damit diese finanzielle Belastungen abdecken können, die andernfalls ihre Geschäftstätigkeit zerstören würden. Es wird ein Liquiditätszuschuss gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Für beide Förderprogramme wird eine Antragstellung ab Mitte nächster Woche möglich sein. Die Programme sollen am Mittwoch, den 25.03.2020 in Kraft treten. Bewilligungsstelle wird die NBank. Es besteht schon die Möglichkeit sich für die Programme vormerken zu lassen.

Amtsturm öffnet vorerst nicht

Stadt Lüchow (Wendland)

Lüchow. Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung wird der Amtsturm am 01. April nicht geöffnet und bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Sobald die Öffnung absehbar ist, wird das Rathaus über die Presse und ihre Social Media Kanäle darüber informieren.
 
 

Corona: Gesundheitsamt ordnet Schließung gastronomischer Betriebe an

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 63/2020)

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg hat heute (20. März 2020) auf der Grundlage einer Weisung des Niedersächsischen Sozialministeriums für den Landkreis Lüchow-Dannenberg durch eine weitere Allgemeinverfügung angeordnet, Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbiss-Betriebe und Mensen ab sofort für den Publikumsverkehr zu schließen.

Diese Betriebe dürfen Leistungen, den Verkauf von Speisen und Getränken nur noch im Rahmen eines Außerhausverkaufs für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen. Gleiches gilt für gastronomische Lieferdienste. Auch der Verzehr innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig.   

Die entsprechende Allgemeinverfügung gibt es hier.

Corona: aktueller Krankenstand in Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 62/2020)

Das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg hat am Freitagnachmittag (20.03.2020) fünf weitere Krankheitsfälle bestätigt. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Covid-19-Erkrankten in Lüchow-Dannenberg damit auf sechs. Alle aktuell Erkrankten sind mit Krankheitssymptomen aus europäischen Risikogebieten zurückgekehrt. Alle Erkrankten befinden sich in häuslicher Isolation. Eine Person, die mit einem der neu Erkrankten Kontakt hatte, aber symptomfrei ist, befindet sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Insgesamt stehen damit derzeit drei Kontaktpersonen unter Beobachtung.

Gesundheitsamt mahnt: Gruppenansammlungen unbedingt vermeiden

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 61/2020)

Hände waschen, Abstand halten, weitestgehend zu Hause bleiben: Die aktuellen Empfehlungen der Gesundheitsbehörden sollten inzwischen jedem bekannt sein. Sie gelten bundesweit und sie gelten auch für jeden einzelnen Lüchow-Dannenberger.

Hierauf weist das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg explizit hin. Denn bis jetzt scheint noch nicht jeder in der Region diese wichtigen Handlungsempfehlungen verinnerlicht zu haben. Ob auf dem Wochenmarkt in Dannenberg oder bei einem beliebten Imbiss in Lüchow: Weiterhin sind auf den Straßen Menschen zu sehen, die die Köpfe zusammenstecken oder Schulter an Schulter ihr Gyros-Pita genießen. „Das ist alles andere als hilfreich“, warnt Dr. Claudia Schulze. Die stellvertretende Amtsärztin verstärkt seit Freitag den Standort des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg in Lüchow personell.

„Oberstes Ziel ist jetzt, die Ausbreitung des Erregers zu verlangsamen“, betont Dr. Claudia Schulze, „damit leistet jeder einen Beitrag dazu, dass ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen geschützt und Menschenleben gerettet werden.“ Denn: „Breitet sich das Virus ungebremst aus, erkranken in kurzer Zeit zu viele Menschen. Es besteht die Gefahr, dass Krankenhäuser überfüllt sind und das medizinische Versorgungssystem zusammenbricht.“ Darum sei eine Anpassung des persönlichen Verhaltens unbedingt erforderlich: „Wer seine Liebsten liebt, hält Abstand!“

Das Gesundheitsamt und die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg bitten jeden Einzelnen darum, seine Mitmenschen bei Bedarf freundlich darauf hinzuweisen, dass der empfohlene Abstand von 1 ½ bis 2 Metern unbedingt einzuhalten ist. Auch gemeindliche Vertreter könnten und sollten hier tätig werden, fordert Landrat Jürgen Schulz auf.

An die Restaurant- und Imbissbetreiber, die einen Hol- und Bringdienst anbieten, wie auch an die Betreiber von Supermärkten und Bäckereien geht der dringende Appell, dafür zu sorgen, dass in den Geschäften selbst wie auch davor Menschenansammlungen vermieden werden. Markierungen auf dem Boden, eine aufklärende Beschilderung oder auch der freundliche persönliche Hinweis können helfen. Betreiber von Geschäften sollten zudem in Erwägung ziehen, nur jeweils eine begrenzte Anzahl von Personen reinzulassen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. Grundlegende Informationen finden sich auch unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona Hotline des Landes Niedersachsen

Samtgemeinde Lüchow (Wendland)

Unter der Telefonnummer 0511 4505-555 beantworten Expertinnen und Experten Fragen der Bürger zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2. Die Hotline ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

Coronavirus: erster bestätigter Krankheitsfall in Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 60/2020)

Ein begründeter Verdachtsfall vom Wochenanfang hat sich heute bestätigt: Eine Frau aus Lüchow-Dannenberg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie zeigte leichte Krankheitssymptome, nachdem sie aus dem Urlaub in einem europäischen Risikogebiet zurückgekehrt war. Sie befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Zwei weitere Personen – eine aus dem Landkreis Uelzen, eine aus Lüchow-Dannenberg, – die mit der Erkrankten Kontakt hatten, stehen vorerst unter Beobachtung.

Kontaktdaten des Bürgerservice in Lüchow

Samtgemeinde Lüchow (Wendland)

Rathaus und Bürgerbüro sind wegen des Corona-Virus momentan im Sicherheitsbetrieb. Der Publikumsverkehr ist im Bürgerservice bis auf Weiteres nur eingeschränkt und nach vorherigen Terminabsprache möglich. Ihre Anfragen, Beratungen und Terminvereinbarungen werden unter nachstehenden Rufnummern bearbeitet:

Allg. Anfragen :                                         05841/ 126 510

Standesamt:                                                05841/ 126 511

 

Melde- und Passangelegenheiten, sowie Gewerbeangelegenheiten und Fundbüro:   05841/ 126 520

                                

Es stehen folgende Fax-Nummern zur Verfügung:

 

Standesamt:                                                05841/ 126 526

Meldeamt:                                                   05841/ 126 525

 

Unsere Mailanschrift lautet: buergerservice@luechow-wendland.de.

Landrat appelliert: „Bleibt zuhause“

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 59/2020)

Das Corona-Virus hat nun auch Lüchow-Dannenberg erreicht. Ein begründeter Verdachtsfall hat sich heute (19. März 2020) bestätigt. Landrat Jürgen Schulz ruft die Lüchow-Dannenberger dringend dazu auf, die aktuelle Situation nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Auch wenn die meisten Covid-19-Erkrankten nur leichte Symptome zeigen: Es gibt auch schwere Verläufe. Und bei einer Vielzahl von Erkrankten in kurzer Zeit ist fraglich, ob die Einrichtungen des Gesundheitssystems dieser Belastungsprobe standhalten – dies gilt auch für Lüchow-Dannenberg. „Die Geschwindigkeit mit der sich das Corona-Virus ausbreitet, muss gedrosselt werden“, erklärt Schulz. Dies sei jetzt definitiv nicht die Zeit für einen Besuch des Straßenverkehrsamts, um das Motorrad anzumelden, oder für eine große Party mit Familie und Freunden . „Das muss jetzt warten“, mahnt Schulz. Jeder könne etwas beitragen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Der Rat lautet ganz schlicht: „Bleibt zuhause. Bleibt gesund.“

Tatsächlich befindet sich das Straßenverkehrsamt wie die gesamte Lüchow-Dannenberger Kreisverwaltung bereits seit Dienstag im Sicherheitsbetrieb: Nur mit einem Termin und in absoluten Ausnahmefällen ist die Behörde derzeit zugänglich. Ähnlich wie die Deponie in Woltersdorf erlebt das Straßenverkehrsamt in den letzten Tagen jedoch einen überraschend großen Andrang von Besuchern.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. Grundlegende Infos gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Coronavirus: Bürgertelefon für Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 43/2020)

Unter der Telefonnummer

05841 / 120-222

stehen MitarbeiterInnen des Gesundheitsamts wie der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg für Fragen zum Corona-Virus zur Verfügung:
Montag bis Donnerstag 8-18 Uhr
Freitag 8-16 Uhr
Samstag & Sonntag 11-15 Uhr

Anfragen an das Bürgertelefon sind auch per E-Mail an buergertelefon@luechow-dannenberg.de möglich. Die Beantwortung erfolgt allerdings ausschließlich per telefonischem Rückruf. Darum ist in der E-Mail-Anfrage unbedingt eine Telefonnummer anzugeben.

Fragen zur Notbetreuung in Kitas und Schulen beantwortet das Familienservice-Büro der Kreisverwaltung unter 05841 / 120-350.

Behörden im Sicherheitsbetrieb

Bitte beachten Sie, dass sich die Kreisverwaltung in Lüchow und die Samtgemeinde-Verwaltungen in Dannenberg, Gartow und Lüchow vor dem Hintergrund der Corona-Krise im Sicherheitsbetrieb befinden:

Nur wer ein wichtiges und unaufschiebbares Anliegen und einen Termin hat, kommt derzeit in die Verwaltungen. Dies betrifft auch die Nebenstellen, wie z. B. das Straßenverkehrsamt.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und unter www.luechow-dannenberg.de über die aktuelle Situation. Grundlegende Informationen (auch zum Stand der Krankheitsfälle) gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Bürgertelefon auch am Wochenende erreichbar

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 58/2020)

Das Bürgertelefon der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg unter 05841 / 120-222 ist auch am Wochenende besetzt: Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr.

Checkliste zur Notbetreuung in Kitas und Schulen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 56/2020)

Bundesweit bleiben Kitas und Schulen in den nächsten Wochen geschlossen. In besonderen Ausnahmefällen gibt es jedoch die Möglichkeit der „Notbetreuung“: Eltern, die beispielsweise im Gesundheitswesen, bei der Polizei oder im Staatsdienst tätig sind, können bei Erfüllung aller weiteren Voraussetzungen für ihre Kinder eine Betreuung beantragen.

Eine Checkliste des Familienservice-Büros hilft Eltern bei der Selbsteinschätzung, ob sie einen Anspruch eine Notbetreuung haben könnten. Die Liste steht unter www.luechow-dannenberg.de/checkliste-notbetreuung zum Herunterladen zur Verfügung.

Das Familienservice-Büro berät darüberhinaus auch telefonisch unter 05841 / 120-350.

Mehr Zeit miteinander – Spiel- und Basteltipps für Familien mit Kindern

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 55/2020)

Durch die Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen verbringen Eltern und Kinder derzeit viel gemeinsame Zeit zuhause. Das Jugendamt der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg hat Spiel- und Bastelideen zusammengestellt, die helfen können, falls doch einmal Langeweile aufkommen sollte. Sie stehen unter www.luechow-dannenberg.de/spielideen zum Herunterladen zur Verfügung.

"Nutzen Sie die Möglichkeit für gemeinsames Spiel, Basteln und Zeit mit ihren Kindern. So können auch die Unsicherheiten der Kinder mit der Gesamtsituation aufgefangen und Fragen gut besprochen werden“, wünscht sich Dagmar Schulz, Leiterin des Fachdienstes Jugend-Familie-Bildung.

Die Aktivitäten sollten im kleinen Rahmen des Familienverbandes gehalten werden.

Deponie in Woltersdorf geht ab Samstag in den Sicherheitsbetrieb

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 54/2020)

Nach dem Kreishaus im Lüchow wird ab Samstag, den 21. März 2020 auch die Abfalldeponie in Woltersdorf in den Sicherheitsbetrieb gehen. Das bedeutet, dass die Deponie nur noch in besonders dringenden Fällen und nach vorheriger Terminvereinbarung ihre Türen öffnet.

Der Hintergrund ist, dass viele Menschen die durch die Corona-Krise gewonnene Freizeit offensichtlich nutzen, um den Schuppen oder Dachboden zu entrümpeln – und ihren Abfall in großen Mengen auf der Deponie anliefern. Allein am gestrigen Tag (17. März 2020) hatte das Deponiepersonal rund 200 Anlieferungen zu bearbeiten. Die empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen sind vor diesem Hintergrund kaum mehr einzuhalten. „Das ist in der aktuellen Situation völlig kontraproduktiv“, stellt Landrat Jürgen Schulz mit Nachdruck heraus und bittet dringend darum, von weiteren Abfallanlieferungen abzusehen.

Termine für nicht aufschiebbare Anlieferungen können unter der Telefonnummer 05841 / 70 276 vereinbart werden.

Ab sofort nimmt die Deponie außerdem die folgenden Abfälle nicht mehr an: Grüngut, gelbe Säcke, Altglas, Altkleider und Altpapier. Für die Entsorgung von Grüngut stehen die Grüngut-Annahmeplätze der Region zur Verfügung (zu finden in der Abfallbroschüre des Landkreises auf Seite 51 und in der Abfall-App Lüchow-Dannenberg). Für Altglas und Altkleider gibt es Container und für gelbe Säcke und Altpapier verweist die Kreisverwaltung auf die regelmäßigen Abfuhrtermine.

Seniorentreffs fallen aus

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 53/2020)

Der Seniorenstützpunkt Lüchow-Dannenberg weist darauf hin, dass vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise alle Seniorentreffs bis Ende April 2020 ausfallen.

Dies betrifft die „Wendies“ in Wustrow, die „Klön Dör“ in Breselenz, die „Silberdistel“ in Clenze, die Lübbower und Trebeler Senioren sowie die „Swinmark-Oldies“ in Schnega. Auch der geplante Termin der Wohnberatung im April in Neu Darchau entfällt, der Termin wird im Sommer nachgeholt.

Breitbandausbau: Die Arbeiten gehen weiter – trotz Corona

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 52/2020)

In diesen Wochen erhalten viele Lüchow-Dannenberger Haushalte den ersehnten Breitbandanschluss. Die dafür nötigen technischen Arbeiten gehen trotz der Corona-Krise weiter, dies teilt Detlef Hogan, Geschäftsführer der Breitbandgesellschaft Lüchow-Dannenberg, mit.

Allerdings laufen die Tiefbauarbeiten mit verminderter Kraft. Denn die Subunternehmer kommen unter anderem aus Polen und Rumänien. Für diese Länder bestehen inzwischen Einreisebeschränkungen.

„Um die Hausanschluss-Dosen zu installieren, müssen die Tiefbauer jeweils zu zwei Terminen, die mit den Eigentümern vereinbart werden, Zugang zum Haus haben“, erklärt Hogan. „Wer dies vor dem Hintergrund der aktuellen Situation nicht möchte, kann sich natürlich gerne an die Breitbandgesellschaft wenden, dann wird zu einem späteren Zeitpunkt ein neuer Termin vereinbart.“

Wer den vereinbarten Termin zur Installation des Hausanschlusses beibehalten möchte, wird gebeten, sich an die bekannten Sicherheitsempfehlungen zu halten: Abstand halten, häufiges und gründliches Händewaschen und auf das Händeschütteln zur Begrüßung ist derzeit zu verzichten.

Die Breitbandgesellschaft ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05841 / 120-781 oder per E-Mail an breitband@luechow-dannenberg.de erreichbar.

Coronavirus: aktuelle Lage vom 18. März 2020, 10 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 51/2020)

Aktueller Status der Kranken- und Verdachtsfälle

Weiterhin gibt es in Lüchow-Dannenberg keinen Krankheitsfall, teilte das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg in der morgendlichen Lagebesprechung im Lüchower Kreishaus mit. Allerdings sind drei neue begründete Verdachtsfälle bekannt geworden: ein Ehepaar, das nach einem Aufenthalt in einem der vom Robert-Koch-Institut (RKI) definierten Risikogebiete leichte Krankheitssymptome zeigt und eine weitere Person, die Kontakt mit einer am Coronavirus erkrankten Person Kontakt hatte. Die notwendigen Abstriche sollen noch heute im Diagnostikzentrum in Rosche genommen werden. Insgesamt gibt es in Lüchow-Dannenberg damit derzeit sechs begründete Verdachtsfälle.

Diagnostikzentrum Rosche läuft

Die Kassenärztliche Vereinigung hat den Betrieb des Zentrums am Montag aufgenommen. Das Gesundheitsamt beschreibt die Abläufe als „schnell und unkompliziert“.

Bürgertelefon wird gut angenommen

Seit gestern (17. März 2020) gibt es unter der Telefonnummer 05841 / 120-222 ein Bürgertelefon, an das sich die Lüchow-Dannenberger mit ihren Fragen zum Corona-Virus wenden können. Von gestern Mittag bis zum frühen Abend gingen bereits über 40 Fragen ein, teils auch sehr spezielle, z. B. nach der Beantragung von Kurzarbeitergeld. Medizinische Fragen leiten die MitarbeiterInnen des Bürgertelefons zur Beantwortung an das Gesundheitsamt weiter. Das Bürgertelefon ist derzeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 16 Uhr besetzt.

Noch gefragter ist derzeit die Telefonnummer des Familien-Service-Büros unter 05841 / 120-350. Unter dieser Nummer informiert das Jugendamt der Kreisverwaltung zum Thema Notbetreuung in Kitas und Schulen. „Seit Freitag beantworten die Mitarbeiter fast durchgehend die unterschiedlichsten Fragen zu diesem Thema“, berichtet Dörte Hinze. Die Anrufe kommen von Kitas, Trägern, Tagespflegepersonen und Eltern gleichermaßen.

ÖPNV: Ab Montag gilt der Ferienfahrplan

Die Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn GmbH (LSE) stellt den regulären Schulfahrplan ab Montag, den 23. März 2020 auf den Ferienfahrplan um. Dies gilt für alle Buslinien der LSE und vorerst bis zum 17. April 2020.

Erste Erfahrungen mit dem Sicherheitsbetrieb

Seit gestern (17. März 2020) ist die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg vor dem Hintergrund der Corona-Krise im Sicherheitsbetrieb: Nur wer ein wichtiges und unaufschiebbares Anliegen und einen Termin hat, kommt derzeit ins Lüchower Kreishaus. „Das funktioniert gut“, teilte Uta Schult, Leiterin des Fachdienstes Personal und zentrale Dienste, mit, „die Leute sind alle sehr diszipliniert.“

Die Deponie in Woltersdorf war von dem Sicherheitsbetrieb der Kreisverwaltung bislang ausgenommen, dies soll sich in Kürze jedoch ändern.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und über seine Webseite (www.luechow-dannenberg.de) über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Kreisverwaltung: Amtsgänge jetzt gerne telefonisch erledigen

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 50/2020)

Seit heute (17. März 2020) ist die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg vor dem Hintergrund der Corona-Krise im Sicherheitsbetrieb: Nur wer ein wichtiges und unaufschiebbares Anliegen und einen Termin hat, kommt derzeit ins Lüchower Kreishaus. Aber auch ohne den sonst üblichen Publikumsverkehr geht die Arbeit der Kreisverwaltung weiter – jetzt eben gerne per Telefon.

Im Internet steht eine Übersicht über die Nummern der verschiedenen Fachdienste zur Verfügung: www.luechow-dannenberg.de/telefonliste. Und im Zweifelsfall hilft auch die Telefonzentrale unter 05841 / 120-0 gerne weiter.

Fragen zum Coronavirus beantworten die MitarbeiterInnen des Bürgertelefons unter 05841 / 120-222.

Corona-Virus gemeinsam ausbremsen: Einschränkungen von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 49/2020)

In der aktuellen Corona-Krise geht es insbesondere darum, die rasante Geschwindigkeit, mit der sich das Virus ausbreitet, zu drosseln. Infektionsketten sollen soweit wie möglich unterbrochen werden. Nur so kann eine Überlastung der verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens verhindert werden.

„Die großflächige Unterbrechung und Eindämmung eines Großteils der sozialen Kontakte stellt – über die bereits ergriffenen Maßnahmen hinaus - das einzig wirksame Vorgehen dar, um das Ziel einer Entschleunigung und Unterbrechung der Infektionsketten zu erreichen“, dies stellt eine Allgemeinverfügung des Gesundheitsamts Uelzen – Lüchow-Dannenberg von heute (17. März 2020) klar. 

Für den Publikumsverkehr werden darum geschlossen:

  • Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen und unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Zoos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen und ähnliche Einrichtungen
  • Alle Spielplätze einschließlich Indoor-Spielplätze
  • alle weiteren, nicht genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center, einschließlich der Verkaufsstellen in Einkaufscentern;

Ausdrücklich ausgenommen von der Schließung sind:

der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, der Großhandel und Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich.

Verboten werden:

  • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften, einschließlich der Zusammenkünfte in Gemeindezentren
  • Alle öffentlichen Veranstaltungen; ausgenommen sind Sitzungen kommunaler Vertreter und Gremien sowie des Landtages und der dazugehörigen Ausschüsse und Gremien
  • Alle Ansammlungen im Freien (Richtgröße für Ansammlungen: mehr als 10 Personen)
  • Alle privaten Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden.

(Nicht unter den Veranstaltungsbegriff fällt die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr oder der Aufenthalt an der Arbeitsstätte)

Diese Regelung gilt zunächst bis einschließlich Samstag, den 18. April 2020.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung und über seine Webseite (www.luechow-dannenberg.de) über die aktuelle Situation.

Grundlegende Informationen gibt es außerdem unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus.

Corona: Kreistag und Fachausschuss-Sitzungen abgesagt

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 48/2020)

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Virus sagt die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg die Kreistagssitzung am 23. März und auch alle Fachausschuss-Sitzungen bis Mitte April 2020 ab.

Corona: Azubis bleiben zuhause

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 47/2020)

Drei Auszubildende der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg sind derzeit nicht im Kreishaus im Einsatz, sondern bleiben zuhause. Sie hatten in der vergangen Woche im Rahmen ihrer Ausbildung Unterricht am Johanneum in Lüneburg. Ende letzter Woche war bekannt geworden, dass ein Lehrer des Johanneums sich vermutlich in einem Risikogebiet mit dem Coronavirus infiziert hat. Die drei jungen Nachwuchskräfte zeigen keinerlei Krankheitssymptome. Bei dieser Entscheidung, die in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt getroffen wurde, handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Keine Annahme von Sonderabfällen auf der Deponie Woltersdorf

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 46/2020)

Der nächste Termin zur Annahme von Schadstoffen auf der Deponie in Woltersdorf am 25. März sowie die mobile Schadstoffsammlung in der Woche vom 20. bis 25. April 2020 finden vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise nicht statt. Ob der folgende Termin für die sttionäre Schadstoffentsorgung am 13. Mai 2020 wie geplant durchgeführt wird, wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Corona: drei begründete Verdachtsfälle in Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 45/2020)

Seit dem gestrigen Nachmittag (16. März 2020) gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg drei begründete Verdachtsfälle. Es handelt sich dabei um ein Ehepaar und eine Frau, die sich in den letzten 14 Tagen in einem europäischen Risikogebiet aufgehalten haben und leichte Krankheitssymptome zeigen. Es ist geplant, dass von allen Dreien noch heute im gestern eröffneten Diagnostikzentrum in Rosche ein Abstrich genommen wird. Mit einem Laborergebnis rechnet das Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg zum Ende dieser Woche.

Jägerprüfungen abgesagt

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 44/2020)

Die nächsten Jägerprüfungen im Landkreis Lüchow-Dannenberg am 19. und 20. März sowie am 9. April 2020 finden vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise nicht statt. Ob die folgenden Prüfungen am 9., 28. und 29. Mai wie geplant durchgeführt werden, wird rechtzeitig entschieden.

Coronavirus: aktuelle Lage vom 16. März 2020, 13.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (Lk 42/2020)

Maßgebliche Entscheidungsträger aus dem Gesundheitswesen sowie der Landkreis- und Samtgemeindeebene haben sich am heutigen Vormittag (16. März 2020) in einer großen Lagebesprechung zur aktuellen Situation zur Ausbreitung des Coronavirus im Landkreis Lüchow-Dannenberg ausgetauscht und die nächsten notwendigen Maßnahmen beschlossen.

Aktueller Status an Erkrankungen und begründeten Verdachtsfällen

Weiterhin gibt es nach Auskunft des Amtsarztes Dr. Gerhard Wermes vom Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg in Lüchow-Dannenberg keine Krankheitsfälle. Auch Verdachtsfälle oder Personen, die sich in Quarantäne befinden, gibt es derzeit nicht.

Sicherheitsbetrieb bei Landkreis und Samtgemeinden

Ab Dienstag, den 17. März 2020 läuft sowohl im Kreishaus in Lüchow wie in den Samtgemeinde-Verwaltungen in Dannenberg, Gartow und Lüchow ein sogenannter „Sicherheitsbetrieb“ an. Die Bevölkerung wird gebeten, die Rathäuser und das Kreishaus nur in absolut unaufschiebbaren Angelegenheiten aufzusuchen. Grundsätzlich ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Die Verwaltungen sind trotz des eingeschränkten Publikumsverkehrs personell besetzt, so dass Rat und Hilfe in wichtigen Fragen während der üblichen Sprechzeiten weiterhin gegeben ist.

Kein Publikumsverkehr im Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg

Das Gesundheitsamt des Landkreises Lüchow-Dannenberg bleibt zum Schutz der kritischen Infrastruktur bis auf weiteres, mindestens aber bis zum 9. April 2020, für die Öffentlichkeit geschlossen. In dringenden Fällen sind nach vorheriger telefonischer Absprache Terminvereinbarungen möglich unter Tel. 05841 / 99 590-30.

Diagnosezentrum Rosche in Betrieb

Das gemeinsame Diagnosezentrum für Fälle aus den Landkreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg hat heute Morgen in Rosche den Betrieb aufgenommen. Es ist ausschließlich gedacht für Personen, bei denen ein begründeter Verdacht einer Infektion besteht und deren Hausarzt eine entsprechende Laborüberweisung ausgestellt hat. Im Diagnosezentrum nimmt medizinisches Personal einen Rachenabstrich vor. Proben werden gesammelt und an ein Labor zur Auswertung weiter geleitet. Das Zentrum ist vier Stunden am Vormittag geöffnet, bei Bedarf werden die Sprechzeiten ausgeweitet.

Derzeit dauert es aufgrund der großen Nachfrage – auch von besorgten BürgerInnen – teils bis zu 48 Stunden oder auch länger bis ein Laborergebnis vorliegt, teilte Dr. Gerhard Wermes mit. Das Gesundheitsamt lege darum eine gewissen Strenge beim Einsatz der Testverfahren an den Tag. Das Vorgehen richtet sich nach der Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI): Getestet werden nur Personen, bei denen ein sogenannter „begründeter“ Verdacht besteht. Dies sind Personen, die die typischen respiratorischen Krankheitssymptome zeigen und in den letzten 14 Tagen mit einem Corona-Erkrankten Kontakt hatten oder sich in einem der vom RKI definierten Risikogebiete aufgehalten haben.

Osterfeuer abgesagt

Die Samtgemeinden haben sich darauf geeinigt, die in Kürze anstehenden Osterfeuer kreisweit einheitlich abzusagen.

Bürgertelefon in Vorbereitung

Der Informationsbedarf der Bevölkerung ist groß. Aktuell laufen die Vorbereitungen für ein Bürgertelefon, das mit geschultem Personal aus dem Gesundheitsamt wie der Kreisverwaltung besetzt sein wird. Weitere Infos folgen.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung über die aktuelle Situation. Grundlegende Informationen werden unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus veröffentlicht.

Coronavirus: aktuelle Lage vom 15.03.2020, 11.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg (LK 40/2020)

Aufgrund der sich schnell ändernden Lage bei der Ausbreitung des Coronavirus finden im Kreishaus regelmäßig kleine Lagebesprechungen einer Koordinierungsgruppe statt. Über die Ergebnisse wird zukünftig im Rahmen von kurzen Pressemitteilungen berichtet:

Aus der heutigen Lagebesprechung ist folgendes mittzuteilen:

  1. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es nach wie vor keinen bestätigten Fall einer Coronainfektion
  2. Derzeit befindet sich weiterhin eine Person ohne jegliche Symptome, die jedoch Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte bzw. aus einem Risikogebiet kommt in häuslicher Quarantäne.
  3. Es gibt derzeit keinen Fall, bei dem die Verdachtskriterien des Robert-Koch-Institus (RKI) für eine Testung erfüllt sind. Dagegen ist für eine Person seitens des Hausarztes ein Test veranlasst worden, ohne dass die Verdachtskriterien des Robert-Koch-Institutes erfüllt sind. Testergebnisse liegen bisher nicht vor.

Auswirkung der in der vergangenen Woche durch Bund und Land angeordneten Maßnahmen wie Schulschließungen etc. und daraus ergebender Steuerungsbedarf werden Gegenstand der für den 16.03.2020 einberufenen „großen Lagebesprechung“ mit den maßgeblichen Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen sowie auf Landkreis- und Samtgemeindeebene.

Der Landrat macht bereits jetzt darauf aufmerksam, dass zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Kreisverwaltung Einschränkungen im Publikumsverkehr notwendig sein werden. Er ersucht die Bevölkerung, Behördenbesuche auf das absolut mindeste unumgängliche und unverschiebbare Maß zu beschränken. Die Kreisverwaltung wird ab Montag, den 16.03.2020, auf einen Sicherheitsbetrieb umgestellt zur Gewährleistung eines gesicherten Dienstbetriebes in den nächsten Wochen.

Einzelheiten werden im Anschluss an die „große Lagebesprechung“ bekannt gegeben.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung. Grundlegende Informationen wie Hygienehinweise und Informationen für Veranstalter werden unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus veröffentlicht.

Coronavirus: aktuelle Lage vom 14.03.2020, 11.30 Uhr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Aufgrund der sich schnell ändernden Lage bei der Ausbreitung des Coronavirus finden im Kreishaus regelmäßig kleine Lagebesprechungen einer Koordinierungsgruppe statt. Über die Ergebnisse wird zukünftig im Rahmen von kurzen Pressemitteilungen berichtet:

  1. Festzustellen ist, dass sich die Rahmenlage im Vergleich zum Vortag nicht geändert hat
  2. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gibt es nach wie vor keinen bestätigten Fall einer Coronainfektion
  3. Derzeit befindet sich eine Person ohne jegliche Symptome, die jedoch Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte bzw. aus einem Risikogebiet kommt in häuslicher Quarantäne.
  4. Es gibt derzeit keinen Fall, bei dem die Verdachtskriterien des Robert-Koch-Institut (RKI) für eine Testung erfüllt sind. Dagegen ist für eine Person seitens des Hausarztes ein Test veranlasst worden ohne das die Verdachtskriterien des Robert-Koch-Institutes erfüllt sind.

Testergebnisse liegen bisher nicht vor.

Die nächste Lagebesprechung ist für Sonntag, 15.03.2020 um 11 Uhr geplant und über das Ergebnis wird im Rahmen einer Pressemitteilung zeitnah informiert.

An dieser Stelle sei mit Blick auf die Berichterstattung zur Nutzung der Bürgerinformations- und WarnApp (BIWAPP) in der heutigen Elbe-Jeetzel-Zeitung darauf hingewiesen, dass der Landkreis dieses Informationssystem nicht inflationär nutzen will sondern auf sicherheitsrelevante Meldungen beschränken wird.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert fortlaufend per Pressemitteilung. Grundlegende Informationen wie Hygienehinweise und Informationen für Veranstalter werden unter www.luechow-dannenberg.de/coronavirus veröffentlicht.

Dringende Presseinformation des Landkreises Lüchow-Dannenberg für den Bereich Schulen und Kindertagesbetreuung

Sina Kunz

Bezug: Fachliche Weisung des Ministeriums zur Einstellung des Betriebs von Gemeinschaftseinrichtungen i.S.v. § 33 IfSG

Gemäß fachaufsichtlicher Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung wurde mit Wirkung vom 16.03.2020 bis einschließlich 18.04.2020 folgendes angeordnet:

1.) Der Unterrichtsbetrieb für alle Schulen im Bereich des Landkreises Lüchow-Dannenberg wird untersagt.

Das gilt auch für die Durchführung sonstiger schulischer Veranstaltungen sowie nichtschulischer Veranstaltungen, wie Sportveranstaltungen, Theateraufführungen, Vortragsveranstaltungen, Konzerte und vergleichbare Veranstaltungen. Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung  ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen an öffentlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen, Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Internate sowie an Schulen für andere als ärztliche Heilberufe und ähnliche Berufsausbildungsstätten, Tagesbildungsstätten und Landesbildungszentren für die Schuljahrgänge 1 bis 8 in der Zeit von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Über diesen Zeitraum hinaus kann eine zeitlich erweiterte Notbetreuung an Ganztagsschulen stattfinden.

 
2.) Der Betrieb von sämtlichen Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und Kindertagespflege wird im Landkreis Lüchow-Dannenberg untersagt.

Ausgenommen ist auch hier die Notbetreuung in Notgruppen.

Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

  • Beschäftige im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,
  •  Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.

Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen (etwa drohender Kündigung, erheblicher Verdienstausfall).

Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Betroffene haben ihren Anspruch auf Notbetreuung bei den entsprechenden Einrichtungen nachzuweisen.

Allgemeinverfügung des Zweckverband Gesundheitsamt Uelzen - Lüchow-Dannenberg vom 14.03.2020

Allgemeinverfügung des Zweckverband Gesundheitsamt Uelzen - Lüchow-Dannenberg vom 12.03.2020

Parameter

• Schriftgrad ändern: Klein Mittel Groß Sehr groß

• Farbmodus ändern: Schwarz auf Weiß Gelb auf Schwarz

• Umschalten auf Standardeinstellungen

•  zurück zu Layoutversion